die Demenz

Die Demenz ist der stetige Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter, vor allem Gedächtnisleistung und Denkvermögen.

Es werden verschiedene Formen von Demenz unterschieden.

Sehr bekannt ist die Alzheimer Krankheit. Dabei werden die Nervenzellen im Gehirn durch Einlagerung von degeneriertem Eiweiß beeinträchtigt (Beta-Amyloid, Tau-Protein) . Es kommt zu einem Mangel an dem Botenstoff Acetyl-Cholin.

Eine weitere Form wird durch die Mangeldurchblutung des Gehirns infolge Arteriosklerose ausgelöst. Das ist durch geeignete Medikamente und Ernährung behandelbar.

Durch langdauernden Alkoholismus kann auch eine Demenz ausgelöst werden.

Weiters wird noch Aluminium als Auslöser von Demenz diskutiert. Deshalb sollte man keine aluminiumhältigen Medikamente (Säure-Regulatoren), Lebensmittel und Pflegemittel verwenden.
Keine Kochtöpfe und Teller aus Aluminium benutzen.

Wie äußert sich eine Demenz?

Das Kurzzeitgedächtnis lässt nach. Orientierungsprobleme treten auf. Personen werden nicht mehr erkannt. Die Organisation und Durchführung von Reisen, Einkaufen,… werden schwieriger. Depressionen können als Begleiterkrankung auftreten. Die Leute werden zunehmend hilflos und sind in der Körperpflege und beim Ankleiden überfordert.

Es wird empfohlen, durch Gedächtnistraining und -übungen, Computerspiele, Gesellschaftsspiele der Demenz vorzubeugen. Ob das etwas nützt, ist nicht so sicher.

Mein Großvater wurde 89 Jahre alt. Die letzten beiden Lebensjahre litt er an Demenz durch Arterienverkalkung. Er hatte immer fettes Schweinefleisch gegessen und Pfeife geraucht. Obwohl er früher sehr wortkarg gewesen ist, sprach er nun Tag und Nacht, nicht im gewohnten Dialekt, es war wirres Zeug über Religion und Politik.

die Demenz

Ich verstehe die Entscheidungsträger nicht

Die Griechen haben die Verhandlung mit den Gläubigern abgebrochen. Die Finanzminister der Euro-Staaten haben das zweite Finanzierungspaket für beendet erklärt. Somit besteht das Finanzierungsangebot + Sparvorgaben an Griechenland nicht mehr. Die griechische Regierung beschließt eine Volksabstimmung über ein Finanzierungsangebot, das nicht mehr besteht.

Heute 30.06.2015 ist eine Rückzahlung von mehr als 1 Mrd Euro an den IWF fällig, die nicht getilgt wird.

Das ist ein Zahlungsausfall!

Die Politiker der Euro-Zone erklären, dass weiterhin ein Verhandlungsangebot an Griechenland besteht. Sie deuten weitere Investitionskredite an (Kreide geschluckt).

Das ist alles umsonst. Die Entscheidungsträger sollen den Lauf der Dinge abwarten und angemessene Maßnahmen auf die Ereignisse treffen.

Der IWF wird keine weiteren Kredite gewähren, das war auch vorher schon klar. Der IWF kann die gesamten Schulden der Griechen an den IWF fällig stellen, das ändert nichts daran, weil sie es ohnehin nicht zahlen können.

Die EZB wird die ELA-Kredite für Griechenland nicht weiter erhöhen (derzeit 90 Mrd Euro), die könnten auch fällig gestellt werden.

Was da sonst noch an Sanktionen in Erwägung gezogen wird, ist der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt.

Ich verstehe die Entscheidungsträger nicht

großkotzig

Der griechische Politiker Christos Spirtzis sagte: „Deutschland wird die EU vor Griechenland verlassen. Deutschland wird die Eurozone vor Griechenland verlassen. Deutschland wird die Mark prägen, bevor Griechenland die Drachme prägt.“ Dabei hat er die Hosen gestrichen voll und die Not in Dosen.

Die Griechen hätten das Angebot der Gläubiger annehmen können, weil sie ohnehin nicht vorhaben, die Bedingungen einzuhalten.

Die Geldgeber hätten die Sparvorgaben nicht so genau festlegen müssen, weil sie wissen, dass die Griechen die Vorgaben sowieso nicht einhalten.

Aber es ging um die Bedingungen für weitere Kredite. Die Griechen wollten den Zugang zu Geld (Geschenken) ohne Limit und ohne die Notwendigkeit, irgendwelche Bedingungen einzuhalten. Derartige Selbstbedienungskredite wollten die Gläubiger nicht zulassen.

Griechenland ist ein kaputter Staat. Sie kommen ohne Grexit da niemals heraus.

Die Gläubiger haben 2012 und schon vorher Rettungspakete für Griechenland erstellt, um Griechenland vor dem Staatsbankrott und sich selber vor dem Bankrott mehrerer Banken zu bewahren. Sie haben geglaubt, Griechenland würde sich durch eisernes Sparen wieder erfangen.

