Insider Handel

Ein erfolgreicher Kleinaktionär verdient im Schnitt jährlich bis zu 10 % vom eingesetzten Kapital. Das gleiche Maß gilt auch für seriöse Fonds – die schaffen auch nicht mehr.

Speziell in den USA und auf den Karibik Inseln gibt es Spekulanten, die mit einer Million einsteigen und nach wenigen Jahren ein Vielfaches davon verdient haben. Das läuft offensichtlich nach anderen Regeln ab.

Ein fiktives Beispiel:
So ein Investor sucht ein Unternehmen, das ein hochwertiges Produkt erzeugt, welches sich auf dem Weltmarkt gut verkaufen lässt, und entscheidet, in diese Firma zu investieren. Der Kurs ist niedrig, weil die anderen Investoren dieses Potential noch nicht entdeckt haben. Da besteht noch kein Unterschied zu anderen Anlegern.

Dieser Investor kauft laufend Aktien dieser Firma, seine Freunde tun das auch, es ist eine „konzertierte Aktion“. So treiben sie den Kurs dieser Aktie hoch. Sogar seriöse Banken betreiben eine derartige Kurspflege bei Firmen in ihrem Umfeld.

Nach wenigen Jahren ist der Kurs dieses Papieres weit überhöht, und die „Freunde“ entscheiden, ihren Gewinn zu ernten. Sie nützen ihren Informationsvorsprung (über den bevorstehenden Kursverfall), um noch zu einem hohen Kurs zu verkaufen.

Abschließend tätigen sie noch Leerverkäufe, wodurch der Kurs dieser Aktie abstürzt. In weiterer Folge verkaufen die Kleinanleger in Panik. Der Kurs fällt unter 50 % vom Höchstwert. Die anderen Anleger vertrauen der Chart-Technik, welche dieser Kursentwicklung hinterher läuft. Sie laufen in die Falle!

Nach der Bodenbildung – in wenigen Monaten – könnten diese honorigen Herrn wieder einsteigen und dieses Karussell von neuem beginnen.

Das Geheimnis am Erfolg liegt daran – die Investoren wissen vorher schon, was passieren wird. Das Risiko ist also gering, weil diese Vorgänge von ihnen selber gesteuert werden.

Die extrem hohen Vermögenszuwächse sind damit noch nicht erklärt. Sie investieren auch in Hedge-Funds – das ist hoch riskant. Sie versuchen, irgend einen „kranken Mann“ auf der Welt auszuschlachten. Bei entsprechender Brutalität verdienen sie enorme Beträge, vorausgesetzt, sie wissen vorher, was sie von den Machenschaften durchbringen. Eigentlich lassen sie die anderen Gläubiger, welche sich auf einen Schuldenschnitt einlassen, für ihren eigenen Gewinn zahlen. Sie benützen auch jede Art von Hebel, um ihren Gewinn zu steigern. Diese „Wetten“ gehen meist auf, weil sie das Resultat schon vorher kennen, indem sie es selber herbeiführen.

Ein Forum-Autor schrieb von „pyramidaler Gier“ und „parasitärer Intelligenz“. Jetzt wird mir langsam klar, was er damit gemeint hat.

Anmerkung:
Im Internet (Yahoo,..) sieht man viel Werbung, bei der irgendwelche Piloten oder Chirurgen in kurzer Zeit viel Geld bei geringem Einsatz verdient haben. Auf diese Weise werden Kleinanleger veranlasst, bestimmte Aktien und Optionen (Hebel) zu kaufen. Diese „nützlichen Idioten“ sollen auch die Vorgangsweise der Auftraggeber unterstützen. Meist verlieren sie ihren Einsatz – das kratzt die Nutznießer überhaupt nicht.

Insider Handel

die Milchmädchen Rechnung

In den Foren habe ich schon Ursachen und Lösungsansätze der Finanzkrise diskutiert. Dabei bevorzugen Autoren mit linkem Gedankengut einen vollständigen Schuldenschnitt aller Staaten.

Sie glauben, die Gläubiger der Staaten würden damit einfach ihre Forderungen verlieren – das sind ohnehin nur die Millionäre – damit wäre dies Problem erledigt.

Nun hat aber ein Staat keinen Zugriff auf die Sparguthaben und Versicherungs-Guthaben in einem anderen Staat. So könnten die Griechen alle Sparkonten ihrer Bürger entleeren. Dies würde lange nicht reichen, um die Staatsschulden damit zu bezahlen.

