die halbe Million Vorfahren

Central Asian 1

Jeder Mensch hat – wenn man 500 Jahre zurückrechnet – eine halbe Million Vorfahren. Diese Zahl ergibt sich aus einem Rechenmodell – 2 Eltern – 4 Großeltern – 8 Urgroßeltern und so weiter. Mit jeder Generation – 25 Jahre vorher – verdoppelt sich die Anzahl. Genau 2 Personen von der halben Million repräsentieren die väterliche und die mütterliche Linie, alle anderen 499.998 Personen seien mit dieser Methode nicht erfassbar.

Das ist das Argument für die Gegner der DNA-Analyse zwecks Ahnenforschung. Sogar Wissenschaftler (Biologen) halten von der Suche nach der y-DNA und mt-DNA überhaupt nichts, wenn es die Menschen betrifft, aber für die Seemöven ist es eine praktikable Methode 😉

Diese Überlegungen sind rein theoretisch, tatsächlich stammen diese Vorfahren aus einem kleineren Gebiet. Ich gehe mal davon aus, dass es in einer Randlage nicht viel Zuwanderung gegeben hat. Der Aktionsradius der Leute war etwa 15 Kilometer im Umkreis, so weit wie sie zu Fuß gehen konnten. Von dort stammten die Ehepartner.

In meinem Fall war das Gebiet zwischen Donau und Inn eingegrenzt, vor 1000 Jahren war noch dazu die östliche Hälfte Urwald, so gut wie menschenleer, in der westlichen Hälfte lebten die Bayern, die neuen Landesherrn nach der Völkerwanderung, ebenso jene Kelten, die den Niedergang des Römerreiches überlebt hatten.

Es ist unglaublich, was in einem so kleinem Gebiet an Rassismus und Standesdünkel vorhanden ist. Die bäuerliche Oberschicht – das waren üblicherweise blonde Leute mit germanischem Hintergrund – mochten die anders aussehenden überhaupt nicht.

In meiner Familie kommt die ganze Bandbreite der europäischen Typen vor. Einige davon sehen wie Mittelmeerbewohner, sogar wie Nordafrikaner aus. Wir wurden deswegen oft angefeindet und ausgegrenzt.

Ich habe lange über meine Abstammung nachgedacht und schließlich einige DNA Tests vornehmen lassen. Ich erwartete eigentlich einen Hinweis auf Mittelmeer-Vorfahren. Das Ergebnis war überraschend. Meine y-DNA war R1a1 – das ist ost- und nordeuropäisch, auch asiatisch. Die Igenea Humangenetiker ordneten mich den Wikingern zu. Jedoch nach der russischen Datenbank wurde ich als Central-Eurasian eingestuft – so wie die Hunnen oder andere Reitervölker. Jetzt weiß ich selber nicht mehr, was zutrifft.

Die y-DNA meines Großvaters mütterlicherseits ist R1b1b, das ist westeuropäisch (wahrscheinlich keltisch), die nächsten Verwandten finden sich in der y-search Datenbank auf den Britischen Inseln und in Amerika.

Meine mt-DNA – die meiner mütterlichen Linie – ist U4 – das ist nordosteuropäisch – wurde als baltisch oder slawisch eingestuft.
Diese Untergruppe ist sehr alt und findet sich in geringer Dichte in ganz Europa.

Mit einiger Phantasie kann man nachvollziehen, dass einige meiner Vorfahren jene Bayern waren, welche sich im Verlauf der Völkerwanderun dort niedergelassen haben. Das waren die Ostgoten – Nordeuropäer (Wikinger), Balten und Slawen, einige Hunnen könnten auch dabei gewesen sein 😉

Von den Römern und Nordafrikanern keine Spur, jedenfalls habe ich keine gefunden 😉

die Nibelungen

Nibelungen 2

und ihre schwarzhaarigen Mitstreiter 😉

Hagen 3

die halbe Million Vorfahren

das Gesetz der Wüste

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Karawane 2

Tuareg mali 2

Vor vielen Jahren war ein amerikanisches Pärchen zu Gast in einem Hotel in Jordanien. Das Hotelpersonal warnte die Leute eindringlich davor, den Hotelbereich zu verlassen. Doch – überheblich und unbelehrbar – wie die Amerkaner sind, gingen sie bei Sonnenuntergang in die Wüste hinaus.

