der Wettbewerb

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In den vergangenen Jahren wurde in Pattaya viel gebaut, Substandard-Wohnhäuser und Slums wurden weggerissen, neue Hotels und Geschäftshäuser errichtet. Auch Bauruinen wurden doch noch fertiggestellt, insgesamt ist das Stadtbild schöner geworden.

Der erste Abschnitt in Strandnähe ist zwischen Pattaya Beach Road und Pattaya Song. Die dritte Strasse parallell zum Strand ist die Soi Puakao (Pokao), etwa 500 Meter vom Strand entfernt, auch dort gibt es neue Hotels, welche die Zimmer sehr günstig vermieten. So kostet ein Zweibettzimmer ab 700 baht für einen Tag. Für einen ganzen Monat ist die Miete schon um 14.000 baht zu haben, das sind etwa 500 baht täglich.

Die alten Hotels in Strandnähe verlangen für ein Zimmer ab 900 baht täglich, sie sind derzeit (nach der Saison) fast leer. Die besseren und teuren Hotels werden häufig über die Reisebüros für nur 2 Wochen gebucht. Gesamtangebote mit Flug, Transfer, Hotel und Essen inclusive. Da spielt der Preis für das Hotel keine so grosse Rolle, die Kosten sind bei der Urlaubsplanung schon einkalkuliert.

Sehr beliebt ist auch die Massage. Eine Stunde Thai Massage kostet im Bereich Pattaya Song bis zum beach 200 baht die Stunde, der Peis ist seit 10 Jahren unverändert. In der Soi Pokao gibt es viele neue Massage Geschäfte, die teilweise nur 100 baht für die Stunde Thai Massage verlangen. Die Frauen sind dort schon am Vormittag gut beschäftigt, während in den 200 baht Geschäften die Masseusen auch am Nachmittag noch untätig herumsitzen.

Auch die Preise für das Essen sind sehr unterschiedlich. Einfache Thai Gerichte werden in den billigen Restaurants schon ab 30 baht angeboten. European Food kostet etwa 160 baht (pork chop). Ein gutes Hotel Restaurant (LEK-Hotel) hat das Abendessen Buffet um nur 180 baht angeboten, sogar der Kaffee war noch dabei. Ab 1. Mai erhöhen sie das Buffet auf 250 baht pro Person, das ist schon heftig. Sie hätten den Preis schon früher und in kleineren Schritten erhöhen können.

Anmerkung: die billigen Hotels kann man nicht über Internet oder Reisebüro buchen. Sie scheinen dort nicht auf. Üblicherweise fragt man in der Rezeption, ob sie ein Zimmer frei haben und wie hoch der Preis ist. Auch eine Anfrage für eine Reservierung über email müsste möglich sein.

Ein Euro wird ungefähr auf 40 baht umgetauscht, derzeit ist der Kurs vorübergehend sogar auf 43,8 baht/Euro, wahrscheinlich wegen der Krise mit Kambodscha.

der Wettbewerb

Grenzkonflikt Thailand Kambodscha

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Seit Karfreitag bis heute haben Thailand und Kambodscha einen bewaffneten Konflikt ausgetragen. Die Regierungen haben das sicher nicht gewollt. Es war ein Irrtum oder Fehlverhalten von Soldaten, die das Feuer eröffnet haben. In der Folge haben die Kambodschaner mit Artillerie auf die Thai geschossen. Mindestens 15 Soldaten wurden getötet.

Der lange Grenzverlauf zwischen beiden Ländern ist strittig – kleinere Gebiete werden von beiden Seiten als Eigentum angesehen. Angeblich sind viele Grenzmarkierungen (Pfähle) verschwunden. Sie haben es in den letzten 50 Jahren versäumt, die Grenze im beiderseitigen Einvernehmen festzulegen und anzuerkennen.

In Thailand wird in den Städten Surin und Buriram (Burilam) und Umgebung auch Kambodschanisch gesprochen. Diese Leute könnte man ethnisch als Kambodschaner bezeichnen – sie wollen aber keinesfalls zu Kambodscha (und sehen sich selber als Thai). In Thailand geht es ihnen viel besser.

