Putzen mit Essig

Spüle Edelstahl

Derzeit bin ich Hausmann – daher obliegt mir auch das Putzen 😉

Für diese Tätigkeit setze ich gleich meine „excellenten“ Kenntnisse der Chemie ein und putze mit Essig.

Wer kennt nicht das leidige Problem mit dem Kalkbelag – auch Kesselstein – in der Spüle. Meine verstorbene Frau hatte das mit dem Scheuermittel Ata bekämpft und davon kiloweise eingesetzt.

Ich nehme gewöhnlichen Essig aus dem Supermarkt und fülle den in eine Sprühflasche. Nach dem Spülen sprühe ich die Spüle aus Edelstahl damit ein (nur einen Hauch), und wische mit einem Geschirrtuch trocken. So kann ich neuen Kalkansatz vermeiden. Der große Vorteil – der Essig verdunstet – und dann ist alles hygienisch und sauber.

Die Alternative ist ein Bad-Reiniger in der Sprüh-Flasche. Der ist teurer, enthält aber stärkere Säuren, wie Ameisensäure oder Amido-Sulfonsäure. Dafür kann man damit auch ältere dickere Kalkflecken angehen. Man braucht Zeit und Geduld, das ist nicht mit 5 Minuten abgetan 😉

In diesem Fall muss mit reinem Wasser nachgewischt werden, weil diese Säuren nicht so leicht verdunsten und daher im Lebensmittel-Bereich nichts verloren haben.

Das stärkste (erlaubte 😉 ) Mittel ist die Phosphorsäure – wie Br6.
Die nimmt man nur mehr dann, wenn sonst nichts mehr hilft.

Wenn man die Spüle einmal kalkfrei gekriegt hat, kann man auch Geschirr-Spülmittel stark verdünnen, in eine Sprühflasche füllen, und damit die Spüle nachreinigen. Hier ebenfalls mit einem Geschirrtuch trocken wischen. Das ist wahrscheinlich die billigste Methode.

Der Essig ist auch nicht teuer. Natürlich nimmt man dazu nicht einen Italienischen Balsamico Essig. Der billigste ist genau richtig und kostet beim Hofer/Aldi etwa 50 Cent die Flasche.
Ein Sparmeister wird den Essig noch 1:4 verdünnen 😉

Gerne würde ich dazu Kommentare der Professionellen Hausfrauen entgegennehmen.

Das schwerste Kaliber im Kampf gegen den Kalk – br6 😉

br6

Putzen mit Essig

Lenore

Reiter u Frau u Tod 1

Lenore
von Gottfried August Bürger (1774)

Lenore fuhr ums Morgenrot
Empor aus schweren Träumen:
„Bist untreu, Wilhelm, oder tot?
Wie lange willst du säumen?“ –
Er war mit König Friedrichs Macht
Gezogen in die Prager Schlacht,
Und hatte nicht geschrieben:
Ob er gesund geblieben.

Der König und die Kaiserin,
Des langen Haders müde,
erweichten ihren harten Sinn,
Und machten endlich Friede;
Und jedes Heer, mit Sing und Sang,
Mit Paukenschlag und Kling und Klang,
Geschmückt mit grünen Reisern,
Zog heim zu seinen Häusern.

Und überall all überall,
Auf Wegen und auf Stegen,
Zog Alt und Jung dem Jubelschall
Der Kommenden entgegen.
Gottlob! rief Kind und Gattin laut,
Willkommen! manche frohe Braut.
Ach! aber für Lenoren
War Gruß und Kuß verloren.

Sie frug den Zug wohl auf und ab,
Und frug nach allen Namen;
Doch keiner war, der Kundschaft gab,
Von allen, so da kamen.
Und als das Heer vorüber war,
Zerraufte sie ihr Rabenhaar,
Und warf sich hin zur Erde,
Mit wütiger Gebärde.

