Selbstbedienung im Staatsbetrieb

Schwerindustrie

Selbstbedienung im Staatsbetrieb:

Vor vielen Jahren gab es in Österreich eine ganze Reihe von Staatsbetrieben. In diesen Betrieben ist einiges schief gelaufen, sonst wären sie nicht vor mehr als 20 Jahren vor dem Ruin gestanden.

Ich möchte den weitaus größten Teil der dort tätigen Arbeitskräfte nicht verunglimpfen, sie haben Tag für Tag gute Arbeit geleistet und nichts gestohlen.

Es hat aber doch einige Fälle gegeben, die das System Staatsbetrieb untergraben haben.

In einem großen Stahlwerk waren die Schmiede nicht ausgelastet. Sie fertigten Werkzeug, wie Äxte, Spitzhacken und ähnliches während ihrer Arbeitszeit und verkauften es an Bekannte.

In der unteren Führungsebene hatten Meister oft Bereitschaft und kamen am Wochenende in die Firma, wofür sie großzügig bezahlt wurden, unabhängig davon, ob ihre Anwesenheit erforderlich war oder nicht. Manche von ihnen füllten den Kofferraum mit begehrten Produkten aus der Firma, die sie an Interessenten verkauften.

Einer der Männer war für den Winterdienst zuständig – Schnee-Räumen, Salz streuen – er kam in die Firma ob es schneite oder nicht. Wenn er sonst keine Arbeit hatte, reparierte er in der Firmenwerkstätte Autos für Bekannte.

So große Firmen haben auch eine Werksbahn. Die Leute waren auf der Viererschicht. In der Nacht war wenig Arbeit, deshalb schliefen sie von Mitternacht bis 4 Uhr in der Früh. Das wurde Gewohnheitsrecht. Falls ein Meister aus der Produktion doch einen Verschub-Auftrag für sie hatte, sagten sie zu ihm: „Warum ist dir das nicht früher eingefallen?“ Die Arbeit führten sie dann gegen Schichtende oder überhaupt nicht aus.

An einem schönen Sommertag – an einem Samstag – hatten sie auch keine Arbeit, da kam einer der Männer auf die Idee, in das Hafenbecken schwimmen zu gehen, was die Männer auch taten. Der Chef der Werkswache machte einen Kontrollgang und deckte alles auf. In der Folge wurden die Wochenende-Schichten abgeschafft.

In den oberen Führungsetagen stahlen sie noch mehr. Es gab damals noch eine Werkstischlerei. Sie hatten auch zu wenig Arbeit. Dafür fertigten sie für ein Mitglied der Geschäftsführung eine Einbauküche. Das Material dafür bezahlte die Firma.

Ein anderer Manager und Disponent hatte mit einer Firma für Baustelleneinrichtungen Kontakt, welche damit gute Geschäfte machte.
Dieser Manger verlangte von dieser Firma für ihn im Mühlviertel ein Fertigteilhaus gratis zu errichten, und er bekam es auch.

Bei Betriebsstillegungen und Wartungsarbeiten waren oft schwere Lastautokräne erforderlich. Der zuständige Meister holte die Kräne schon am Freitag auf das Betriebsgelände, während der Arbeitsbeginn erst am Montag war. Die Mietkosten wurden der Firma verrechnet, das Geld haben sich dieser Meister und die Kranfirma brüderlich geteilt.

Die Liste könnte man lange fortsetzen. Solche Praktiken waren zwar nicht Hauptursache für den Niedergang der Staatsbetriebe, aber sie haben auch dazu beigetragen.

Selbstbedienung im Staatsbetrieb

Wissenschaft und Logik

Fabrik 1

das ist eine andere Produktionsanlage, die heute noch klaglos funktioniert

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Ich hatte Auseinandersetzungen mit Mitgliedern eines Forums. Dort machen Fachleute eines bestimmten Themas Einträge, aber auch interessierte Laien können einen Eintrag machen und an der Diskussion teilnehmen.

Die Experten kennen natürlich die alten Fachbücher ihrer Wissenschaft genau, und lassen nur Aussagen gelten, die sich auf diese Bücher beziehen. Sie ziehen selber auch Schlüsse aus den bekannten Tatsachen, einem Laien gestehen sie aber solche Schlüsse nicht zu.

Für einige meiner Einträge hatten sie nur Spott und Häme übrig, das ist die Abgehobenheit der Wissenschaftler.

Ich habe selber auch eine akademische Ausbildung, aber eine andere Fachrichtung.

In diesem Zusammenhang möchte ich ein Beispiel bringen, wie sich Wissenschaftler und Techniker irren können.

Vor vielen Jahren hatte eine Firma in Österreich ein Verfahren zur Herstellung einer bestimmten Chemikalie entwickelt. Es wurde eine neue Fabrik gebaut, die Qualität dieser Chemikalie war besser, als die der Mitbewerber. So wurde die Firma Weltmarktführer für dieses Produkt.

Wegen anderweitiger Probleme wurde die Firma verkauft. Es kamen neue Technologen und Chemiker. Neue Besen kehren gut, so versuchten sie alles zu verbessern und effizienter zu machen.

