Lichtmess

Brigid 1

Wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit!

Ist es aber hell und rein,
wird noch lange Winter sein!

Das ist eine Bauernregel aus Bayern, und sie ist oft zutreffend.

Ist eher so zu interpretieren: Wenn es Ende Jänner – Anfang Februar zu Winterstürmen kommt, sind das Anzeichen für den Frühling. Der Westwind meldet eine maritime Wetterphase.

Hingegen bedeutet ein stabiles Schönwetter – ein russisches Hochdruckgebiet – eine kontinentale Wetterphase.

Auch nach dem Wintersturm folgt meist ein stabiles kaltes Winterwetter. Der Februar ist noch ein Wintermonat. Erst Anfang März kommt erneut Westwind-Wetter auf, welcher den Schnee richtig zum Schmelzen bringt.

Heute ist das Wetter nicht mehr normal. Wir hatten die letzten Tage Westwind/Sturm, jedoch über +10 °C und Schneeschmelze. Es dürfte aber trotzdem Frühling für den März bedeuten.

Schon die alten Kelten feierten an diesen Tagen ein Winterfest. Die Erkenntnis ist also nicht neu. Es wurde die Brigid, die Göttin des Lichts, des Feuers, der Fruchtbarkeit,.. verehrt. In Anlehnung daran feiern die Katholiken das Fest, Maria Lichtmess.

Lichtmess

Gallensteine

Der Eintrag einer sehr bekannten und geschätzten blog-Autorin veranlasst mich, dazu auch einen Aufsatz zu schreiben.

Ich habe mich im Internet schlau gemacht und musste meine Meinung etwas korrigieren.

Wie das in der Chemie so üblich ist, kristallisiert ein Feststoff aus, wenn die Löslichkeit überschritten wird = hohe Konzentration des Schadstoffes.

Die Gallensteine bestehen häufig aus Cholesterin, teilweise aus Billirubin, andere gibt es auch noch, aber seltener.

Das Cholesterin ist im Blut vorhanden, es gibt einen optimalen Wert. Bei überhöhten Werten besteht die Gefahr von Herz-/Kreislauf Krankheiten und eben auch von Gallensteinen.

Zur Vorbeugung von Gallensteinen sollte man daher eine „üppige Ernährung“ vermeiden (das sind tierische Fette und Produkte aus Eiern wie Mehlspeisen und Nudeln,…) Innereien sollten vollständig vermieden werden. Die anderen Sachen eben nur mäßig verzehren. Hülsenfrüchte sollten auch gemieden werden, verstehe ich eigentlich nicht.

Andererseits enthalten diese Lebensmittel auch wertvolle Nahrungsbestandteile, etwa Lecithin,… Deshalb ist die richtige Menge wichtig.

Es wurden auch schon bestimmte Diäten als Verursacher von Gallensteinen angesprochen. Durch strenge Diät/Crash-Diät kann es schon mal vorkommen, dass besonders viel Stoffwechsel-Müll auf einmal ausgeschieden wird, das kann schon schädlich sein.

Eine hohe Konzentration von Gallensäure in der Galle verbessert die Löslichkeit dieser Schadstoffe, das ist also ein Schutzfaktor. Ich konnte noch nicht herausfinden, wie das mit der Ernährung zusammenhängt. Ich würde meinen, eine abwechslungsreiche Ernährung, auch mit etwas Öl und Fett sorgt für eine gute Verdauung, so entsteht auch genug Gallensäure.

Die Gallenblase sollte auch regelmäßig entleert werden, dafür sorgen auch die Mahlzeiten mit etwa Öl,…

Ich würde auch eine psychische Ursache ausmachen. Leute – die gerne streiten – ständig unter Anspannung stehen – haben da keine guten Karten. Bei dem Stress und Ärger verkrampfen sich auch die Verdauungsorgane, das blockiert den Gallenabfluss.

Ein Spruch in Niederösterreich: „Da werde ich gallig!“ Das bedeutet, ich bin verärgert.

Im Net-Doktor Artikel werden noch mehr Ursachen diskutiert: die 6f-Regel, fair, family, fat, female, fertile, forty. Das könnt ihr dort nachlesen.

http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/gallensteine.shtml

Gerne würde ich mit euch dieses Thema diskutieren.

Gallensteine

die Gotteskrieger in Mali

Tuareg Niger 3

Nachdem der Staat Mali nach einem Putsch sehr geschwächt war, trennten die Tuareg ihr Gebiet von Mali ab, sie erklärten sich unabhängig.

Sie waren schwer bewaffnet, weil sie zuvor bei Gaddafi als Söldner gekämpft hatten. Nach seinem Sturz räumten sie die Waffenlager leer und nahmen viel Munition mit. Deswegen konnten sie auch die Städte in Nordmali einnehmen.

Kurze Zeit später kamen die Gotteskrieger – radikale Islamisten – und nahmen den Tuareg das Gebiet wieder ab. Sie führten die Scharia ein und terrorisierten die Bevölkerung. Sie haben auch viel Geld, wahrscheinlich von ihren Unterstützern aus den arabischen Ländern.