Die Mutter lief wohl hin zu ihr: –
„Ach, dass sich Gott erbarme!
Du trautes Kind, was ist mit dir?“ –
Und schloß sie in die Arme. –
„Oh Mutter, oh Mutter! hin ist hin!
Nun fahre Welt und alles hin!
Bei Gott ist kein Erbarmen.
O weh, o weh mir Armen – !“

„Hilf Gott, hilf! Sieh uns gnädig an!
Kind, bet‘ ein Vaterunser!
Was Gott tut, das ist wohlgetan.
Gott, Gott, erbarm dich unser!“ –
„O Mutter, Mutter! Eitler Wahn!
Gott hat an mir nicht wohlgetan!
Was half, was half mein Beten?
Nun ist’s nicht mehr vonnöten.“ –

„Hilf Gott, hilf! Wer den Vater kennt,
Der weiß, er hilft den Kindern.
Das hochgelobte Sakrament
Wird deinen Jammer lindern.“ –
„O Mutter, Mutter! was mich brennt,
Das lindert mir kein Sakrament!
Kein Sakrament mag Leben
Den Toten wiedergeben.“ –

„Hör Kind! Wie, wenn der falsche Mann,
Im fernen Ungerlande,
Sich seines Glaubens abgetan,
Zum neuen Ehebande?
Laß fahren, Kind, sein Herz dahin!
Er hat es nimmermehr Gewinn!
Wann Seel‘ und Leib sich trennen,
Wird ihn sein Meineid brennen.“ –

„O Mutter, Mutter! Hin ist hin!
Verloren ist verloren!
Der Tod, der Tod ist mein Gewinn!
O wär‘ ich nie geboren!
Lisch aus mein Licht, auf ewig aus!
Stirb hin, stirb hin in Nacht und Graus!
Bei Gott ist kein Erbarmen.
O weh, o weh, mir Armen!“ –

„Hilf Gott, hilf! Geh nicht ins Gericht
Mit deinem armen Kinde!
Sie weiß nicht, was die Zunge spricht.
Behalt ihr nicht die Sünde!
Ach, Kind, vergiß dein irdisch Leid,
Und denk an Gott und Seligkeit!
So wird doch deiner Seelen
Der Bräutigam nicht fehlen.“ –

„O Mutter! Was ist Seligkeit?
O Mutter! Was ist Hölle?
Bei ihm, bei ihm ist Seligkeit!
Und ohne Wilhelm Hölle! –
Lisch aus, mein Licht, auf ewig aus!
Stirb hin in Nacht und Graus!
Ohn‘ ihn mag ich auf Erden,
Mag dort nicht selig werden.“ – – –

So wütete Verzweifelung
Ihr in Gehirn und Adern.
Sie fuhr mit Gottes Fürsehung
Vermessen fort zu hadern;
Zerschlug den Busen, und zerrang
Die Hand, bis Sonnenuntergang,
Bis auf am Himmelsbogen
Die goldnen Sterne zogen.

Und außen, horch! Ging’s trap trap trap,
Als wie von Rosseshufen;
Und klirrend stieg ein Reiter ab,
An des Geländers Stufen;
Und horch! Und horch! Den Pfortenring
Ganz lose, leise, klingeling!
Dann kamen durch die Pforte
Vernehmlich diese Worte:

„Holla, Holla! Tu auf mein Kind!
Schläfst Liebchen oder wachst du?
Wie bist noch gegen mich gesinnt?
Und weinest oder lachst du?“ –
„Ach, Wilhelm, du? – – So spät bei Nacht? – –
Geweinet hab‘ ich und gewacht;
Ach, großes Leid erlitten!
Wo kommst du hergeritten?“ –

„Wir satteln nur um Mitternacht.
Weit ritt ich her von Böhmen.
Ich habe spät mich aufgemacht,
Und will dich mit mir nehmen.“ –
„Ach, Wilhelm, erst herein geschwind!
Den Hagedorn umsaust der Wind,
Herein, in meinen Armen,
Herzallerliebster, zu erwarmen!“ –

