das Plagiat

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Die laufende Diskussion um die Doktorarbeit eines bekannten deutschen Ministers veranlasst mich, auch zu diesem Themenkreis einen blog Eintrag zu schreiben.

Wie weit sind Hausaufgaben, Prüfungsergebnisse und Abschlussarbeiten das Resultat eigener Tätigkeit oder sind durch Mithilfe von anderen Personen entstanden?

Ich habe selber studiert (nicht abgeschlossen), daher kann ich davon auch aus eigener Erfahrung berichten.

Soweit ich mich erinnern kann, waren einige Studentinnen im ersten Semester sehr daran interessiert, Anschluss zu finden, ältere Studenten kennenzulernen, und auch Lehrer, Assistenten der Uni-Professoren, waren für eine Bekanntschaft sehr begehrt.

Zunächst ist gar nichts dagegen einzuwenden, wenn Studenten zusammen lernen und Informationen austauschen. Die Mädchen hatten dabei oft den Vorteil, dass sie fertigen Aufgaben von den Männern bekommen haben.

Manchmal war es nur Freundschaft aber es gab auch Liebespaare darunter.

Auf diese Weise kamen die Studentinnen im Studium rasch voran, obwohl manche davon nur mäßig begabt und nicht sehr fleissig waren.

Auch ein krasses Plagiat Beispiel ist mir bekannt. Ein Mineraloge hatte eine sehr gute Diplomarbeit über die Gesteine und Mineralien des Mühlviertels erarbeitet. Einige Zeit später wollte ein Student eine Diplomarbeit über die Gesteine des Oberen Mühlviertels verfassen. Dabei hat er die halbe Diplomarbeit von dem Mineralogen abgeschrieben und den nicht passenden Rest einfach weggelassen. Mit diesem Versuch kam er natürlich nicht durch, das wurde nicht anerkannt.

Auch in den Gymnasien läuft nicht alles korrekt ab. Vor vielen Jahren war eine Schülerin in einer österreichischen Landeshauptstadt ziemlich schwach in Mathematik. Ein Professor an ihrer Schule half ihr dabei, doch mitzukommen. Schließlich begannen die beiden eine Affäre. Für die Matura forschte er die Prüfungsfragen aus, und sie konnte die Prüfung bestehen.

Nach der Schule wollte er die Beziehung mit ihr fortsetzten. Aber sie sagte zu ihm: „Was willst du – Alter? Du hast mir geholfen, ich habe die Beine für dich breit gemacht, jetzt sind wir quitt!“ Und sie verließ ihn.

Das kränkte ihn so sehr, dass er die Sache meldete. So wurde alles bekannt, die Matura musste wiederholt werden und auch der Pädagoge bekam ein Verfahren angehängt.

Keinesfalls möchte ich mit diesem Eintrag Leute anpatzen, die ihren Akademischen Grad rechtmäßig und mit viel Fleiß erworben haben. Ich weiß – die oben beschriebenen Vorfällen sind die Ausnahme.

das Plagiat

die Wehrpflicht

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In vielen Ländern Europas ist die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft. Durch die Auflösung des Warschauer Paktes und den Beitritt mehrerer mittel/ost europäischer Länder zur Nato ist die Bedrohung in vielen Teilen Europas stark gesunken.

So wird auch in Österreich die Abschaffung der Wehrpflicht diskutiert. Derzeit haben wir ein Miliz System, mit Berufssoldaten als Kader. Für den Fall einer Naturkatastrophe stehen die Präsenzdiener bereit zu helfen.

So wie es jetzt aussieht, kommt ein Berufsheer oder ein Heer mit Freiwilligen für mehrere Jahre. Auch diese Leute können im Falle einer Naturkatastrophe für die Hilfe eingesetzt werden. Handlungsbedarf besteht bei den alten Berufssoldaten (Unteroffiziere und Offiziere), die als Vorgesetzte im Falle einer Mobilmachung eingesetzt werden sollten.

