in eigener Sache

verehrte Blog Gemeinde,

ich lese viele Blogs und auch die Kommentare; manchmal reizt es mich, auch einen Kommentar dazuzuschreiben, das kommt bei den Autoren/Autorinnen machmal nicht gut an; sie empfinden das als eine Anmaßung, wenn jemand zu ihrer Sache Stellung nimmt; wer Position bezieht, eckt an.

In Österreich sagt man: der soll nicht überall seinen Senf dazugeben !

Deshalb möchte ich mich bei allen entschuldigen. Wer sich über einen Beitrag von mir oder über mich geärgert hat, kann mir eine mail schreiben und mich ordentlich beschimpfen.

Dabei ist es äußerst wichtig, daß Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten miteinander reden. Ihre Meinungen könnten sich annähern, sie können einander verstehen und besser miteinander auskommen, in der Wissenschaft können Irrtümer aufgeklärt und Fortschritte erzielt werden,…

Wer sollte miteinander reden:

Buddhisten und Christen
die Gewerkschaften und die Arbeitgeber
die Sozialisten und die Kapitalisten
die Europäische Union und die Türken
die Industrieländer, die Schwellenländer und die Entwicklungsländer
und viele andere mehr,…

in eigener Sache

Jungsteinzeit

Der original Artikel vom 18.01.2010 ist überholt, und die Aussagen sind als nicht zutreffend anzusehen. Daher schreibe ich heute am 26.12.2015 einen neuen Artikel über die mt-DNA.

Die 7-Urmütter des Dr. Sykes hat es wohl gegeben, aber kaum eine davon hat in Europa gelebt, sondern in Asien.

In der mt-DNA der Skelette von den Jägern und Sammlern in Skandinavien wurden ausschließlich Varianten von U gefunden U2, U4 und U5.

In der mt-DNA der Skelette von Jägern und Sammlern in Mitteleuropa gab es noch neben U4 und U5 auch die mt-DNA H, J2a1 sowie V, die letzte davon könnte während der Eiszeit in Spanien entstanden sein.

Es sind die mt-DNA – U, H, HV, J, T, K, X asiatischen Ursprungs und stammen ursprünglich aus Westasien.

In den Refugien an der nördlichen Mittelmeerküste haben während der letzten Eiszeit Frauen mit der mt-DNA U, H und V gelebt (keine anderen ?).

zum Vergrößern auf das Bild klicken

 

das ist der Original Artikel:

St. Georgen, am 18.01.10

Während der letzten Eiszeit, in der Warmzeit nachher und in der Zwischeneiszeit davor lebten in Europa Jäger und Sammler. Die Knochenfunde aus dieser Zeit wurden untersucht, die mt-DNA wurde mit der mt-DNA der heute lebenden Menschen verglichen, es wurden 7 Variationen gefunden, die auch heute noch in Europa vorkommen.

Die mt-DNA wird in direkter weiblicher Linie nahezu unverändert weitervererbt. Ein Mensch hat die gleiche mt-DNA wie seine Mutter, wie seine Großmutter mütterlicherseits u.s.w, soweit in die Vergangenheit zurück, bis eine Mutter eine Mutation (einen Kopierfehler) an eine ihrer Töchter weitergibt. Das ist die Urmutter, die eine neue Linie begründet.

Die 7 Urmütter der Europäer:

U – Ursula – lebte vor etwa 45.000 Jahren (Griechenland)
K – Katrin – lebte in Norditalien (Venedig)
T – Tara – lebte in Norditalien (Toskana)
H – Helena – lebte in Südfrankreich
V – Velda – lebte in Nordspanien
X – Xenia – lebte in Südrussland
J – Jasmin – lebte vor etwa 10.000 Jahren in Kleinasien (Syrien)

neue Erkenntnis: die Familien-Clans dieser Urmütter lebten während der letzten Eiszeit (etwa 18.000 bis 12.000 v.Chr.) in den oben genannten Gebieten.

Die y-DNA wird in direkter männlicher Linie nahezu unverändert weitervererbt. Ein Mann hat die gleiche y-DNA wie sein Vater, wie sein Großvater väterlicherseits u.s.w., soweit in die Vergangenheit zurück, bis ein Vater eine Mutation des y-Chromosoms an einen Sohn weitergibt. Das begründet eine neue männliche Linie. Frauen haben kein y-Chromosom.

Die Gewinnung von y-DNA aus alten Knochenfunden ist viel schwieriger als die der mt-DNA, ein fehlerhaftes Untersuchungsergebnis ist nicht selten.
Die y-DNA von vielen Männern in Europa und auf der ganzen Welt wurde untersucht.

Einige häufige y-DNA Linien:

R1b – häufigste Gruppe in Europa (West-, Mittel- und Südeuropa,…)
R1a – kommt häufig vor in Nordeuropa, Polen, Russland,…
I – kommt häufig vor in Nordeuropa, England, Russland,…
I2a – kommt häufig vor am Westbalkan (Albanien, Kosovo, Bosnien,…)
E – kommt vor in Osteuropa, Griechenland, Kleinasien, sehr häufig in Schwarzafrika
J – kommt häufig vor in Syrien, Israel, Palästina, Türkei, auch in Europa verteilt
G – kommt häufig vor in Armenien, Georgien, Türkei,…
N – kommt vor in Finnland, Estland, Letland, Litauen, am Ural,…
O – kommt häufig vor in China, Mongolei, Korea, Japan,…

Es würde mich interessieren, welche y-DNA jene Männer im alten Europa hatten, die in der gleichen Zeit wie unsere Urmütter lebten (45.000 bis 10.000 v.Chr.).

Wer teilt meine Meinung, wer zweifelt meine Aussagen an? Kommentare sind erwünscht

decordoba

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