„Laß sausen durch den Hagedorn,
Laß sausen, Kind, laß sausen!
Der Rappe scharrt ; es klingt der Sporn.
Ich darf allhier nicht hausen.
Komm, schürze, spring‘ und schwinge dich
Auf meinen Rappen hinter mich!
Muß heut noch hundert Meilen
Mit dir ins Brautbett eilen.“ –

„Ach, wollest hundert Meilen noch
Mich heut ins Brautbett‘ tragen?
Und horch! Es brummt die Glocke noch,
Die elf schon angeschlagen.“ –
„Sieh hin, sieh her! Der Mond scheint hell.
Wir und die Toten reiten schnell.
Ich bringe dich, zur Wette,
Noch heut ins Hochzeitsbette.“ –

„Sag an, wo ist dein Kämmerlein?
Wo? Wie dein Hochzeitsbettchen?“ –
„Weit, weit von hier! – – Still, kühl und klein! – –
Sechs Bretter und zwei Brettchen!“ –
„Hat’s Raum für mich?“ – „Für dich und mich!
Komm, schürze, spring‘ und schwinge dich!
Die Hochzeitsgäste hoffen;
Die Kammer steht uns offen.“ –

Schön Liebchen schürzte, sprang und schwang
Sich auf das Roß behende;
Wohl um den trauten Reiter schlang
Sie ihre Liljenhände;
Und hurre hurre, hop hop hop!
Ging’s fort in sausendem Galopp,
Daß Roß und Reiter schnoben,
Und Kies und Funken stoben.

Zur rechten und zur linken Hand,
Vorbei an ihren Blicken,
Wie flogen Anger, Haid‘ und Land!
Wie donnerten die Brücken! –
„Graut‘ Liebchen auch? – – – Der Mond scheint hell!
Hurra! Die Toten reiten schnell!
Graut Liebchen auch vor Toten?“ –
„Ach nein! – – Doch laß die Toten!“ –

Was klang dort für Gesang und Klang?
Was flatterten die Raben? – –
Horch Glockenklang! Horch Totensang:
„Laßt uns den Leib begraben!“
Und näher zog ein Leichenzug,
Der Sarg und Totenbahre trug.
Das Lied war zu vergleichen
Dem Unkenruf in Teichen.

„Nach Mitternacht begrabt den Leib,
Mit Sang und Klang und Klage!
Jetzt führ‘ ich heim mein junges Weib.
Mit, mit zum Brautgelage!
Komm, Küster, hier! Komm mit dem Chor,
und gurgle mir das Brautlied vor!
Komm, Pfaff‘, und sprich den Segen,
Eh wir zu Bett‘ uns legen!“ –

Still Klang und Sang. – – Die Bahre schwand. – –
Gehorsam seinem Rufen,
Kam’s hurre hurre! nachgerannt,
Hart hinters Rappen Hufen.
Und immer weiter, hop hop hop!
Ging’s fort in sausendem Galopp,
Daß Roß und Reiter schnoben,
Und Kies und Funken stoben.

Wie flogen rechts, wie flogen links,
Gebirge, Bäum‘ und Hecken!
Wie flogen links, und rechts, und links
Die Dörfer, Städt‘ und Flecken! –
„Graut‘ Liebchen auch? – – Der Mond scheint hell!
Hurra! Die Toten reiten schnell!
Graut‘ Liebchen auch vor Toten?“ –
„Ach, laß sie ruhn, die Toten!“ –

Sieh‘ da! sieh da! Am Hochgericht
Tanzt‘ um des Rades Spindel
Halb sichtbarlich bei Mondenlicht,
Ein luftiges Gesindel. –
„Sasa! Gesindel, hier! Komm hier!
Gesindel, komm und folge mir!
Tanz‘ uns den Hochzeitsreigen,
Wann wir zu Bette steigen!“ –

Und das Gesindel husch husch husch!
Kam hinten nachgeprasselt,
Wie Wirbelwind am Haselbusch
Durch dürre Blätter rasselt.
Und weiter, weiter, hop hop hop!
Ging’s fort in sausendem Galopp,
Daß Roß und Reiter schnoben,
Und Kies und Funken stoben.

