ein Haus unter der Erde

Matmata 1

Manche Leute stellen sich vor, dass ein Haus unter der Erde Vorteile bringt. Die Temperatur ist ausgeglichen, das würde ein angenehmes Wohnklima schaffen. Das ist aber nicht der Fall.

Es stellt sich zwar eine Temperatur unter 20 Grad ein, allerdings enthält die Außenluft im Sommer eine hohe Luftfeuchtigkeit, die durch die Abkühlung in diesem Keller den Taupunkt unterschreitet.
Alle dort befindlichen Sachen werden feucht – organisches Material wie Holzgegenstände und Textilien beginnen zu schimmeln.

Im Winter ist es besser, wenn die Wände gegenüber der Erde gut isoliert sind. Die Raumluft wird durch die Heizung erwärmt und nimmt Feuchtigkeit auf. Falls die Außenmauern kalt sind, kommt es dort trotzdem zur Schimmelbildung.

In Wüstengebieten sind derartige Keller-Wohnungen möglich. Dort ist die Luft so trocken, dass Probleme mit der Feuchtigkeit kaum eine Rolle spielen.

Ein Beispiel dafür ist die Siedlung Matmata in Tunesien – ein Tourismus Ziel.
Solche Häuser gibt es auch in Wüstengebieten Chinas.

Manchmal wird auch bei uns ein Gebäude mit einem Dach aus Rasen errichtet. Allerdings wird ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht, sodass es nicht zur Schimmelbildung kommt.

Kinderdorf 1

ein Haus unter der Erde

die USA weiten den Handel mit Russland aus

Hafen 1

Die USA konnten 2014 den Handel mit Russland trotz Sanktionen um 6 % erhöhen. Im gleichen Zeitraum ist die Ausfuhr aus der EU nach Russland um 10 % eingebrochen.

Folgende Gründe: die US-amerikanischen Firmen nehmen die Sanktionen nicht ernst, sie liefern trotzdem. Wenn das ein Hindernis ist, liefern die Amerikaner über Drittländer, die von den Sanktionen nicht betroffen sind. Auf diese Weise bekommen die Russen von den Amerikanern die benötigten Industrie-Ausrüstungen und moderne Fördertechnik für Erdöl und Erdgas.

Die europäischen Konzerne sind bei Großprojekten infolge der Sanktionen zunehmend ausgeschlossen. Diese Aufgaben werden von den Chinesen erledigt.

Der größte Brocken betrifft die Lieferung von Lebensmitteln und Konsumgütern aus Europa nach Russland. Diese sind durch russische Sanktionen blockiert. Die russische Regierung enthält der eigenen Bevölkerung diese Waren vor. Auf diese Weise werden die russischen Konsumenten gezwungen, russische Ware zu kaufen. So wollen sie in Russland den Aufbau einer eigenen leistungsfähigen Lebensmittelindustrie erzwingen.

Das ist schon lange Absicht der russischen Führung. Jetzt kann es leicht umgesetzt werden, weil ja der Westen an den Sanktionen schuld ist.

Anmerkung: die USA sind von derartigen Import-Verboten Russlands kaum betroffen, weil sie auch vorher schon kaum solche Waren nach Russland geliefert haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/russland-sanktionen-helfen-us-firmen-europa-verliert-a-1036204.html

die USA weiten den Handel mit Russland aus

Anarchie und Bürgerkrieg

atm 1

Im Jahr 2014 kam es in der Ostukraine zur Proklamation der Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Die Regierung in Kiew wollte diese Abspaltung nicht hinnehmen und mit militärischer Gewalt verhindern. Im Verlauf dieser militärischen Operation brach die öffentliche Sicherheit zusammen – die Sicherheitskräfte konnten und wollten ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.

Die dort stationierten Armee-Einheiten blieben inaktiv und liefen teilweise zu den Separatisten über.
Die Polizisten griffen in den Konflikt nicht ein und setzten sich ab, soweit das Vertraute der Zentral-Regierung in Kiew waren.