Viele davon finden Arbeit in den großen Städten und in den Touristengebieten als Hilfsarbeiter, auch im Vergnügungsgewerbe.

Die Thai Grenzpolizei hindert ständig illegale Einwanderer aus mehreren Nachbarländern, die in Thailand ihr Glück versuchen möchten, am Grenzübertritt. Ein Vergleich mit den asiatischen und afrikanischen Nachbarn in Südeuropa drängt sich auf.

Wir sollten nicht vergessen, dass es auch in Europa Kriege deswegen gegeben hat. So hat Österreich Südtirol an Italien abgeben müssen (unrechtmässig), weil die Westmächte es den Italienern als Kriegsbeute versprochen haben. In Kärnten blieben die gemischten Gebiete (deutsch-slowenisch) bei Österreich, das haben die Bewohner in einer Volksabstimmung so entschieden. Jedoch dauern die Auseinandersetzung bis heute an (zweisprachige Ortstafeln).

In den ehemaligen kommunistischen Ländern kam es nach dem Umsturz zu vielen Abspaltungen einzelner Länder und teilweise auch zu Kriegen, die keineswegs ausgestanden sind.

Grenzkonflikt Thailand Kambodscha

die Bajuwaren

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Die Bajuwaren sind jenes Volk, das zu Beginn des Mittelalters im heutige Baiern und in weiten Teilen Österreichs lebte. Während der Römerzeit gab es sie noch nicht, um 551 berichtetet Jordanes erstmals über die Baioras (baiovarii), welche östlich von den Sueben siedelten.

Es ist also naheliegend, das sie sich aus Bewohnern, die schon zur Römerzeit dort lebten, und Einwanderern, die im Verlauf der Völkerwanderung gekommen sind, zusammensetzten.

Schon der Name ist rätselhaft, es werden die Boier genannt, ein Keltenstamm aus dem Gebiet von Tschechien, auch die Siedlung Boiodurum in Passau (Innstadt).

In den Städten Salzburg, Passau und Augsburg sollen doch Menschen aus der Römerzeit die Völkerwanderung lebend überstanden haben. Wie weit das auf das ländliche Gebiet südlich der Donau zutrifft, ist reine Spekulation.

Im Westen von Baiern haben sich Alemannen angesiedelt, die vorher von den Franken besiegt und vertrieben worden sind. Der ostgotische König Theoderich hatte ihnen das erlaubt.

Auch die Ostgoten selber sollen südlich der Donau gesiedelt haben. Früher wurde Oberitalien in diesem Zusammenhang genannt, dort sind sie aber „verschwunden“. In Erding sind Gräber mit reichen Beigaben aus dieser Zeit gefunden worden, die den Goten zugerechnet werden. Im Bild ist eine gotische Adlerfibel zu sehen.

Ich versuche nun, einen Zugang von einer ganz anderen Seite zu diesem Gebiet herzustellen.

Heute werden Gen-Analysen über die Abstammung der Menschen durchgeführt, sehr beliebt im angloamerikanischen Raum und auch bei den Israelis.

Die weiblichen Linien über die mt-DNA sind nicht so aufschlussreich. Die männlichen Linien über die Y-DNA sind wesentlich jünger und erlauben Rückschlüsse über die Herkunft der Personen.

Zur Info: ich stamme aus dem Gebiet südlich von Passau

Mein Großvater mütterlicherseits hatte R1b1a2 (wahrscheinlich Keltisch). Diese Gruppe ist in Baiern nicht selten und in Gesamtdeutschland die stärkste Gruppe mit etwa 40 %. Die nächsten Verwandten finden sich in Schottland, Irland und Amerika. Es finden sich kaum Treffer im Umkreis von 1.000 km.