Tatsächlich haben sie die Schulden vorwiegend bei den Staaten der Euro Zone bzw. EZB. Diese bekommen ihr Geld auch nicht mehr zurück und werden es den Griechen früher oder später schenken müssen.

Manche Gläubiger sind Hedge-Fonds auf den Karibik-Staaten, die fordern 100 % vom Nennwert der Anleihe, auch wenn sie nur 15 % davon bezahlt haben. Wenn die ihr Geld nicht bekommen, klagen sie die Forderung in den USA ein und bekommen Recht, so wie der ehrenwerte Herr Singer. Das sind die richtigen Geld-Magnaten, denen ist mit rechtlichen Mitteln nicht beizukommen.

In Italien und Deutschland würde der Schulden- und Guthaben-Schnitt noch funktionieren, weil dementsprechend hohe Sparguthaben dort angelegt sind. Aber auch hier würde es in erster Linie die Omas treffen, weil der Millionär sein Geld längst in die Schweiz gekarrt hat.

Es ist erstaunlich, wie viele Leute Anhänger eines solchen Schulden- und Guthaben- Schnittes sind. Ich habe mich auch privat umgehört und würde einen Anteil von 50 % der Wähler ausmachen. Das sind nicht nur Linke, auch Grüne,…..
Und es sind nicht nur einfach gestrickte Leute, auch Akademiker.
Nur konservativ und liberal eingestellte Personen sind noch relativ frei von solchen Überlegungen.

die Milchmädchen Rechnung

Stoffwechsel Müll

Viele Menschen leiden an Zivilisationskrankheiten oder Befindlichkeitsstörungen. Die Ursachen sind teilweise schwer nachzuweisen, andere sind gut erforscht, leicht erkennbar und können therapiert werden.

Sehr bekannt ist Diabetes Typ 2. Dabei kann aufgrund Überernährung der Blutzucker nicht mehr in Muskeln und Leber eingelagert werden, weil diese Speicher schon voll sind. Leute, die schwer arbeiten oder intensiv Sport betreiben, können noch viel Zucker verbrennen und sind deshalb seltener davon betroffen. Vor allem stark gezuckerte Getränke, auch zu viel Mehlspeisen erhöhen den Blutzucker.

Die Folgen: Hautkrankheiten, Sehschwäche, Herz- Kreislauf-Schäden, Übergewicht, kurze Lebenserwartung.

Manche Leute können die Proteine nicht ausreichend abbauen, es entsteht Harnsäure – normalerweise entsteht Harnstoff, der gut löslich ist und über die Nieren ausgeschieden wird.

Die Harnsäure führt zu Gicht, Gelenksentzündungen, Muskelschmerzen, auch Ablagerungen in Haut und Bindegewebe.

Es gibt noch andere Stoffe, die in den Weichteilen abgelagert werden, organische Säuren und deren Salze, Fette.

Teilweise kommt das von der Völlerei, es wird zu viel Fleisch und Fett gegessen (Wurst,…) Fett ist ein guter Geschmacks-Vermittler, ebenso wie der Zucker. Die Folgen sind Übergewicht. Manche Menschen haben eine schlechte Verdauung, die Komponenten werden im Dünndarm schlecht aufgenommen, zersetzen sich im Dickdarm unter der Darmflora. Es entstehen übelriechende Stoffe, die in den Körper transportiert und eingelagert werden.

Bei schwerer Arbeit wird mit dem Schweiß derartiger Müll noch ausgeschieden, andernfalls lagert sich das im Bindegewebe ab, verursacht Schmerzen. Mit Hilfe von Salben kann man die Ausscheidung dieser Stoffe fördern, Salicyl-Derivate, Moor- und Fettanteile, Kräuter,….

Der regelmäßige Genuss von viel Alkohol führt auch zu derartigen Beschwerden. Wenn ein Mann täglich 4 Bier trinkt, nimmt er auch 1000 Kalorien mehr auf. Das ist auch Überernährung und führt zur Fettleber, später Leberzirrhose und Krebs,…

Neuerdings sind auch die Gehirnerkrankungen, Demenz, Alzheimer,… ins Gerede gekommen. Hier handelt es sich teilweise um Ablagerung von degeneriertem Protein im Gehirn, also auch eine Form von Stoffwechsel Müll. Es konnte aber noch kein Zusammenhang mit der Ernährung nachgewiesen werden.