Die österreichische Bank Raiffeisen International hat in der Ukraine zahlreiche Bankfilialen, auch in der Region Donbass. Während dieser Zeit wurden viele der Bankfilialen überfallen und ausgeraubt. Ein Bankmanager hatte gesagt: „Da drückst du den Alarmknopf – aber die Polizei kommt nicht mehr!“ Unter diesen Voraussetzungen wurden die Bankfilialen im Donbass geschlossen und auch nicht mehr neu eröffnet.

Da beschweren sich die Bewohner, wenn der Bankomat kein Geld mehr ausspuckt. Aber zum Funktionieren des Bankensystems ist notwendig, dass die Polizei die Sicherheit gewährleistet.

Das sollten sich die Leute vor Augen halten, wenn sie die derzeitige staatliche Ordnung in Zweifel ziehen und eine Anarchie fordern (wenngleich man unter diesem Begriff ganz unterschiedliche Zustände verstehen kann).

Anarchie und Bürgerkrieg

Befindlichkeitsstörungen

Migräne 1

Fehlt eine handfeste Diagnose, gibt es auch keine spezifische Therapie. Es gibt auch keine klare Abgrenzung zu den chronischen Krankheiten.

Kopfschmerzen – da sind viele Ursachen möglich. Manchmal tritt eine Überdehnung der Blutgefäße auf, die auf die Einnahme von Kalzium gut anspricht.

Verdauungsstörungen – das geht von der Übelkeit bis zur Verstopfung und Durchfall. Manchmal kommt das vom Stress. In vielen Fällen sind Ernährungsfehler die Ursache, auch Lebensmittel-Unverträglichkeit.

Müdigkeit, Leistungsschwäche – das kann ebenfalls durch Ernährungsfehler ausgelöst werden, Mangel an Eisen und Vitamin D.

Hals- und Nasen-Probleme – Entzündungen, verstopfte Nase, Ursache unklar (*)

kalte Hände und Füße – das kommt von schlechter Durchblutung, teilweise eine Alterserscheinung, oft sind das teilweise verstopfte Blutgefäße

Rheumatische Erscheinungen – Entzündungen der Gelenke und Muskeln, oft genetisch bedingt. Manchmal sind schädliche Mundbakterien und Darmbakterien daran beteiligt; ebenso Ernährungsfehler.

Von den lieben Mitmenschen und Ärzten werden die Betroffenen oft als Hypochonder (eingebildete Kranke) oder als Simulanten hingestellt. Das ist wenig hilfreich für eine Therapie.

Ich lese seit langer Zeit die Seiten im Internet, die sich mit Gesundheitsthemen befassen. Auf diese Weise habe ich schon einiges gelernt. Insgesamt kann man gar nicht alle Vorschläge einhalten, die sind teilweise im Widerspruch.

Als Beispiel werden hier oft Seiten von Strunz gepostet. Dieser Arzt hat extreme Ansichten, er bevorzugt „Low Carb“ = wenig bis gar keine Kohlenhydrate zu verzehren. Darüber hinaus ist er Marathon-Läufer. Das ist für viele Patienten gar nicht möglich, weil sie zu alt, zu schwach oder nicht leistungsfähig sind.

In einer Studie über Low Carb wurde bereits nachgewiesen, dass diese Ernährungsform die Wahrscheinlichkeit fördert, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Auch wenn man bei der Ernährung sehr aufpasst, sind die Befindlichkeitsstörungen nicht vollständig wegzukriegen. Da hat man viele Jahre seinen Körper malträtiert – sich nicht darum gekümmert, da sind vielleicht bleibende Schäden zurückgeblieben. Auch langjähriger Alkohol-Missbrauch oder Drogenkonsum lässt sich nicht so einfach wegstecken.

*) Ergänzung am 15.05.2017

Zu den Hals-, Nasen-, Ohren-Krankheiten habe ich im Internet eine interessante Therapie ausgegraben. Es werden lebende Keime von Enterococcus faecalis zugeführt und im Mund herumgespült. Dadurch sollen die Entzündungen im HNO-Bereich abklingen, die Schleim-Bildung vermindert sich. Mir ist noch nicht klar, wie das wirkt. Diese Bakterien sind Darmbakterien, sie sind auch im Mund anzutreffen. Anders gesagt: das Mikrobiom im Mund hat einen großen Einfluss auf Entzündungen der Atemwege, der Stirn- und Kieferhöhlen und im Ohr.