Es wird auch behauptet, die Römer hätten kaum genetische Spuren in den von ihnen besetzten Ländern hinterlassen. Das liegt wohl daran, dass die DNA der Römer während der Kaiserzeit nicht definiert ist (nur die alten Völker – Etrusker, Italiker sind definiert). Auch heute haben viele Italiener R1b1a2. Möglicherweise ist der Unterschied zu gering, um eine keltische und eine römischen Abstammung auseinanderhalten zu können.

Meine väterliche Abstammung ist R1a1. Der erste Befund von der Firma Igenea lautete (Wikinger oder Finno-Ugrer), das war der Y-DNA 12 Test. Ich wollte das aber genauer wissen und meine Daten auch in die russische DNA Datenbank eintragen, die sehr genau aufschlüsselt.

So ließ ich meinen Test auf Y-DNA 67 erweitern. Die Igenea
Biologen stuften mich nun als Wikinger Abkömmling ein. Nachdem die Wikinger meines Wissens während des Mittelalters niemals in das Donaugebiet gekommen sind, bleibt noch die Möglichkeit, die Ostgoten, welche teilweise von Skandinavien abstammen, hätten sich in Baiern niedergelassen.

Die Daten habe ich natürlich auch in die russische Datenbank eingetragen. Das Ergebnis war erstaunlich. Meine Y-DNA passt zu keiner der neueren europäischen Gruppen. Sie ist also nicht germanisch, nicht skandinavisch, nicht slawisch. Die russischen Fachleute stuften mich als baltic-karpathian ein. Männer mit dieser DNA finden sich in Polen, Tschechien, Österreich und Finnland.

Mich würde sehr interessieren, ob jemand Y-DNA Testergebnisse aus dem Raum Baiern, Österreich hat. Oder vielleicht hat ein blog-Leser jemand Bekannten mit solchen Tests.

R1a1 und R1b1b2 Ergebnisse könnten neue Erkenntisse zur Abstammung der Baiern bringen, auch eine Zuordnung zu den Römern, Kelten, Wikingern, andere Germanan, Zentralasiaten.

ein link:

http://baiovarii.com/

Ergänzung am 04.05.2016:

Es gibt schon eine Variante von R1b1a2, die als keltisch-italienisch bezeichnet wird. Das ist R1b1a2 (U152, oder R-S28). Diese ist in Norditalien um die Poebene häufig, kommt ebenso in der Schweiz, in Teilen von Frankreich, im Südwesten von Deutschland, in Westösterreich noch häufiger vor. In Österreich und Bayern ist noch ein Anteil von gut 10 % der männlichen Bevölkerung in der Karte eingezeichnet. Der Laie kann aber nicht sagen, ob das Nachkommen aus dem Römischen Reich sind, oder ob diese Leute schon vor der Zeitwende in diesem Raum gesiedelt haben.

Anmerkung: die Habsburger gehören zu dieser keltisch-italienischen Gruppe

Ergänzung am 13.08.2016

Jetzt habe ich auch die Autosomale DNA Analyse von mir.

45 % West Europa

26 % Großbritannien

20 % Italien Griechenland

4 % Osteuropa

2 % Baltische Staaten

Der DNA-Anteil von Westeuropa ist erklärbar, weil da Frankreich, Deutschland, Schweiz und Österreich zusammengefasst sind.

Der hohe Anteil von den Britischen Inseln könnte davon kommen, dass viele keltische Personen von dort gegen Ende der Römerzeit in den Raum von Passau eingewandert sind. Es ist also kein Zufall, dass die Y-DNA meines Großvaters mütterlicherseits „Matches“ mit Persoen von den britischen Inseln aufweist. Aber das ist nur eine Vermutung.

Die 20 % von Italien sind auch beachtlich. Da haben die Römer doch Spuren in der DNA der Bevölkerung hinterlassen.

Hingegen ist der Anteil vom Baltikum und Osteuropa gering. Anscheinend sind die Einwanderer aus dieser Region nicht sehr zahlreich gekommen.