Nachdem es ein Heer mit einer Mobilmachungsstärke von mehreren hunderttausend Mann nicht mehr geben wird, sind diese alten Bundesheerangehörigen nicht mehr notwendig. Diese Leute sind zwar, wie in Österreich üblich, im Beamtenstatus. Es sollte aber möglich sein, sie in den Ruhestand zu versetzen. Optimal wäre, wenn sie in einem Zivilberuf tätig sein könnten.

Die derzeitige Lage sollte aber nicht darüber hinwegteuschen, dass die Streitkräfte in einem Land nicht nur für einen massiven Angriff von außen bereit stehen. Es gibt mehrere Szenarien, für die ein Militär benötigt wird.

Ein Szenario ist die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung im Inneren eines Landes. Derzeit ist die Polizei alleine in der Lage, das sicherzustellen. Wie wir in einigen afrikanischen Ländern sehen, ist die dortige Armee nicht stark genug, das jeweilige Land unter Kontrolle zu halten (Kongo, Somalia,…), die Anarchie ist die Folge, das ist einer der schlimmsten Zustände in einem Land, Räuberbanden terrorisieren die Bevölkerung, rauben, vergewaltigen, morden und plündern was sie nur bekommen.

Eine weiter Bedrohung ist das Eindringen von Zivilpersonen nach Europa – wir sollten Europa als Ganzes sehen – hier sind die sozialen Standards hoch – die Eindringlinge erwarten, dass es ihnen hier viel besser geht als in den Ländern, wo sie hergekommen sind. Das funktioniert allerdings nur, wenn nur wenige nach Europa hereinkommen. Für einen Massenansturm von Zuwanderern reichen unsere finanziellen Mittel nicht aus.

Zur Zeit haben Spanien, Italien und Griechenland die größten Probleme, die Wirtschaftsflüchtlinge daran zu hindern, nach Europa zu kommen. Bald könnte es für die anderen europäischen Länder erforderlich werden, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit das Boot Europa nicht überfüllt wird.

die Wehrpflicht

Ägypten ist auch anderswo

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In diesem Lande wurde der autoritär herrschende Präsident abgelöst. Wer in Zukunft das Land regieren wird, ist noch offen. Ebenso unklar ist, ob sich ein demokratisch gewähltes Parlament zusammensetzen kann, auf das sich die kommende Regierung stützt.

Es gibt viele Diktaturen außerhalb Europas. Solange in diesen Ländern Frieden herrscht und die Wirtschaft einigermaßen funktioniert, ist das nicht so schlimm. Allerdings neigen die Diktatoren und deren Familien dazu, durch irgendeine Form der Korruption Geld an sich zu bringen.

Ein schlimmer Zustand ist die Anarchie, bei der niemand das gesamte Land unter Kontrolle halten kann. Einige Gruppen von Kämpfern, besser gesagt Räuberbanden, haben Teile eines Landes an sich gerissen und terrorisieren die Bevölkerung. Auch dafür gibt es Beispiele in Afrika (Kongo, Somalia,…).

Die Abgrenzung zwischen Demokratie und Diktatur ist fließend. In vielen Ländern werden zwar Wahlen abgehalten, aber das Ergebnis wird durch Wahlfälschung manipuliert.

Auch in demokratischen Ländern gibt es massive Probleme mit Parlament und Regierung. So ist Thailand eine konstitutionelle Monarchie mit einem demokratisch gewählten Parlament. Allerdings hat dort eine rechtspopulistische Gruppe mehrmals die Wahlen gewonnen. Damit konnte sich die Oberschicht nicht abfinden. Jetzt ist eine Regierung im Amt, welcher die demokratische Legitimation fehlt.

In Europa gibt es fast durchwegs Demokratien, seit 20 Jahren auch im ehemaligen Ostblock. Aber auch in einer Demokratie gibt es Anlass zur Kritik. Die politischen Parteien versprechen vor den Wahlen den Wählern viel, um die Wahlen gewinnen zu können. So wird durchwegs zu viel Geld ausgegeben und ein riesiger Schuldenberg angehäuft. Die Zinsen für die Schulden fressen eine schönen Teil der Steuereinnahmen auf.