Dort wuden sie überfallen und ausgeraubt. Der Mann wehrte sich und wurde beinahe erschlagen. Die junge Frau ließ es geschehen, sie wurde bis auf die Haut ausgezogen, aber ihr wurde sonst kein Haar gekrümmt.

So ist das Gesetz der Wüste: Wer sich des Nachts dort aufhält, ist vogelfrei, darf ausgeraubt und getötet werden.

Es ist schon möglich, sich dort zu bewegen. Allerdings muss man sich in den Schutz eines Stammesführers begeben. Einige Männer arbeiten als Fremdenführer/guides, begleiten die Touristen in die Wüste und verdienen so ihr Geld. Dieser Schutz wird auch von den anderen Stämmen weitgehend respektiert.

Wer die Regeln kennt, zu den Menschen freundlich ist, kommt bis nach Timbuktu 😉

Ich war einmal in Tunesien, in Douz – das ist die ehemalige Sklavenstadt im Süden – das Tor in die Sahara. Dort sind wir auf Kamelen in die Wüste hinausgeritten. Der Sonnenuntergang war großartig, ein warmes, orange-gelbes Licht, kein Dunst, es war angenehm, im Treibsand zu waten.

Seither träume ich davon, noch einmal dorthin zurückzukehren. Diesen Winter wollte ich schon Tunesien buchen, glücklicherweise habe ich es nicht getan. Damals ist dort die Revolution ausgebrochen.

Timbuktu in Mali

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das Gesetz der Wüste

die freie Liebe in den arabischen Ländern

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Arab 3

arabische Dame

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Muslimische Mädchen müssen unberührt in die Hochzeitsnacht gehen, das ist allgemein bekannt. Für die jungen Männer wird das gleiche Prinzip nicht so streng gesehen. Bei denen kann ja nichts kaputt gehen 😉

Mir wurde berichtet, es gäbe in den arabischen Großstädten auch Freudenhäuser; dort würden junge Frauen – die sehr schön, sehr gepflegt, sehr sauber (ohne Genital-Haare) – ihre Dienste anbieten. Mein Informant meinte, wenn ich nach Kairo käme, sollte ich das unbedingt einmal ausprobieren.

In den umliegenden Ländern waren immer wieder ausländische Soldaten stationiert, welche auch manchmal Lust hatten, mit einer Frau zu schlafen. Die Prostituierten in diesen Häusern bekommen für ihre Dienste doch einen größeren Betrag, das war den Soldaten zu teuer.

Die Soldaten sprachen mit den Arabern/Ägyptern im Kaffeehaus über das Thema und fragten, ob es denn keine Frauen gäbe, die zu haben sind.

Die Antwort: „Es sind auch hier Frauen, die nicht abgeneigt sind.“ Die Soldaten bekamen auch einige Adressen vermittelt. Die Frauen waren offensichtlich geschieden oder verwitwet. Daher war es für sie kein Problem, mit irgendeinem Mann Sex zu haben. Sie erwarten von dem Besucher ein Geschenk – das kann auch Geld sein – um mit ihm nach kurzer Anlaufzeit intim zu werden.

Und die jungen Männer werden in diesen Ländern auch dorthin gehen. Ist doch egal, wenn die Dame schon etwas erfahrener ist, als der Galan 😉

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die freie Liebe in den arabischen Ländern

die Nordafrikaner und E1b1b

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Tuareg libya 1

Von ihrer männlichen Abstammung sind sie vorwiegend E1b1b.
Diese y-Haplogruppe ist schon sehr alt, ein Großteil der Tuareg, Berber, Mauren hat diese männliche Linie, soweit sie nicht von den Arabern abstammen.

Auch im vorderen Orient – besonders in der Levante – sind sie häufig anzutreffen. Oft wird E1b1b mit den Phöniziern in Zusammenhang gebracht, auch bei den Juden ist sie nach J1 und J2 die dritthäufigste Gruppe.