Natürlich kann man nicht von einer einzigen Person auf die Zusammensetzung der DNA der Menschen einer gesamten Region schließen. Dazu braucht es mehr DNA-Resultate 😉

 

 

die Bajuwaren

die Indogermanen

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(*)

indogermanen

Eigentlich handelt es sich dabei um eine Sprachfamilie, unabhängig von der genetischen Abstammung. Fast alle europäischen Sprachen gehören dazu, weiters einige asiatische Sprachen (im Iran und Indien,…). Die Sprache der Hethiter vor 3.000 Jahren in Kleinasien wird ebenfalls dazugerechnet.

Die Sprachwissenschaftlerin Marija Gimbutas schlug folgende Theorie vor, die Kurgan Kultur im Süden Russlands sei Ausgangspunkt dieser Sprachfamilie gewesen.

Heute wird vor allem das Vordringen der R1a1 Männer im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Indoeuropäischen Sprache diskutiert. Für die Osthälfte Europas dürfte das auch zutreffen.

Nach dem heutigen Wissenstand ist die männliche y-Haplogruppe R1a1 in Südasien entstanden und hat sich nach dem Ende der letzten Eiszeit nördlich ausgebreitet. Die Kurgan-Kultur in Südrussland könnte also eine Zwischenstation auf dieser Reise gewesen sein. Von dort sind sie weiter nordwärts bis nach Skandinavien gezogen.

So gesehen könnten die slawischen und germanischen Sprachen ursprünglich von den R1a1 Männern ausgegangen sein.

Es sind aber auch die West- und Südeuropäischen Sprachen indogermanisch. Bis vor 1700 Jahren war dieser Raum aber weitgehend frei von R1a1 Männern, die heute dort lebenden R1a1-Männer sind vorwiegend ein Ergebnis der Völkerwanderung, bzw. stammen von den germanischen Stämmen ab, die in das Römische Reich eingedrungen sind.

Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die R1b1a2 Männer eine indoeuropäische Sprache mitgebracht haben. Die R1b Untergruppe R1b1a ist vor maximal 9.000 Jahren in Osten von Kleinasien (heutige Kurdistan) entstanden. Später haben sie den Kaukasus überschritten und sich an der nördlichen Schwarzmeerküste ausgebreitet. Vor 5.500 Jahren sind sie über den Donauraum nach Mitteleuropa vorgedrungen, von dort haben sie ganz West- und Südeuropa unterworfen.

Die Humangenetiker haben inzwischen genung DNA-Analysen von Skeletten und von heute lebenden Männern, dass sie die Karte oben zeichnen konnten. Sie zeigt die Wanderung von R1b.

Ausgehend von dieser Theorie sind Griechisch, Latein und Nachfolgesprachen sowie Keltisch von den R1b Männern ausgegangen. Baskisch ist der letzte Rest von der Alteuropäischen Sprache in Westeuropa. Das waren urspünglich Männer mit der y-Haplogruppe I.

Diese Aussagen sind durch archäologische Befunde kaum zu beweisen. Erst seit der Erfindung der Schrift und den beschrifteten Tontafeln ist eine gesicherte Zuordung möglich. Die Sprachforschung stützt sich auf die heutigen Sprachen, wobei von Keltisch kaum was übrig geblieben ist.

Sollte jemand eine andere Meinung bzw. neue Informationen darüber haben, würde mich ein entsprechender Kommentar freuen.

Ergänzung am 30.05.2016

Hier geht es nicht um die Sprache sondern um die genetische Abstammung der Indoeuropäer/Indogermanen. Mittlerweile sind eine Reihe von Skeletten dieser Gruppe (R1a und R1b) genau ausgewertet. Und es wurde dabei festgestellt, dass diese Männer schon damals stark vermischt waren. Sie hatten etwa 35 – 50 % Gene der westeuropäischen Jäger und Sammler, etwa 40 % von Prehistoric Northern Eurasia, etwa 4 % von Südasien (Indien), die jüngeren Skelette hatten auch ~25 % DNA von den Ackerbauern aus dem Orient. Das geht aus dem Bild unten hervor.