Da hatten sie eine Idee, das Verfahren zur Erzeugung dieser Chemikalie zu optimieren. Mit einem Umbau könnten sie 20 % mehr Durchsatz pro Tag erzielen.

Bei der Entwicklung dieses Verfahrens wurden viele Annahmen gemacht, Ideen ausprobiert. Im Falle eines Erfolges wurde eine neue Vorgangsweise beibehalten. In einigen Fällen wurde kein wissenschaftlicher Beweis für eine Annahme erbracht.

Die neuen Chemiker und Technologen aus 2 weiter nördlich von Österreich liegenden Ländern sagten nun zu einer Annahme, einer Grundlage zur Erzeugung dieser Chemikalie:

„Das ist nicht bewiesen. Das steht nirgendwo in der Literatur, also brauchen wir es auch nicht beachten!“

Sie begingen dabei einen Fehler der Logik. Das lernt man normalerweise vor dem Abitur im Gymnasium.

Sie sagten: „Was nicht bewiesen ist – ist falsch!“

Richtig ist aber: „Was nicht bewiesen ist – kann wahr sein, oder kann auch falsch sein.“

So begingen sie einen fatalen Fehler und bauten die Produktionsanlage nach ihren Ideen um, erzeugten nachher um 20 % mehr pro Tag, aber nicht lange. Die Fabrik, welche vorher jahrelang klaglos funktioniert hatte, flog in die Luft.

Die Experten erkannten die Ursache nicht und bauten die Fabrik wieder auf. Das Gebäude errichteten sie aus einem 30 cm dicken Stahlbetonmantel mit einer „Auswurföffnung“ nach oben – zur Beruhigung der Anrainer – wie sie vorgaben.

Nach nicht einmal einem Tag explodierte die Fabrik erneut. Jetzt ist sie stillgelegt und wird nie wieder in Betrieb gehen.

Wissenschaft und Logik

die Himmelspforte

Sie sah aus wie die Marilyn Monroe

marilyn-monroe

Vor vielen Jahren lebte eine Frau mit ihrem Sohn im Volksschulalter in Oberösterreich. Ihr Mann arbeitete auf Großbaustellen für Kraftwerke, kam selten nach Hause und gab sein Geld für Alkohol und willige Weiber aus.

Deswegen arbeitete sie als Aushilfskraft in einem Kino, um wenigstens ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie war sehr schön, sehr blond, ähnlich wie die Marilyn Monroe.

Weil sie so viel alleine war, begann sie eine Affäre mit einem verheirateten Mann aus dem gleichen Ort. Sie hielten das geheim, weil sie befürchteten, ihr Mann würde ausrasten und gewalttätig werden.

Eines Tages war sie sehr nervös, blickte andauernd auf die Uhr, das fiel auf ihrer Arbeitsstelle im Kino auf. Dann war sie verschwunden.

Wenige Tage später wurde sie zusammen mit ihrem Liebhaber nahe der Himmelspforte auf dem Schafberg im steilen Gelände tot aufgefunden. Sie hatten einander noch einmal geliebt (waren nackt und in eindeutiger Position) und sich mit einer Pistole selber erschossen.

Der Pfarrer verweigerte ihnen ein kirchliches Begräbnis, weil sie „in der Sünde“ gestorben waren. So wurden sie des Nachts an der Friedhofsmauer beigesetzt.

Der verwitwete Baustellenarbeiter war nicht sehr traurig und wurde wenige Wochen nachher mit der Witwe des Liebhabers seiner Frau auf dem Sportplatz gesichtet. Die beiden turtelten miteinander, das Verhältnis blieb nicht ohne Folgen. Die Frau wurde schwanger, sie blieben aber nur wenige Wochen zusammen.

der Steilabfall des Schafberges

Schafberg

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die Himmelspforte zum Abstieg (in die Hölle)

Himmelspforte

die Himmelspforte

die Bestechung

Strafzettel

Vor vielen Jahren wurden in Linz Frauen für die Parkplatzüberwachung und das Austeilen von Strafzetteln eingestellt, um die Polizei zu entlasten.

Diese Frauen waren zwar der Polizei unterstellt, durften aber für die härteren Polizeidienste nicht herangezogen werden, weil sie nicht dafür ausgebildet waren, außerdem waren sie bei der Einstellung nicht auf Eignung für den Polizeidienst überprüft worden.

Nach einigen Jahren wurden die Politessen vom Dienst auf der Straße abgezogen und für eine Büroarbeit eingeteilt. Damals war die Anmeldung der Kraftfahrzeuge in der Stadt noch eine Polizei-Angelegenheit, für diese Arbeit wurden sie eingestzt.

Häufig arbeiten die Behörden langsam, bei der KFZ-Anmeldung war das auch so. Die Freunderlwirtschaft blühte. Lange Wartezeiten mussten in Kauf genommen werden. Oft mussten die Versicherungsvertreter für ihre Kunden diese Arbeit erledigen.

Zeit ist Geld – war und ist heute noch ein Wahlspruch. So versuchten die Versicherungsvertreter, die Mitarbeiterinnen der KFZ-Anmeldung gnädig zu stimmen, damit sie ihr Paket an Anmeldungen bevorzugt erledigen.