So kauften sie sich Bräute und Kindersoldaten. So eine Braut (in einem guten Zustand) kauften sie von einem Schwiegervater um ~1000 Dollars. Ebenso bieten Sklavenhändler ihre Gefangenen zum Kauf an. Hingegen werden unverheiratete Paare und ledige Mütter verfolgt, ihnen droht die Steinigung.

Vor einigen Wochen eroberten die Terroristen auch Gebiete weiter im Süden, wo andere Völker leben, Schwarzafrikaner, Fulbe,…

Vor kurzem griffen französische Soldaten in den Konflikt ein, stoppten den Vormarsch der Terroristen, und drängten sie wieder in den Norden zurück.

Wie bei allen Kriegen soll es auch zu Plünderungen und Tötung von Zivilisten gekommen sein.

In einem Spiegel-Bericht werden die Erlebnisse eines Hausbesitzers im Kampfgebiet geschildert.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/mali-franzosen-ruecken-vor-einwohner-fuerchten-islamisten-trotzdem-a-879790.html

die Gotteskrieger in Mali

Fremdenfeindlichkeit

Das ist eine angeborene menschliche Eigenschaft und zeigt den Instinkt. Es bedeutete nichts Gutes, wenn in der Steinzeit plötzlich andere Männer in einem Stammesgebiet aufgetaucht sind.

Laut Altem Testament wanderten der Abram und seine Frau Sarai von Ur in Mesopotamien aus, zogen über Kleinasien, über Kanaan nach Ägypten. Er sah, dass dieses Land ein gutes Land ist, deswegen sagte ihm Gott: „Dieses Land will ich dir geben, und deine Nachkommen werden zahlreich sein, wie der Sand am Meer!“

Und wirklich kamen seine Nachkommen Moses und Josua einige hundert Jahre später und erschlugen die Bewohner von Kanaan mit scharfem Schwert, nahmen das Land in Besitz. Da dachten sie nicht mehr an das Gebot von Moses: „Du sollst nicht begehren deines nächsten Gut!“ Denn Gott hatte den Vorvätern per Eid dieses Land versprochen.

Wieder einige Zeit später hatte eine Sippe der Israeliten (aus dem Stamme Dan) noch keinen Erbbesitz zugeteilt bekommen. So machten sie sich auf die Suche. Die Spione fanden nahe dem Gebiet der Sidonier ein kleines, sorgloses Völkchen mit gutem Land (in Lajisch). So zogen eine Schar Krieger dorthin und erschlugen die Bewohner, nahmen das Land in Besitz.

Beinahe 3000 Jahre später lebte der Hitler, sein Gott war die Vorsehung. Der sagte ihm schon in jungen Jahren, dass er einst ganz Europa mit Krieg überziehen wird. Besonders angetan war er von dem fruchtbaren Land im Osten, das sollten die Deutschen erobern und dort Landwirtschaft betreiben.

Einige Bauernsöhne freuten sich schon auf den zukünftigen Besitz in der Ukraine. Vorher mussten sie dieses Land erobern, dabei kamen viele um. So bekamen sie die 2 Quadratmeter Land für die Letzte Ruhestätte, mehr braucht der Mensch nicht.

Das ist nur ein kleiner Auszug aus den Geschichten über Spione und die folgende Landnahme. Da müsste man einen Roman darüber schreiben.

Fremdenfeindlichkeit

der gemeine Sozialdemokrat

Vor 30 – 40 Jahren gab es ihn noch. Er besorgte sich ein Parteibüchel der SPÖ und zahlte brav jedes Jahr seinen Mitgliedsbeitrag, natürlich wählte er immer SPÖ, aber das kann ja niemand überprüfen.

Er erwartete nun von den Funktionären eine billige Wohnung in den Hitlerbauten und einen gut bezahlten Arbeitplatz in der Staatsindustrie.

Hatte er sich dort einmal eingelebt, es sich behaglich eingerichtet, nahm er sich allerhand heraus. Er ging jedes Jahr wegen Kreuzweh und Grippe für ~4 Wochen in den Krankenstand. So oft als möglich nahm er sich einen Kur-Aufenthalt für bis zu 4 Wochen.

Vor gut 20 Jahren musste die Verstaatlichte Industrie wegen Misswirtschaft privatisiert werden – es war ein Notfall. Da sagten die Arbeiter in den Steyr-Werken: „Lieber Bundeskanzler Vranitzky – hilf uns!“ Aber der wollte ihnen auch nicht helfen, und dieser staatsnahe Betrieb wurde auf mehrere private Nachfolger aufgeteilt.