Befindlichkeitsstörungen

Herzinsuffizienz – Herzschwäche

Herzinsuffizienz 1

Bei dieser Krankheit des Herzmuskels kann das Herz die Versorgung der Organe mit Blut nicht mehr ausreichend erfüllen. Es kommt zur Schwäche, zur Kurzatmigkeit, zu Gehirnstörungen, zu Wasseransammlungen in den Beinen.

Es gibt viele unterschiedliche Ursachen, die ein Laie überhaupt nicht erkennen oder beurteilen kann. Selbst die Ärzte tun sich in manchen Fällen schwer, wenn es nicht die „üblichen Verdächtigen“ bei den Herzkrankheiten sind.

Zwei Fälle aus meinem Umfeld:

Ein Schichtmeister hatte dieses Krankheitsbild und musste deswegen seinen gut bezahlten Beruf aufgeben, er wurde im Alter von Mitte 40 Jahren arbeitsunfähig. Er hatte in der Jugend eine Zahnwurzel-Eiterung. So nahmen die Ärzte an, die schädlichen Bakterien hätten seinen Körper überflutet und eine Herzmuskel-Entzündung ausgelöst. Das hätte viele Jahre später zur Herzinsuffizienz geführt.

Ein weiterer Mann hatte auch dieses Krankheitsbild und musste deswegen seinen gut bezahlten Beruf aufgeben. Er war gut 50 Jahre alt. Bei ihm hatten die Ärzte eine lang zurückliegende Borreliose festgestellt und diese Infektion als Ursache für die Herzmuskel-Schwäche angenommen. Er bekam eine Herztransplantation und ist wenige Jahre später an Krebs verstorben.

Allgemein werden Grippe und andere Virus-Infektionen als Ursache für eine Herzmuskel-Entzündung genannt. Deshalb sollte man diese Krankheiten gut ausheilen und keineswegs „übertauchen“. Eiterherde irgendwo im Körper sind frühzeitig zu sanieren (eitrige Mandeln, vereiterte Zahnwurzeln)

Auch die banalen Ursachen für Herzkrankheiten kommen in Frage. In diesen Fällen ist eine Therapie eher erfolgreich und kann durch persönliches Verhalten unterstützt werden.

http://www.herzverband.at/pages/herzkrankheiten/was-ist-herzinsuffizienz.php

Herzinsuffizienz – Herzschwäche

Herzinfarkt

Herzinfarkt 1

Ein Mann aus meinem Bekanntenkreis war 58 Jahre, hatte einen guten Beruf – Leiter in einem Planungsbüro. Er war immer gesund und schlank und sah jünger aus. Er hatte auch kaum ein Problem mit seiner Arbeit – keinen übermäßigen Stress.

Eines Tages wollte er in der neuen Wohnung seines Sohnes eine Deckenlampe montieren. Diese Arbeit konnte er nicht mehr zu Ende führen, brach zusammen und starb unmittelbar darauf an Herzinfarkt. Er konnte vom Notarzt nicht mehr gerettet werden.

Seltsamerweise war er einige Wochen vorher noch bei einer Vorsorgeuntersuchung, bei der sie keine Auffälligkeiten erkennen konnten.

Für einen medizinischen Laien ist das kaum vorstellbar, dass so ein Herzinfarkt ohne jede Vor-Schädigung passiert.

In den entsprechenden Seiten wird immer auf die Risikofaktoren und deren Folgen hingewiesen.
Das müsste doch bei der Vorsorgeuntersuchung aufgedeckt werden können.

Das sind: Rauchen, hoher Blutdruck, hohe Cholesterin-Werte, Blutfett-Werte, Diabetes. Gut – diese Faktoren müssen nicht vorliegen und es passiert trotzdem.

Anmerkung: meist kommt es vorher zu einer Plaque-Bildung in den Arterien, bestehend aus Fett, Kalzium und anderen Stoffen. Dieser Plaque verengt die Arterien auch im Herz, bis das gesamte Blutgefäß verstopft ist. Es kann auch das Blutgefäß an einer Engstelle reißen, es kommt zu einer Blutgerinnung, welche das Blutgefäß endgültig verstopft.