Es wurde üblich, mit den Damen am Abend auszugehen, ein Essen in einem guten Restaurant zu bezahlen und sie nachher noch zu vögeln.

Das ist Bestechung – im wahrsten Sinne des Wortes!

die Bestechung

Steinzeit – Steinwerkzeug

Kratzer

Steinwerkzeuge

Darf ich euch mein Hobby vorstellen:

Ich sammle Steine – die für mich wie Steinwerkzeuge aus der Steinzeit aussehen – in einer Schottergrube nahe der Donau. Viele dieser Werkzeuge sind aus einem hellbraunen bis grauen Sandstein gefertigt. Dieser Stein hat den Vorteil, dass er nicht sehr hart ist und daher leicht bearbeitet werden kann. Silex-Steine, aus denen z.B. Pfeilspitzen gefertigt wurden, sind nicht darunter. Es handelt sich meiner Meinung nach um Werkzeug zum Herauslösen von Kieselsteinen aus der Schottergrube, für die Bodenbearbeitung im Ackerbau oder zum Ausgraben von Erdlöchern.

Manche dieser Werkzeuge passen geanu in die rechte Hand – die Steinzeitmenschen dürften damals auch schon häufig Rechtshänder gewesen sein.

Ich habe einige von meinen Steinen einer Archäologin gezeigt – sie ist eine Spezialistin für die Römerzeit – die hat meine Schätze als „Naturspiel“ abgetan, von ihrer Aussage war ich nicht sehr begeistert.

Leider sind die Fotos nicht gut genug. Mir fehlt eine passende Beleuchtung zur Herstellung guter Fotos.

Hier ist ein schwarzer Stein, welcher von helleren Schichten durchzogen ist, auf diesen Schichten sind Striche (als Verzierung) eingeritzt. Über die Bedeutung – Verwendung kann man nur spekulieren, als Faustkeil wäre er auch geeignet.

schwarzer Stein

Hier ist ein Grabwerkzeug (Bohrer) aus Sandstein, der genau in die rechte Hand passt, sogar für die Zeigefingerkuppe ist eine Ausnehmung eingearbeitet.

Grabwerkzeug

Hier ist ein Steinzeit-Pflug, möglicherweise wurde er noch später (Bronzezeit) verwendet

Steinzeit Pflug

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Dieses Steinbeil wurde in den Zillertaler Alpen am Pass nach Südtirol gefunden – Pfitscherjoch, es ist aus Bergkristall gefertigt – eine Rarität

Steinzeit – Steinwerkzeug

der Buddhismus

Meditation 5

Kind 25

Meine Frau ist praktizierende Buddhistin. So konnte ich Eindrücke von dieser Religion gewinnen, wenngleich ich ihre Gesamtheit nicht erfasst habe.

Die Meditation wird intensiv praktiziert, viel mehr als bei den westlichen Religionen. Die Leute setzen sich mit angewinkelten Beinen und aufrechtem Oberkörper und gehen in sich – versetzen sich in Trance.

Sie kommunizieren dabei in Gedanken mit bereits verstorbenen hochrangigen Personen oder auch mit Geistwesen aus der Thai Mythologie, legen ihre Anliegen dar und hoffen auf Hilfe.

Sie kennen keinen Gott – verehren aber berühmte Mönche aus der Vergangenheit, bitten auch manchmal Jesus oder Maria – hilft es nicht, so schadet es nicht.

Es ist nicht so wie bei den Monotheistischen Religionen, wo geboten wird: „Du sollst keine anderen Götter haben außer mir! Ich bin ein eifersüchtiger Gott.“

Sie glauben an die Wiedergeburt. Ein Mensch wird nach seinem Tode wieder geboren, je nach seinem Verhalten im vorigen Leben ist sein Schicksal schon vorherbestimmt. So wird eine Sobini – eine Nutte – im nächsten Leben wieder eine Sobini.

Aber so einfach ist das nicht, ein sehr schlechter Mensch muss vorher die Höllenqualen durchleiden. Dabei wird er von den Teufeln – Narok – gequält, aufgespießt, im Feuer gebraten. Ein ehemaliger Säufer speit Whisky, der in Flammen aufgeht, ohne Unterlass. Die Torturen, welche angewendet werden, hängen von der Art der Sünden ab. Das ist in Bang Saen an der Küste zwischen Bangkok und Pattaya dargestellt.

Manche schwere Sünder werden selber zu einem Teufel. Die Seelen der Verstorbenen irren umher und suchen die nahestehenden Menschen im Traume heim (es spukt), solange bis sie durch die Wiedergeburt ihren Frieden gefunden haben.

Insgesamt verhilft der Buddhismus seinen Anhängern mindestens so gut, das Bedürfnis nach Spiritualität auszuleben, und den Seelenfrieden zu gewinnen, wie die westlichen Religionen.

ein berühmter Mönch – Luang Poo

Falung gong Übung

Höllenstrafe für eine Abtreibung

Höllenqualen 1

der Buddhismus