Wie flog, was rund der Mond beschien,
Wie flog es in die Ferne!
Wie flogen oben über hin
Der Himmel und die Sterne! –
„Graut Liebchen auch? – – – Der Mond scheint hell!
Hurra! Die Toten reiten schnell!
Graut Liebchen auch vor Toten?“ –
„O weh! Laß ruhn die Toten!“ – – –

„Rapp‘! Rapp‘! Mich dünkt der Hahn schon ruft. – –
Bald wird der Sand verrinnen – –
Rapp‘! Rapp‘! Ich wittre Morgenluft- –
Rapp‘! Tummle dich von hinnen! –
Vollbracht, vollbracht ist unser Lauf!
Das Hochzeitsbette tut sich auf!
Die Toten reiten schnell!
Wir sind, wir sind zur Stelle.“ – – –

Rasch auf ein eisern Gittertor
Ging’s mit verhängtem Zügel.
Mit schwanker Gert‘ ein Schlag davor
Zersprengte Schloß und Riegel.
Die Flügel flogen klirrend auf,
Und über Gräber ging der Lauf.
Es blinkten Leichensteine
Rund um im Morgenscheine.

Ha sieh! Ha sieh! Im Augenblick,
Huhu! Ein grässlich Wunder!
Des Reiters Koller, Stück für Stück,
Fiel ab wie mürber Zunder.
Zum Schädel, ohne Zopf und Schopf,
Zum nackten Schädel ward sein Kopf;
Sein Körper zum Gerippe,
Mit Stundenglas und Hippe.

Hoch bäumte sich, wild schnob der Rapp‘,
Und sprühte Feuerfunken;
Und hui! War’s unter ihr hinab
Verschwunden und versunken.
Geheul! Geheul aus hoher Luft,
Gewinsel kam aus tiefer Gruft.
Lenorens Herz, mit Beben,
Rang zwischen Tod und Leben.

Nun tanzten wohl bei Morgenglanz,
Rund um herum im Kreise,
Die Geister einen Kettentanz,
Und heulten diese Weise:
„Geduld! Geduld! Wem’s Herz auch bricht!
Mit Gott im Himmel hadre nicht!
Des Leibes bist du ledig;
Gott sei der Seele gnädig!“

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Dieses Gedicht stammt aus dem Barock ? Dementsprechend blumig ist die Sprache. Die Literaturkritiker machen sich über diese Stilrichtung lustig. Gewiss – dieses Gedicht ist sehr lang und einige Strophen sind Schrott. Aber für mich sind andere Stellen sehr aussagekräftig.
Gerade der Moderne Mensch mit seiner Seelenpein und den Suizidgedanken kann sich darin wiederfinden. Die betreffenden Strophen habe ich fett markiert.

Lenore

der Lebensmittel-Vorrat

Plünderer 1

Angesichts der Krise ist es sehr empfehlenswert, sich einen Vorrat lange haltbarer Lebensmittel anzulegen.

Die letzten Tage wurden zwar weitreichende Beschlüsse für die Zukunft der EURO-Zone beschlossen, somit ist der ultimative Zusammenbruch nicht in den nächsten 2 Monaten zu erwarten, sondern er ist wahrscheinlich um 2 Jahre hinausgeschoben.

Das Szenario:
Ein wochenlanger Stromausfall ist zu befürchten, ebenso beim Gas, Leitungswasser,…
Falls die armen Leute nicht so wie gewohnt ihr Geld vom Staat bekommen, wird es zu Plünderungen kommen. In der Folge ist beim Einkauf nichts mehr zu holen, weil die Geschäfte ausgeplündert sind.