Hier dürfte die Erbanlage eine wesentliche Rolle spielen. Das trifft auch bei den anderen Stoffwechsel-Erkrankungen zu. Manche Leute halten das aus, andere wiederum sind sehr empfindlich, müssen beim Essen sehr aufpassen.

Stoffwechsel Müll

der Heuschrecken Paragraph

Heuschrecke 1

stern.de GalerieAnimal

Dieser Eintrag ist eine Satire und daher nicht ernst zu nehmen 😉

Die sogenannten Hedgefunds verdienen hunderte Millionen, indem sie Unternehmen und Staaten in Notlage weiter schädigen. In der Folge schädigen sie auch die Weltwirtschaft.

Daher sollten die Staaten ein Gesetz beschließen, durch das dem Hedgefond eine Strafe auferlegt wird – in der Höhe des verursachten Schadens an der Weltwirtschaft – Einzug in die Staatskasse. Die Manager dieses Fond sollten in das Gefängnis gesteckt werden, anstelle der Verpflegung erhalten sie täglich ein Kilo Banknoten zum Verzehr.

Diese Gedanken sind mir gekommen, weil ein Richter in den USA den Anspruch eines Aasgeier-Fond gegenüber Argentinien als rechtmäßig anerkannt hatte. Dem Richter kann man nicht die Schuld dafür geben, er urteilt nach dem Gesetz.

Da liegt die Gesetzeslage kräftig daneben. Die Politiker in den USA können nicht dagegen aufbegehren, weil sie großteils Lobbyisten – Handlanger des Großkapitals sind. Von dort werden die politischen Parteien gefüttert. Und die Hand die jemand füttert, beißt man nicht.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1317702/Argentinien_Fitch-senkt-Kreditwuerdigkeit-um-fuenf-Stufen?from=newsletter

der Heuschrecken Paragraph

die Geldschwemme

Die Antwort eines Lesers zeigt einen weiteren Aspekt der Krise.

Zitat:
„Die Geldvermögen haben sich jedoch in Deutschland seit 1950 etwa alle zehn Jahre verdoppelt und damit – in reale Größen umgerechnet – bis 2009 auf das 46-fache vermehrt, während die Wirtschaftsleistung „nur“ auf das 8-fache zugenommen hat. “

Wenn ich das richtig interpretiere, ist weitaus zu viel Geld im Vergleich zur Wirtschaftsleistung in Deutschland vorhanden, das wird auch in anderen westlichen Ländern so sein.

Dabei besitzen die unteren 50 % der Bevölkerung nur ganz wenig Vermögen, während die oberen 10 % einen großen Teil davon besitzen.

Anders betrachtet, ist nicht zu viel Geld im Umlauf. Es ist in einem annehmbaren Verhältnis zur Warenmenge, ansonsten käme es zur Inflation, wir haben aber eher eine Deflation.

Wo befindet sich nun dieses übermäßig vorhandene Geld?
* Auf der einen Seite sind das die übermäßigen Staatsschulden.
* Auf der anderen Seite sind das die Forderungen, die den Staatsschulden gegenüber stehen.
Das sind aber die Guthaben der Sparer und Versicherungsnehmer in den westlichen Ländern.

Folgerung:
Wir befinden uns in einer „Spätkapitalistischen Phase“ mit aufgeblähten Staatsschulden und Geld-Vermögen. Tiefgreifende Reformen werden auf uns zukommen, oder das heutige Wirtschafts- und Finanzgebilde zerplatzt, mit unabsehbaren Folgen.

Anmerkung:
Die Geldmenge wird durch die Kredit-Vergabe der Banken ständig erhöht. Geldschöpfung in der Form von Giralgeld.

die Geldschwemme

Dürre-Katastrophe in Brasilien

Rinder 1

Im Fernsehen sah ich einen Bericht über eine schwere Dürre in einem Bundesstaat im Nordosten von Brasilien. Es hatte 13 Monate nicht mehr geregnet. Die Bevölkerung wird aus Tankwägen mit Trinkwasser versorgt. Es kann kein Gemüse mehr geerntet werden. Die Zisternen sind leer.

Sehr schlimm hat es einen Rinderzüchter getroffen. Er hatte mehr als 100 Kühe. Viele davon sind bereits verendet, überall liegen die Überreste herum, Skelette mit Haut überzogen, überall Knochen. Sie haben auch kein Futter mehr. Derzeit werden Kakteen abgeflämmt, zerkleinert und den Rindern verfüttert.