Indogermanen europa - stark vermischt

*) ist das Indogermanisches Aussehen? Das ist die Tschechin Alena Martanovičová – ein Model. Ich klassifiziere sie als Pontid. So könnten die Steppe-Bewohner einst ausgesehen haben, meist werden sie etwas „kräftiger“ dargestellt.

die Indogermanen

Schutzgelderpressung und Zinswucher

reisdrescher

thai beauties

Eine Thai Frau arbeitete als Prostituierte in Pattaya, nachdem ihre Beziehung mit einem Thai Mann zerbrochen war. Sie verschleuderte ihren Verdienst nicht, wie viele andere Nutten, sparte das Geld und konnte so eine Bar erwerben.

„tham khrai hee Pattaya“, damit ist ihre Tätigkeit in dieser Stadt beschrieben, die Aussage übersetze ich nicht. Sie sagte, ihre Eltern hätten ihr nicht genug gegeben, um ihren Lebensunterhalt auf andere Weise bestreiten zu können.

Später heiratete sie einen Europäer, zog mit ihren beiden Kindern in sein Land und arbeitete dort über längere Zeit. Ihre Schwester führte die Bar weiter. Ihr Mann beendete sein Berufsleben, und beide beschlossen in der Folge in Thailand zu leben.

Die Bar lief nicht mehr so gut, die Kosten wurden zu hoch. Die Mafia wurde unverschämt im Geld Eintreiben. Es war nicht so, dass ein bewaffneter Mann das Lokal stürmte und Geld forderte. Nein – ein Mann kam mehrmals im Monat, um das Geld für den Stromverbrauch zu „kassieren“.

So verkaufte die Frau die Bar und erwarb ein Haus in Pattaya mit 5 Zimmern (room for rent). Die Schwester organisierte die Abwicklung. Die Eheleute zogen in das Dorf ihrer Eltern und bauten ein schönes Haus.

Eine weitere Einnahmequelle war das Geld-Verleihen für hohe Zinsen. Ich weiß nicht, wieviel sie dafür verlangt hat. Guten Freunden hat sie manchmal Geld geborgt, ohne Zinsen zu verlangen.

Bei einem anderen Geldgeber ist mir bekannt, dass er 10 % Zinsen pro Monat verlangt hatte. Damit kann man theoretisch das Geld innerhalb von einem Jahr verdoppeln. Allerdings ist ein Teil der Schuldner zahlungsunfähig, und der Gläubiger sieht sein Geld nie wieder. Eine gewisse Härte im Geld Eintreiben ist auch erfolderlich, weiters kein Geld an mittellose Personen (bzw. Personen ohne Einkommen) verleihen.

In der Folge kaufte das Ehepaar einige Reis-Felder, um dort Landwirtschaft zu betreiben. Auch einige alte Traktoren und Bodenbearbeitungsgeräte wurden angeschafft. Jeder weiß, dass man mit Landwirtschaft in diesen Ländern kaum den Lebensunterhalt verdienen kann. Aber immerhin hatte der Mann eine sinnvolle Tätigkeit, die ihm Freude machte.

Weil es Ärger bei der Reisernte gegeben hatte, niemand hatte Zeit dafür, kauften sie sogar eine Reiserntemaschine (Mähdrescher). Das hat eine ganze Stange Geld gekostet, das bekommen sie nie mehr herein. Auch wenn sie jetzt selber bei anderen Bauern diese Arbeit durchführen.

Jetzt ist ihr ganzes Geld ausgegeben, es ist in Sachwerten angelegt. Aber wer weiß, ob das nicht doch eine kluge Entscheidung war.

Ergänzung am 15.04.2016:

Dieses Ehepaar hat sich getrennt, der Mann ist nach Europa zurückgekehrt. Er hat sein ganzes Geld in Thailand investiert und immer fleißig mitgearbeitet. Jetzt sitzt die Frau alleine im Haus.

Der Grund: er war „matterfai“, ist fremdgegangen. Anscheinend konnte er sich seine sexuellen Bedürfnisse nicht mehr erfüllen (eheliche Sexsperre?). So wurde er aus dem Haus verwiesen.