So gesehen gibt es keine ideale Regierungsform, wobei die Demokratie sicher noch die bessere davon ist. Es kann eine Regierung, eine Partei, bei der nächsten Wahl abgewählt werden.

Ägypten ist auch anderswo

die Ehe

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Damit meine ich die Zweier-Beziehung zwischen Mann und Frau, unabhängig davon, ob das vor dem Priester abgesegnet oder vom Standesbeamten besiegelt worden ist.

Es gibt ungefähr gleich viel Männer wie Frauen, daher wäre diese Form des Zusammenlebens natürlich, und von der Natur so gewollt, sollte man meinen.

Ist es aber nicht. Ich betrachte das aus der Sicht eines Mannes. Die dominanten Männer – die besseren 😉 – haben oft mehrere Frauen. Viele Männer haben genau eine Frau, und gar nicht so wenige haben gar keine eigene Frau.

Wie das in der Steinzeit war, wissen wir natürlich nicht. Unsere ältesten Informationen stammen von wenigen Dokumenten in geschriebener Form. Davon ist das Alte Testament sehr bekannt. Dort wird berichtet, dass einige angesehene Männer mehrere Frauen hatten, manchmal hatten sie auch Sklavinen als Nebenfrauen. So soll der König Salomo 700 Ehefrauen und dazu noch 300 Kebsweiber besessen haben. Diese Zahl – tausend – ist natürlich nicht wortwörtlich zu nehmen, sondern bedeutet sehr viele, und das glaube ich auch.

Eine Änderung ergab sich im Neuen Testament. Dort sagte Jesus, es sei nicht erlaubt, eine Ehefrau zu verstoßen und anstelle von ihr eine neue Frau zu nehmen. Das sei Ehebruch! Somit wurde die strenge Zweier-Beziehung zur Regel, das wurde von den Christlichen Religionsgemeinschaften auch so gepflegt.

Durch die Weltherrschaft der Europäer in den letzten 500 Jahren verbreitete sich die europäische Kultur und das europäische Rechtsempfinden über die ganze Welt, und es haben viele auch nicht christliche Länder die Ehe von einem Mann und nur einer Frau zum Gesetz gemacht, wenngleich die Praxis anders geübt wurde. Nur die Muslime halten an der Ehe von einem Mann mit bis zu 4 Frauen fest.

Noch einige persönliche Ansichten (Beobachtungen):

So wie ich die Männer kenne, wollen sie zunächst einmal eine Frau für sich haben. Später ergibt sich die Gelegenheit für einen Mann, dass ihm eine andere Frau schöne Augen macht, und er kann ihr nicht widerstehen. Er wird seiner Frau untreu. Falls sich die Affäre fortsetzt, hat er dann auf einmal zwei Frauen.

Auf diese Weise haben die begehrenswerten Männer auf der ganzen Welt oft mehrere Frauen. Was macht einen Mann zum begehrenswerten Mann? Manchmal ist es das Erscheinungsbild – groß, stark, selbstbewusstes Auftreten. Manchmal ist es sein Rang in der Gesellschaft, ist eine Führungsperson, hat einen angesehenen Beruf mit hohem Sozialprestige, hat Reichtum und vieles andere mehr.

Über die Männer, die genau eine Frau haben, mache ich keine Aussage 😉

Da sind noch die Männer, die keine Frau haben. Die wollen aber auch manchmal Sex haben. Auch dieser Fall ist seit Menschengedenken geregelt. Dafür gibt es die Prostituierten in irgendeiner Form. Das sind Frauen, die nach kurzer Anlaufzeit bereit sind, mit einen Mann zu schlafen. Sie nehmen ein Geschenk dafür und leben damit nicht schlecht.
Für den Fall dass eine Liebesdienerin keinen eigenen Mann hat, kann sie sich selber und ihre Kinder damit gut durchbringen.

Natürlich gibt es auch Frauen, die mehrere Männer haben. Das ist aber eine andere Geschichte. In die Psyche einer Frau kann ich mich nicht so gut hineinversetzen. Daher kann ich über deren Motive auch nichts aussagen.

die Ehe