Da waren die Leute sehr zornig auf diesen Partei-Vorsitzenden der SPÖ. Sie sagten: „Das ist ein „Schwarzer“!“

In der Folge änderten sie ihr Wahlverhalten und wählten die FPÖ von Jörg Haider, der ihnen das Blaue vom Himmel versprach. So manche von ihnen legten auch das SPÖ Parteibuch zurück, als ihnen diese Partei nichts mehr geben konnte, weil sie jeden Einfluss in den Industriebetrieben verloren hatten.

der gemeine Sozialdemokrat

Gepflegtes Englisch

Wir lernen das Schulenglisch teilweise über 8 Jahre. Für uns ist es leicht zu lernen, weil es auch eine germanische Sprache ist, ebenso ist die Grammatik einfach.

Es ist aber sehr schwierig für uns Kontinentaleuropäer, englische Aussagen vollständig zu verstehen, noch schwieriger selber zu verwenden. Es gibt eine Fülle von Redewendungen (idioms), auch kann man einen Sachverhalt unterschiedlich darstellen, da gibt es feine Unterschiede – unterschiedliche Bedeutung.

Diese 2 Sätze versteht jeder:

I like you.
I love you.

Bei schlampiger Übersetzung bedeuten beide Aussagen: Ich liebe dich!“ Genau genommen trifft das nur auf die zweite Variante zu. „I like you“, heißt eher, „Ich mag dich!“ „Ich schätze dich!“

Wir Durchschnittsmenschen sind schon gut dran, wenn wir uns im Urlaub mit andern Touristen gut unterhalten können, und mit dem Hotelpersonal. Ebenso sollten wir unser Leben im Ausland organisieren können (der Einkauf, die Bank, Versicherung,..).
Das ist der „Smalltalk“. Kleine Fehler werden in Kauf genommen.

Da ist es schon was Anderes, wenn unsere Politiker sich mit britischen oder amerikanischen Journalisten treffen. Die reden munter darauf los, zeigen ihre guten Englisch-Kenntnisse. Einige Gläser Barolo lockern die Zunge. Sie bedenken aber dabei nicht, was sie sagen, weil sie es selber nicht genau verstehen.

Meist haben die Journalisten eine böswillige Absicht, und versuchen das Opfer auf das Glatteis zu ziehen. Je nachdem, was gerade populär ist, wird dem Mann Bestechlichkeit nahegelegt, oder auch Antisemitismus.

Das Gleiche gilt auch für Geschäftemacher aus dem englischen Sprachraum. Zuerst sei einmal dringend davon abgeraten. Wer es dennoch probieren will, sollte sich einen Anwalt mitnehmen, der die Verhandlung führt, und er sollte selber nur zuhören.

Um diese gepflegte Sprache zu erlernen, muss man sich einige Jahre in einem englischsprachigen Land aufhalten. Ganz wichtig – man sollte sich viel mit gebildeten Leuten unterhalten. Von einer Nutte in den Bronx kann man das nicht lernen – nur die dortige Gossensprache (fuck off – jerk!…)

Gepflegtes Englisch

Räuber und Wegelagerer

Tuareg Niger 3

In fast ganz Afrika und manchen Ländern Asiens ist das Geschäftsmodell – Räuber und Wegelagerer – nach wie vor anzutreffen. Deswegen sollten es Touristen meiden, diese Länder zu betreten. Sie riskieren Kopf und Kragen dabei.

Auch im Nahen Osten ist diese Lebensweise seit mindestens 3000 Jahren praktiziert. Es gab Handelskarawanen diverser Stämme (Midianiter, Nabatäer,…), die Handel trieben und sich je nach Möglichkeit auch in eine Räuberbande verwandeln konnten. Wahrscheinlich waren die Hebräer seinerzeit nicht nur brave Schafhirten, sondern reißende Wölfe, wenn sie irgendwo eine Beute witterten.

Äthiopien: Österreicher bei Überfall getötet

Ein 27-jähriger Österreicher ist gestern Früh in Äthiopien überfallen und erschossen worden. Das bestätigte ein Sprecher des Außenministeriums in Wien heute.

Der Mann aus Oberösterreich wurde zusammen mit drei weiteren Österreichern während einer Raftingtour auf dem Nil überfallen. Die drei anderen Österreicher seien unverletzt geblieben und befänden sich in Sicherheit, so Außenamtssprecher Martin Weiss. Die Täter wurden bisher nicht gefasst.

http://www.orf.at/#/stories/2159898/ das ist der link zu folgendem Bericht aus dem ORF

Täter wollten Touristen ausrauben

Der Überfall ereignete sich laut Außenministerium rund 570 Kilometer von der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba entfernt in unwegsamem Gelände. An der von einem Reiseveranstalter organisierten Raftingtour nahmen den Angaben zufolge insgesamt zehn Österreicher teil. Vom Überfall betroffen war eine vierköpfige Gruppe, die einem Boot zugeordnet war.

Ersten Informationen zufolge hatte die Gruppe am Fluss übernachtet und wurde am Sonntagvormittag von den Räubern überrascht. Die Täter waren offenbar auf das Hab und Gut der Touristen aus. Die Überlebenden kontaktierten nach dem Überfall über Satellitentelefon die österreichische Botschaft, die wiederum die örtlichen Behörden alarmierte.

Räuber und Wegelagerer