Lebensmittelvorrat:
mindestens 10 kg Reis, Mehl, Zucker, Salz, mehrere Liter Öl, Frucht- Fleisch- Gemüse- Fischkonserven,….
falls jemand einen kühlen Kellerraum hat: einige Säcke – 30 kg – Kartoffeln und haltbare Winteräpfel einlagern, bekommt man eher beim Bauern, seltener auf dem Markt,….ebenso Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Kraut,…
30 Flaschen Mineralwasser,…

noch wichtig:
Batterien alle Größen für alle Geräte, Taschenlampen, ein großer Vorrat Kerzen, viele Feuerzeuge, Toilettpapier, Hygieneartikel, Waschpulver, Geschirrspülmittel,

Brennstoff ist schwierig:
Wer noch einen Holzofen hat, kann sich eine Ladung Brennholz besorgen, oder einige Säcke Grillkohle für den Gartengriller.

Lasst euch durch diesen Eintrag nicht in Panik versetzen 😉
Es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht. Und zum Drüberstreuen werde ich in einem weiteren Eintrag über die Verwendung dieser Lebensmittelvorräte schreiben 😉

der Lebensmittel-Vorrat

Satire mit Lire

Lire 1

Der Rettungsschirm wurde weit aufgespannt, die Garantiesummen kräftig ausgeweitet – ausgehebelt – sry gehebelt meinte ich.

Wenn ich mir die Italienischen Staatsfinanzen ansehe, mit 120 % Staatsverschuldung vom BIP, befürchte ich aber, dass der Schirm nicht ausreichen wird, um den Staatsbankrott zu vermeiden.

Noch viel mehr als bei uns in Österreich, geht für die Beamten-Pensionen ein schönes Eck vom Kuchen drauf.

Und die Italiener werden ganz bestimmt nicht einem Schuldenschnitt bei ihren Pensionen zustimmen. Da geht selbst der Opa mit seinen Krücken noch auf die Straße.

Deshalb – wenn sich der Rettungsschirm für Italien nicht mehr ausgeht – den Geldhahn aus Brüssel ganz zudrehen.

Dazu habe ich eine Idee:
Der Italienische Staat kann noch die verbliebenen Euros auf die Pensionisten aufteilen.
Nächster Schritt – die Notenpresse anwerfen – und wieder frische Lire drucken. Sie können davon den Pensionisten und den Staatsdienern geben, so viel sie wollen, das ist fast beliebig.

Mit dem Gesamtvolumen dieser neuen Lire regelt sich automatisch deren Wert.

Das ist eine Satire – aber fast befürchte ich – es könnte Wirklichkeit werden.

Satire mit Lire

BIO Düngung mit Stallmist – Rinderdung

Kraut 1

Nachdem viele Leute keinen Mineraldünger einsetzen wollen, aber doch eine gute Ernte einfahren möchten, bleibt noch die Düngung mit organischem Material.

Traditionell wird von den Rinder-Bauern gut verrotteter Stallmist auch im Gemüsegarten eingesetzt. Das ist tatsächlich ein sehr guter Dünger, der viele der benötigten Pflanzennährstoffe enthält.

Diese sind meist organisch gebunden und können deswegen nicht so leicht ausgewaschen werden. Hingegen werden bei warmer feuchter Witterung diese Stoffe von den Bakterien abgebaut und stehen somit den Pflanzen zur Verfügung.

Aber auch hier ist die Dosis entscheidend!

Beispiel:
Ein Mann aus meinem Umfeld hat eine starke Abneigung gegen alle Chemie-Produkte. Deswegen setzt er jedes Jahr einen Anhänger voll Rinderdung in seinem Gemüsegarten ein.

So erntet er wirklich prachtvolle Kohlköpfe und ebenso die anderen Gemüsearten. Ich möchte aber nicht wissen, wie viel Nitrat da drinnen ist. Wenn er glaubt, seine Gartenprodukte seien besonders gesund, dann lügt er sich selber an.

BIO Düngung mit Stallmist – Rinderdung

das Budget

Maria Fekter Finanzminister AT

Normalerweise müssen damit alle Aufgaben des Staates ausreichend abgedeckt sein. Das ist eine Binsenweisheit!

