das Atheistische Begräbnis

Trauernde 25

Eine kleine Schar Angehörige und Arbeitskollegen ist zum Stadtfriedhof gekommen, um von einem Mitarbeiter Abschied zu nehmen. Sie stehen nahe der Grube, die den Sarg mit dem Verstorbenen aufnehmen wird.

Die Knechte der städtischen Bestattung bringen den Sarg auf einer einem fahrbaren Gestell zum Grab. Diese Prozedur gleicht dem Katholischen Begräbnis.

Irgend ein Master muss sich doch bereit erklären, einige Worte des Abschieds zu sprechen. Der Abteilungsleiter fühlt sich verpflichtet und spricht: „Geschätzter Mitarbeiter – Franz Budweiser – – jetzt ist deine lange Reise zu Ende. Du wurdest im Sudetenland geboren, bist dort aufgewachsen, musstest für den Hitler in den Krieg ziehen, welchen du glücklicherweise heil überstanden hast.

Doch das war noch nicht genug! Die Tschechen haben dir deinen Bauernhof weggenommen und wollten dich verjagen, so wie sie viele andere auch verjagt haben! Du wolltest das nicht hinnehmen und hast dich gewehrt. Dafür haben sie dich ins Gefängnis gesteckt! Später musstest du in einem Uran-Bergwerk die Pechblende schürfen. Dabei hast du genug Radon-Gas eingeatmet und genug radioaktiven Staub gefressen, dass es für 3 mal Sterben gereicht hätte. Als sie dich entlassen haben, bist du zu uns nach Österreich geflüchtet und hast hier Arbeit gefunden.

Du bist ein Atheist, daher wartet kein Himmel auf dich, somit wäre deine Reise in dieser Grube zu Ende. Aber wir werden stets an dich denken – – so gesehen – lebst du in unserer Erinnerung weiter!“

S Botschaft

Anmerkung:
Es waren nur wenige Angehörige erschienen, seine Witwe und sein Sohn, ein Mediziner.
Eigenartigerweise hatten sie dem Verstorbenen bis zu seinem Tode nicht gesagt, dass er unheilbar an Lungen?Krebs leidet, Er sprach immer von einem Geschwür und wollte nicht in die Pension gehen. Deswegen hatte die Familie einen erheblichen finanziellen Verlust hinnehmen müssen.

Fazit:
Auch einem aufrechten Atheisten kann man zumuten, ihm zu sagen, dass er unmittelbar dem Tode ins Auge schaut! Es ist egal, ob ihn die Würmer fressen, obgleich er nicht in das Himmelreich eingehen wird!

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