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Ein anderer Fall von Schutzgelderpressung durch die Mafia:

Ich saß in einem Liegestuhl am Strand von Pattaya gegenüber dem Royal Garden Kaufhaus. Mit der Vermieterin der Liegestühle war ich gut bekannt. Da erschienen 3 Männer an der Stiege, einer davon führte sich auf wie ein Irrer, schrie herum. Ein junger Mann, der beim Liegeplatz beschäftigt war, flüchtete sofort zu seiner Chefin.
Diese holte einen 500 Baht Geldschein heraus, und der junge Mann brachte das Geld zu den Männern, worauf diese wieder abzogen. (500 Baht = 13 Euro).

Schutzgelderpressung und Zinswucher

Verkehrsampeln für Pattaya

Ampel Pattaya

Meine Vision wird wahr. Vor einigen Tagen habe ich hier noch über das Problem mit den Schutzwegen für die Fußgänger in Thailand geschrieben.

Anscheinend denkt der Bürgermeister von Pattaya schon längere Zeit über diesen Missstand nach, er hat die vielen Beschwerden der ausländischen Gäste doch gehört.

In der Zwischenzeit wurden viele Fussgängerampeln auf der Pattaya Beach Road und auf Pattaya Song installiert. Es wurde gleich eine technisch aufwendige und teure Ausführung gewählt.

Der Passant, welcher den Schutzweg passieren möchte, drückt auf einen Knopf, es beginnt eine Wartezeit, die in Sekunden angezeigt wird. Auch die Autofahrer haben eine entsprechende Anzeige und sehen das Ende der Grün-phase durch Grün Blinken.

Ich habe diese Ampeln natürlich gleich ausprobiert und mich gewundert. Etwas mehr als die Hälfte der Autofahrer bleibt auch vor dem Roten Licht stehen. Da muss die Polizei wohl noch etwas nachhelfen, um die motorisierten Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren.

Die Ampeln sind nicht den ganzen Tag in Betrieb und zeigen ausserhalb der Betriebszeit für den Fußgänger einfach nur Rot an. In diesem Fall kommt der Urlaubsgast in einen Entscheidungsnotstand. Geht er bei Rot über die Straße, macht er sich im Falle eines Unfalles mitschuldig.

Verkehrsampeln für Pattaya

Krankenversicherung für Thailand

thai nurse

mikrofilarien 26

Vor mehreren Jahren führte der in der Zwischenzeit gestürtzte Prime Minister Taksin in Thailand für alle Thai eine freiwillige Krankenversicherung ein.

Der Versicherungsbeitrag wurde mit 30 Baht pro Person und Monat sehr niedrig angesetzt. In der Folge sollten die Krankenhäuser diese Versicherten ohne weitere Kosten behandeln. Allerdings wurden die Krankenanstalten auf den nicht gedeckten Kosten sitzengelassen.

Mittlerweile funktioniert dieses Sytem doch. Der Staat wird in irgendeiner Form für die Bezahlung aufkommen.

Auch für die Versicherten ist es ein Lernprozess, dass sie selber erst einmal was beitragen müssen, um krankenversichert zu sein. Oft können Personen nicht einmals die 30 Baht aufbringen. In diesem Fall kommen Verwandte, die manchmal auch im Ausland leben, für die Bezahlung auf.

So gesehen ist Thailand schon weiter als die USA, die eine solche Versicherung noch nicht haben.

Bei der Abwicklung gibt es Einschränkungen. Nur bestimmte Krankenanstalten führen die Behandlung duch. Die Wartezeiten sind lang, es werden Nummern ausgegeben. Wer keine mehr bekommt, kommt am gleichen Tag nicht mehr dran und muss sich nächsten Tag früh genug anstellen.

Mir wurde auch über regionale Einschränkungen berichtet. Das kann ich kaum glauben. Was ist, wenn jemand in Chiang Mai wohnt und in Pattaya arbeitet? Die Versorgung muss doch in beiden Orten gewährleistet sein.

Krankenversicherung für Thailand