Das ist für Österreich auch weitgehend erfüllt.

Alle Staatsbürger sollten das wissen, und ich bin überzeugt, das wissen alle Abgeordneten zum Nationalrat auch.

In der Umsetzung ergeben sich schon große Auffassungsunterschiede je nach Parteizugehörigkeit.

Seit vielen Jahren werden die übertriebenen Ausgaben über Schulden finanziert. Nunmehr sind wird bei 250 Milliarden angelangt – ein Wahnsinn!

Die Staatsbürger haben den Österreichischen Staat ausgenommen. Jeder, der was bekommen hat, hat das natürlich gerne genommen, ich auch.

Und das hat rein gar nichts mit Griechenland zu tun!

Aber zum Ausnehmen gehören immer 2 – derjenige der nimmt – und derjenige der zu viel hergibt. In diesem Falle sind die Politiker, bzw. die Politischen Parteien in die Pflicht zu nehmen.

Anmerkung: für 2012 sind etwa 18 Milliarden Euro für die Pensionen (Beamtenpensionen und den Zuschuss zur ASVG-Pension,…) geplant. Die Gesamtausgaben sind geplant mit 73 Milliarden.

Jede Partei möchte natürlich für seine Klientel-Gruppen möglichst viel herausschlagen. Besser gesagt – Es dürfen niemandem die wohlerworbenen Rechte beschnitten werden.

Das sind heilige Kühe – und die dürfen nicht geschlachtet werden.

Diese Aussage ist schon einmal ein starkes Motiv – aber noch wichtiger ist: Mit den Forderungen einer Partei, möchte sich diese den Wahlsieg bei der nächsten Wahl erkaufen.

Schon Bundeskanzler Kreisky und viel später Gusenbauer haben sich damit Wahlsiege erkauft. Über die späteren Kosten haben sich diese Herrn weniger Gedanken gemacht.

Aktuelles Beispiel:
Die Hackler-Regelung der SPÖ – das war ein wesentliches Argument für viele Wähler – die SPÖ zu wählen – jeder will natürlich die höchstmögliche Pension.

Derzeit ist es so, dass die Österreicher zu früh in die Pension gehen, daher ist die aktuelle Berechnung der Pensionshöhe nicht mehr zeitgemäß (unfinanzierbar). Zumal die Leute heutzutage auch noch sehr alt werden.

Pensionsantrittsalter etwa 59 Jahre

Das kann man auch mit einem Gesetz kaum ändern, weil viele in die Berufsunfähigkeitspension gehen, das kann kein Beamter und auch kein Politiker ändern. Das ist eine Entscheidung der Ärzte.

Sehr wohl können sie die Formel zur Berechnung der Pensionshöhe ändern!

Das gehört versicherungsmathematisch berechnet. Unabhängig von den Versicherungsjahren hat jeder Arbeitnehmer einen bestimmten Betrag in die Pensionsversicherung eingezahlt.

Aus der derzeitigen Lebenserwartung, dem Pensionseintrittsalter und dem Guthaben auf dem Pensionskonto ergibt sich eine monatliche Pension.

Mir scheint – da haben viele Pensionisten ihre Hand 2 mal aufgehalten. Deshalb sollten alle laufenden Pensionen nach diesem Schema neu berechnet werden – und zwar unabhängig davon, ob sie irgendwelche Hackler waren oder nicht!

Nächster Punkt – die Beamten Pensionen:

Diese verdienten Damen und Herrn bekommen einen so hohen Prozentsatz von ihrem Letzt-Bezug, dass den ASVG Pensionisten das Wasser im Munde zusammenläuft.

Auch für diese Pensionistengruppe hätte ich einen Vorschlag:
Aus deren Bruttobezügen könnte eine fiktive Beitragszahlung an die Sozialversicherung berechnet werden (die gesamte Dienstzeit im Staatsdienst). Und diese Summe könnte auch Basis für eine Berechnung der Pensionshöhe sein (Versicherungsmathematik).