Sie kommen auch in Griechenland und am Balkan in größerer Anzahl vor. Es ist jetzt müßig zu spekulieren, ob dort schon vor der letzten Eiszeit solche Menschen lebten. Ebenso könnten sie während der Jungsteinzeit aus Kleinasien in den Balkan eingewandert sein. In der Antike spielten die Nordafrikaner als Seeräuber im Mittelmeer eine bedeutende Rolle. Wer weiß – vielleicht stammt der hohe Anteil an E1b1b bei den Kosovo Albanern aus dieser Zeit?

Anmerkung vom 31.08.11
Schon wenige Tage nach diesem Eintrag muss ich eine Korrektur anbringen. Ich habe neue Karten über die Ausbreitung von E1b1b gesehen. Demnach erfolgte die Ausbreitung in der Jungsteinzeit etwa vor 8.000 Jahren vom nahen Osten über Griechenland weiter in den Balkan. Die Untergruppe ist nicht die gleiche, wie die von den Nordafrikanern. Also hat die Verschleppung von Leuten in der Römerzeit keine so großen Auswirkungen gehabt.

Ausbreitung von E1b1b:

E1b1b x

Anmerkung: von Hitler wurde berichtet, er hätte die y-DNA E1b1b gehabt; das wäre nicht so weit hergeholt, sein Großvater väterlicherseits sei ein Jude gewesen, bei dem seine Großmutter als Hausmädchen gearbeitet hatte. Natürlich hat niemand von den Verwandten ein Interesse, das aufzuklären.

Einstein Physiker – jüdisch

Einstein 1

Hitler und die SA

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noch ein Nordafrikaner – Gaddafi

gaddafi 2

noch ein link zu einem Zeitungsartikel über die Hitler Abstammung:

http://www.dnews.de/nachrichten/wissenschaft/296517/hitler-war-verwandt-somaliern-berbern-und-juden.html

Ergänzung am 01.07.2016

Aus heutiger Sicht habe ich folgende Einschätzung . Der Großvater Hitlers könnte irgendein unbekannter Österreicher gewesen sein. In Österreich leben 5 bis 10 % E1b1b Männer vorwiegend im Donauraum und nördlich der Donau, im Alpenvorland, weniger in den Alpen. Deren Vorfahren sind in der Jungsteinzeit in Österreich eingewandert.

Es ist seltsam, dass die Großmutter Hitlers ihr erstes Kind im Alter von 39 Jahren bekommen hat. In diesem Alter hat die Fertilität schon stark nachgelassen. Wer hat schon mit einer 39 Jahre alten Frau eine Affäre?

Merken

die Nordafrikaner und E1b1b

die Juden

mediterran - Kleinasien

Dem alten Testament nach sollten sie alle vom Urvater Jakob abstammen, der aus dem Gebiet des Irak kommend in das Land Kanaan eingewandert ist.

Das kann aber so nicht stimmen, weil die genetische Abstammung der Israelis typisch westasiatisch/arabisch ist, eine ähnliche, wie Kurden, Syrer und Iraker. Es ist die y-DNA J1 vorherrschend – so wie in den südlichen arabischen Ländern, weiters J2 – so wie in den Ländern nördlich/westlich vom Irak.

Auch der Aufenthalt in Ägypten ist nicht restlos geklärt. Die Autoren der 5 Bücher Mose haben da wohl einige Ereignisse aus verschiedenen Zeiten miteinander vermengt.

Jedenfalls konnten die Israeliten vor etwa 3200 Jahren das Land Kanaan erobern. Die monotheistische Religion brachten sie dabei mit. Allerdings konnte sich diese nicht vollständig durchsetzen. Es wurden Statuetten der heidnischen Göttin Astarte bei Ausgrabungen (Zeithorizont – Jahrhunderte später) gefunden,

Die Zeit der Könige war eine Blütezeit für die Juden. Besonders erfolgreich war König Salomon, der eine vergleichweise liberale Einstellung hatte und einen großen Reichtum ansammeln konnte.
Er hatte viele ausländische Frauen – Prinzessinnen – eine Tochter des Pharao,… denen er die Ausübung ihrer angestammten Religon gestattete.