Anekdote: vor vielen Jahren – als ich noch ein kleiner Junge war – sagten sie im Volksmund „Herzverfettung“ gleichlautend mit einem Herzinfarkt. An dieser Darstellung ist etwas Wahres dran.

http://www.internisten-im-netz.de/de_herzinfarkt-ursachen_29.html

Herzinfarkt

genetisch nicht angepasst

San Namibia 6 article-1176140-04C61D6D000005DC-879_468x344

Aus der DNA-Analyse der väterlichen und der mütterlichen Linien wissen wir, dass die Europäer etwa zur Hälfte von den Jägern und Sammlern (Alteuropäer), zur anderen Hälfte von den asiatischen Zuwanderern abstammen.

Manche Ernährungsfachleute behaupten nun, dass ein Teil der Bevölkerung noch die Jäger- und Sammler-Erbanlagen aufweist.

Was haben die Jäger und Sammler gegessen?

Wir können das nicht genau nachvollziehen. Es wird eine Mangel-Ernährung gewesen sein. Sie haben Fleisch gegessen, wenn die Männer Jagderfolg hatten, was nicht immer der Fall war. Sie werden viele Pflanzenteile verzehrt haben, die wir heute gar nicht mehr als genießbar ansehen (Wurzeln, Blätter, Knospen, Triebspitzen). Im Herbst fanden sie Früchte (Himbeeren,…), Nüsse (Haselnüsse, Bucheckern,..). Da war es vorteilhaft, wenn die Menschen den überschüssigen Zucker in einem Fett-Depot angelegt haben. Davon konnten sie im Winter zehren. Wahrscheinlich haben sie auch Kleintiere gegessen (Käfer, Raupen, Schnecken, Muscheln, Regenwürmer,..), so wie man es heute noch bei den San in Namibia sieht.

Vor etwa 7.000 Jahren kamen die ersten Ackerbauern und Viehzüchter aus der Levante nach Mitteleuropa. Sie hatte schon etwas mehr Fleisch und vor allem Getreide, diverse Feldfrüchte und Gemüse. Davon könnte man ableiten, dass diese Leute der Jungsteinzeit die Getreidezubereitungen gut vertragen haben. (keine Diabetes bei Überernährung?, keine Gluten-Unverträglichkeit). Die Frischmilch konnten sie noch nicht vertragen, vielleicht hatten sie schon andere Milchprodukte (Sauermilch?).

Vor etwa 5.000 bis 6.000 Jahren kamen die Indogermanen – Rinderhirten aus dem Schwarzmeergebiet. Die hatten wahrscheinlich genug Fleisch von den Kühen. Die Lactose-Verträglichkeit entstand etwa vor 5.000 Jahren im nördlichen Mitteleuropa durch eine Mutation. Die Nachkommen dieser Person konnten auch die Kuhmilch gut vertragen und hatten somit einen genetischen Vorteil, weil sie auch im Winter eine eiweißreiche und energiereiche Nahrung verfügbar hatten.

Insgesamt hat etwa die Hälfte der heutigen Menschen keine Probleme mit einer üppigen Ernährung. Sie haben keine chronischen Krankheiten, keine Befindlichkeitsstörungen (Kopfschmerzen), sind stark und leistungsfähig, werden nicht fett. Es ist aber müßig zu spekulieren, woher deren Erbanlagen sind. Jedenfalls sind deren Gene an die Erfordernisse der heutigen Ernährung gut angepasst. Sie werden die nicht-angepassten Menschen im Laufe der Zeit verdrängen.

Hingegen müssen die Personen mit den alten Erbanalgen darauf achten, dass sie jene Lebensmittel weglassen, die sie nicht so gut vertragen, dass sie nicht übergewichtig werden, dass sie keinen Zucker-Überschuss aufbauen.

Anmerkung zum Pflanzenteile-Essen: es gab auch in späteren Zeiten noch Hungersnöte, zu Kriegsende haben mache Leute sogar Gras gegessen, weil sie so viel Hunger hatten. Davon kommt der Spruch „Ins Gras beissen“.

genetisch nicht angepasst