Mit diesem Eintrag habe ich nur einen Ausgaben Posten angesprochen. Mir ist schon klar – dass auf der Einnahmenseite auch Handlungsbedarf besteht. Beispielsweise brauchen wir eine Vermögenssteuer von etwa 1 % des Gesamtvermögens, abzüglich eines Freibetrages für kleinere Vermögende (ein Einfamilien-Wohnhaus muss frei davon bleiben).

Aber eine Steuererhöhung alleine, ohne massive Kürzung der übertriebenen Ausgaben, wird nicht reichen. In diesem Falle würden die Abgeordneten aus der linken Reichshälfte – dieses Geld ganz schnell ausgeben, ohne die Fehler auf der Ausgabenseite zu beheben.

Die Österreichischen Abgeordneten haben den Generationen-Vertrag gebrochen. So schaut’s aus!

das Budget

Kaukasier in Europa

Ötzi 2

In einem früheren Eintrag habe ich die Zuwanderung der E1b1b Leute nach Europa in der Jungsteinzeit beschrieben – die würde ich eher hamitisch oder nordafrikanisch benennen.

Aber gerade in Norditalien – auch im Alpenraum – sind viele Leute mit der weiblichen mt-Haplogruppe K. Auch der Eismann Ötzi zählt zu ihnen. Nach neueren Erkenntnissen soll diese Gruppe im vorderen Orient während der Eiszeit entstanden sein.

Aber wie kommen die nach Norditalien. Meiner Meinung nach konnten sie mit ihren Steinwerkzeugen in der Steinzeit noch keine Schiffe bauen. Wenn der Entstehungsort zutrifft, müssten sie zu Fuß von Kleinasien über den Balkan nach Italien gegangen sein – schwer vorstellbar.

Außerdem hätten sie den Weg der E1b1b Leute gekreuzt, die später eine nördliche Richtung in den Donauraum eingeschlagen haben.

Rätsel über Rätsel. Die Humangenetiker und Anthropologen liefern neue Erkenntnisse – anstelle von mehr Klarheit tauchen mehr neue Fragen auf.

Am 20. Oktober dieses Jahres ist ein Kongress in Südtirol angesagt. Da werden sie die neuesten Informationen – auch über die genetische Abstammung des Eismannes – bekannt geben. Eigentlich wissen sie es schon, aber sie sagen es nicht. Es wird eine Überraschung sein.

In den Foren wird darüber schon eifrig spekuliert, Wetten werden darüber abgeschlossen 😉

Ich beteilige mich auch an der Kaffeesud-Leserei und sage:
Der Ötzi hat die orientalische y-Haplogruppe J2 – das ist semitisch.

Andere Foren Teilnehmer tippen eher auf I1 – das ist alteuropäisch, oder auch auf G – das ist kaukasisch, aber auch im Alpenraum anzutreffen.

Schaut euch das Bild oben an – das ist die neueste und beste Nachbildung aus Silikon – holländische Künstler haben das angefertigt.

Was sagt ihr ?

Meinungen und Prognosen werden in den Kommentaren gerne entgegengenommen. Wie sieht er aus? Ist das orientalid oder doch eher alteuropäisch?

Anmerkung vom 23.10.2011:
Die y-DNA vom Eismann ist G2a – das ist alpin oder auch kaukasisch. In Europa mit 5 % eher selten anzutreffen, etwas häufiger in Sardinien und im Kaukasus. Josef Stalin war Georgier und hatte ebenfalls die Haplogruppe G. Und ich hatte mit meiner Prognose J2 nicht recht. Als Entschädigung werde ich euch deshalb das Bild einer echten Kaukasierin hineinstellen 😉

die Armenierin (armenid) 2

und eine gewisse Ähnlichkeit zu den Orientaliden würde ich auch erkennen

mediterran - Kleinasien

noch einen echten Alpen Bewohner aus der Schweiz

Gold Nugget 1

Kaukasier in Europa