In den darauffolgenden Jahrhunderten gab es immer wieder Auseinandersetzungen mit starken Nachbarvölkern, denen sie sich nicht unterwerfen wollten. Schließlich wurden sie besiegt und nach Babylon verschleppt. Das war ein Fluch und ein Segen gleichzeitig.

Die Juden sind sehr tüchtig und sprachbegabt. So konnten sie in der babylonischen Gefangenschaft bald eine bevorzugte Stellung im Lande erreichen. Sie lernten die dortige Schrift. Auch das alte Testament dürfte dort entstanden sein.

Nach der Rückkehr aus Babylon bauten sie in Jerusalem einen neuen Tempel. Eine entscheidende Niederlage war der Aufstand gegen die Römer und die darauffolgende Flucht und Versklavung.
Aber auch in der Diaspora brachte ihnen die Sprachkenntnisse entscheidende Vorteile. Sie waren dort als Schreiber tätig, welche die alten Schriften der Griechen-Mythologie übersetzt und auf arabisch niedergeschrieben haben. Das ist für uns ein Glücksfall, weil die Original Schriften aus dem Mittelmeer Raum bei Unglücksfällen (Brand von Alexandria) vernichtet wurden, oder von den Christen als heidnisches Teufelswerk in das Feuer geworfen worden sind.

Die Juden sind auch erfolgreiche Kaufleute. Sie erkennen, was hochwertig ist, kaufen beim Hersteller und verkaufen anderswo mit hohem Gewinn. Vorteilhaft ist auch ihr Netzwerk in allen von ihnen bewohnten Gebieten. Wenn nun ein Jude auf der Flucht, mittellos bei ihnen ankommt, leihen sie ihm zinsfrei Geld. Dadurch kann er sich mit Tüchtigkeit und Fleiß wieder hocharbeiten.

Der Ursprung der aschkenasischen Juden waren einige deutsche Städte im frühen Mittelalter. Schon damals zogen sie in Europa herum und lieferten den Königen und Herzögen die begehrten Waren aus dem Ausland. Wegen ihren Reichtum wurden sie oft angefeindet und mussten als Sündenböcke herhalten. So wurden sie nach Osteuropa vertrieben.

Ihre Lebenstüchtigkeit erkennt man an ihrer Anzahl. Im frühen Mittelalter waren es wenige tausend, vor 100 Jahren waren beinahe 5 Millionen aschkenasische Juden in Europa.

Anmerkung: die häufigste mt-DNA Haplogruppe ist K – welche nach neueren Meldungen vor 16.000 Jahren in Vorderasien entstanden ist. Die Häufung von K in Norditalien – Alpenraum dürfte von einer Auswanderung in der Jungsteinzeit aus den arabischen Ländern stammen, ebenso wie die Etrusker in Norditalien.

Hagar und ihr Sohn Ismael

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eine Darstellung aus anderer Sicht:
http://www.suite101.de/content/mit-prostitution-begann-abrahams-aufstieg-zum-urvater-israels-a113414

Israel 1

ein link zu meinem blog – eine ältere Version dieser Geschichte:
Abraham und seine Nachfahren

Einstein – orientalid, jüdisch

Einstein 1

die Juden

Kriegstaktik

Gaddafi

Nachdem die Kämpfe in Tripolis noch andauern, wird die Siegesmeldung vom Montag wohl Propaganda der Aufständischen gewesen sein.

Es scheint so, als hätten die Regierungstruppen die Angreifer in die Stadt hineingelassen, um sich mit ihnen im Häuserkampf die finale Schlacht – Mann gegen Mann zu liefern.

Die Nordafrikaner – Abkömmlinge der Tuareg – sind verwegene, furchtlose Kämpfer.

Gaddafi soll gestern einen Rundgang durch die Stadt gemacht haben, er hätte diese keineswegs in der Hand der Aufständischen vorgefunden. Diese Meldung glaube ich sofort. Wer bereit ist zu sterben, der kann auch vorher noch eine Runde durch die umkämpfte Stadt ziehen.

Kriegstaktik