Heizungsanlagen

Heizungsanlagen

Die letzten 40 Jahre hat sich bei Zentralheizungen viel geändert. Ich bin schon ein alter Mann, habe das miterlebt und meine Heizung mehrmals umgebaut.

Zuerst war ein Koks-Heizungskessel üblich. Diese Öfen waren oft zu groß dimensioniert und hatten eine Leistung von bis zu 30 KW.
Damit konnte man aber auch ein Haus heizen, wenn es überhaupt nicht isoliert war. Normalerweise musste man 2 bis 3 mal am Tag Koks nachlegen und die Asche (mit dem Schürhaken) herausholen. Durch die Verbrennung von Koks wird eine große Menge an SO2 Gas freigesetzt – das war eine erhebliche Umweltverschmutzung.

Die Öl-Heizkessel wurden zunehmend beliebt. Sie wurden mit Heizöl extraleicht befeuert (entspricht Diesel Kraftstoff). Diese Öfen hatten schon eine Raumtemperatur-Regelung, was eine genaue Temperaturführung in der Wohnung ermöglichte, ebenso einen sparsamen Ölverbrauch. Anstelle vom Kokskeller wurde ein Tank eingebaut, um den Ölvorrat für einen Winter zu lagern.

Damit gleichwertig war die Gasheizung mit Flüssiggas (Propan/Butan). Aus Sicherheitsgründen musste der Gastank im Garten aufgestellt/eingegraben werden. Die Kosten für das Gas waren etwas niedriger als bei der Ölheizung.

Um 1980 kamen die ersten Wärmepumpen. Üblicherweise waren das Luft-Wärmepumpen mit einer Leistung um die 2 KW.
Der Wirkungsgrad war nicht so groß, Faktor 1:3 – daraus ergab sich eine Heizleistung bis zu 6 KW. Außerdem war der Einsatz nur bei Temperaturen über Null Grad möglich. Somit wurde noch ein Heizkessel für die wirklich kalten Tage benötigt.

Etwa 10 Jahre später wurde die Erdgasversorgung erweitert. In unserer Gemeinde wurden die Gasleitungen im ganzen Ortsgebiet verlegt. Ich bekam einen Anschluss und ließ einen Gaskessel einbauen. So eine Gasheizung ist nicht teuer vom Einbau her. Der Betrieb ist etwas billiger, als eine Ölheizung. Es wird kein Tank benötigt, man braucht auch keinen Brennstoff-Vorrat anlegen.

Man sollte meinen – diese Form wäre für viele Jahre ausreichend.
Allerdings wurden die erneuerbaren Energieformen modern – die Versorgungssicherheit wurde angezweifelt – wenn uns die Russen das Gas abdrehen. So errichteten einige Bauern und viele Hausbesitzer eine Hackschnitzel-Heizung – auch Fernwärme oder Nahwärme genannt. Als Brennstoff diente zerkleinertes Holz von den Bauern.
Nachdem die Straßen nach den Arbeiten für Erdgas neu asphaltiert waren, gruben sie diese für die Heißwasserleitung der Nahwärme wieder auf. Diese Investition lohnte sich nur deswegen, weil das Bundesland mitzahlte und auch einige öffentliche Gebäude an diese Heizung angeschlossen wurden.

Die letzten 10 Jahre wurden (nur wenige) neue Einfamilienhäuser gebaut. Diese wurden perfekt isoliert, das ermöglichte wiederum den Einsatz von Wärmepumpen, weil hier Vorlauftemperaturen bis zu 35 °C ausreichen. Üblicherweise wird die Erdwärme genutzt, so ein Erdkollektor besteht aus Plastikschläuchen, die zumindest 1 m tief im Garten vergraben sind. Alternativ können auch Tiefbohrungen niedergebracht werden. Der Wirkungsgrad dieser Wasser-Wärmepumpen ist deutlich besser, als die alten Luft-Wärmepumpen.

Meist haben diese Häuser auch einen Kachelofen im Wohnzimmer, der funktioniert auch bei Stromausfall und könnte einen höheren Wärmebedarf abdecken, falls die Wärmepumpe nicht mehr ausreicht.

Solarenergie über Sonnenkollektoren sind eher nicht für die Heizung der Häuser geeignet, eventuell für die Übergangszeit.

Heizen mit Strom durch Heizlüfter, Heizstrahler, Oberflächenheizung wird von findigen Geschäftemachern beworben. Der Strom ist aber viel zu teuer für die Gebäudeheizung.

Heizungsanlagen

das Unbehagen des kleinen Mannes

Diese Zeit ist von der Unsicherheit geprägt. Wir befürchten angesichts der Schulden- und Euro-Krise unmittelbar, dass es zu einschneidenden Veränderungen, Verschlechterungen, Einschränkungen kommen wird.

Das geht nun schon 3 Jahre so, und bis heute ist das Ereignis nicht eingetreten.

Der Lohn oder die Pension kommt noch immer auf das Girokonto.
Das Geld ist in etwa so viel wert wie vorher. Die Inflation ist derzeit unter 3 %. Im Supermarkt kaufen wir die Lebensmittel, die Güter des täglichen Bedarfes, es besteht kein Mangel. Der Euro wird momentan zu 1,23 US-Dollar umgetauscht, das ist ein mittlerer Wert, welcher der Kaufkraft entspricht. Ein Urlaub im Ausland ist noch erschwinglich.

Wir wissen, dass die Schulden der südlichen Euro-Länder der gesamten Euro-Zone aufgehalst werden. Das nennt sich Rettungschirm oder so ähnlich. Es ist unvermeidbar; wenn wir diese Länder pleite gehen lassen, werden die Garantien schlagend.

In diesem Falle müssen die stabilen Länder für die Schulden der anderen gerade stehen. Nachdem sie das Geld auch nicht haben, müssen sie weitere Schulden aufnehmen.

Es würde mich interessieren, was die anderen Autoren im Forum darüber denken und würde mich über Stellungnahmen freuen.

Sorgen – Befürchtungen – Erwartungen …..

Ups – das sind wohl Westbalkan-Migranten – in Griechenland häufig anzutreffen.

das Unbehagen des kleinen Mannes