Das erinnert mich an eine Dürre in Ostafrika vor etwas mehr als einem Jahr. Damals haben die Massai bis zu 90 % ihrer Rinderherden verloren. Normalerweise verkaufen sie die Rinder nicht, weil sie ein Status-Symbol darstellen. Dort hat es mittlerweile ausgiebig geregnet und die Lage ist entspannt.

Im Vergleich sind beide Fälle Randgebiete vom Tropischen Regenwald, der immer stärker abgeholzt wird, um Acker- und Weideflächen zu schaffen. Das rächt sich jetzt.

Es wird auch die globale Klima-Änderung als Ursache angesehen.

Dürre-Katastrophe in Brasilien

die Wasserkopf Banken

Bangkok Skyline 1
Foto: amazing Thailand

Eine Bank ist an und für sich eine nützliche Einrichtung. Es ist die Geldaufbewahrungs-Anstalt für die Bürger, die dafür (wenig) Zinsen bekommen. Gleichzeitig verleiht diese Bank von diesem angelegten Geld Kredite an Privatpersonen, die damit ihren vorübergehend hohen Geldbedarf finanzieren, auch an Unternehmen für Investitionen.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist der Zahlungsverkehr – die Überweisungen – das hatte früher die Post durchgeführt.

In guten Zeiten verbrauchen die Leute nicht ihr ganzes Einkommen. Für diese Leute bietet die Bank ein Wertpapier-Depot, in dem sie erworbene Aktien/Anleihen deponieren können.

Diese Aufgaben erfordern schon viel Personal und generieren auch eine gewisse Wertschöpfung.

Es kommt vor, dass Unternehmen den Kredit nicht zurück zahlen können. Eine reine Geschäftsbank würde den Kredit fällig stellen und den Ausgleich/Konkurs dieser Firma einleiten, damit sie zumindest einen Teil der Forderung zurück bekommt.

Es gibt auch die Möglichkeit, den Kredit in eine Beteiligung umzuwandeln. Da wird untersucht, ob diese Firma noch fortgeführt werden kann. Trifft das zu, übernimmt die Bank eine Beteiligung und greift auch in das Geschäft ein. Das erfordert weiteres Personal, welches in der Lage sein muss, die Führungsaufgaben für eine Firma zu übernehmen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte überlegt werden, eine Genossenschafts-Bank in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.
Das eröffnet weitere Geschäftsfelder, in denen reichlich vorhandenes Geld angelegt werden kann – auch Immobilien und Aktien von interessanten Firmen, Staatsanleihen.

Es kommt aber auch ein anderer Aspekt zum Tragen. Vorher waren sie den Genossenschaftern und den Kunden einer Bank verpflichtet – diese mit guten Dienstleistungen zu versorgen.
Nachher zählt das/der „Shareholder-Value“, bei dem die Aktionäre eine hohe Dividende und einen kräftigen Anstieg des Aktien-Kurses sehen wollen.
Beide Ziele stehen in einem Widerspruch zueinander.

Im weiteren Verlauf nimmt die Bedeutung der Beteiligungen zu. Hier ist das Wasserkopf-Stadium einer Bank schon erreicht. Die Investment-Bank überflügelt den anderen Bereich einer Geschäftsbank mit den klassischen Bank-Dienstleistungen.

Das zeigt sich auch im äußeren Erscheinungsbild. Sie bauen in diversen Metropolen der Welt einen Wolkenkratzer, um dort präsent zu sein. Wer braucht das noch? Der kleine Sparer hat garantiert nichts davon. Die Bedeutung ist ambivalent. Die Staaten mögen solche Banken, weil diese das BIP nach oben treiben, es fällt auch zusätzliche Steuer an, sie ziehen auch fremdes Kapital vom Ausland in das eigene Land.

Zusätzlich sind die Banken weltweit untereinander vernetzt, helfen sich gegenseitig mit Krediten/Festgeld aus. Wenn es nun kracht im Finanzgebälk der Welt, reißt eine Pleitebank viele andere Banken über die Anleihen mit in den Abgrund.

Nun müssen die Staaten das Steuergeld der Steuerzahler aufwenden, damit nicht die eigenen Banken auch noch zu Pleitebanken werden.

Spätestens jetzt fragt sich der Staatsbürger: „Was macht dieser Banken-Wasserkopf eigentlich für einen Sinn?“

die Wasserkopf Banken