Allerdings haben sie nicht vorhergesehen, dass das BIP durch die Einsparungen stark einbricht, weil das in den Jahren vorher durch überzogene Kredite stark aufgeblasen worden ist – es war kreditfinanziert. Wenn da nicht ständig Geld in der gewohnten Höhe nachgeschossen wird, bricht dieses Kartenhaus zusammen.

Der Schuldenschnitt um 100 Mrd Euro brachte nicht viel Erleichterung, weil derart hohe Kosten für die offenen Kredite angefallen sind. So wurden alleine 40 Mrd Euro von den Hilfsgeldern für die Zinszahlungen aufgewendet.

Im Nachhinein könnte man sagen: Man hätte Griechenland schon 2010 bankrott gehen lassen sollen, da ist nichts mehr zu retten. Mit dem aufgewendeten Geld hätten sie leicht die betroffenen Banken retten können. Aber dafür gab es keine Regeln – es war nicht erlaubt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-krise-newsblog-ezb-entscheidet-ueber-notkredite-a-1040894.html

großkotzig

Griechenland – Ende des Finanzierungspaketes

Griechenland 1

Beim Treffen der Euro-Finanzminister wurde kein Verhandlungsergebnis mit den Griechen erzielt.
Somit wurde das Ende des zweiten Finanzierungspaketes mit 30. Juni 2015 beschlossen.

Es wird voraussichtlich kein drittes Finanzierungspaket für Griechenland geben. Dazu müssten mehrere Parlamente in den Euro-Staaten zustimmen. Da dürfte es große Vorbehalte geben. Es sind auch viele Bürger der Euro-Staaten dagegen. Eine Zustimmung würde sich im Wahlverhalten niederschlagen.

Die Griechen wollen auch gar kein Rettungspaket mit Bedingungen und Kontrolle. Sie wollen vielmehr neues Geld von der EZB und eine Umschuldung von EZB Krediten auf den ESM.

Der Draghi hat seit Goldman Sachs Zeiten schon mit den Griechen „unterstützend“ zusammengearbeitet. Da hoffen sie, dass er nicht viel fragt und nicht viele Bedingungen stellt. Die Entscheidungsfindung innerhalb der EZB scheint mir ein Rätsel. Welche Personen sind da noch maßgeblich (fakelakisierend?). Wahrscheinlich haben die südlichen Staaten mehr Interesse an der monetären Staatsfinanzierung. Der deutsche Einfluss in der EZB ist nicht so bedeutend.

Heute haben sie auch beschlossen, die ELA-Kredite der griechischen Notenbank nicht zu beenden.
Ein Ende wurde diskutiert, wahrscheinlich wollen einige Staaten die Sache hinausschieben, wobei sich Griechenland über weitere ELA-Kredite finanziert. Es wurde aber die Obergrenze mit 90 Mrd Euro noch nicht erhöht.

Wenn Griechenland am 30. Juni 2015 die fällige Rate an den IWF nicht zurückzahlt, ist das der Staatsbankrott.

Es ist aber noch nicht bekannt, wie die Gläubiger darauf reagieren werden und welche Sanktionen sie treffen. Die breite Öffentlichkeit weiß nicht, welche Möglichkeiten es dazu gibt.

Die angekündigte Volksabstimmung in Griechenland über ein Finanzierungspaket wird nicht viel Sinn ergeben, weil es kein solches Angebot der Gläubiger mehr gibt. Worüber sollten die Griechen dann abstimmen?

Der Tsipras hat beinahe ein halbes Jahr mit den Gläubigern über weitere Kredite verhandelt, obwohl er keine Bedingungen akzeptieren wollte. Manchmal hat er Kompromissbereitschaft gezeigt. Später hat er seine Aussagen relativiert und in Athen gesagt, was die Leute dort hören wollten. Er hat auch die Verhandlungspartner und Entscheidungsträger beschimpft – griechische Sitten.

Es wurde die Gelegenheit vertan – gleich mal reinen Tisch zu machen.

Die griechischen Finanzprobleme werden uns noch länger begleiten.

Griechenland – Ende des Finanzierungspaketes

Terroranschlag in Tunesien

Hammamet 1

Am Freitag 26.06.2015 gab es einen Terroranschlag in Tunesien. In Sousse – das ist eine Touristen-Stadt nördwestlich von Monastir – kam ein Terrorist mit einem Sonnenschirm an den Strand eines Hotels, holte ein Sturmgewehr hervor und feuerte auf die Hotelgäste auf den Liegen. Anschließend ging er in den inneren Bereich des Hotels und feuerte auf jede Person, die er auf dem Weg antraf.

Später wurde er von Sicherheitskräften erschossen.

Insgesamt wurden 38 Personen getötet, darunter viele Touristen, Briten, auch einige Deutsche.

Der Täter war ein Student und war der Polizei noch nicht als terrorverdächtig bekannt.

Die Tourismus-Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für Tunesien. Dieser Anschlag ist ein schwerer Rückfall für diesen Wirtschaftszweig. Was dort passiert ist, könnte an jedem anderen Strand auch passieren – nicht nur in Tunesien. Der IS bekennt sich zu diesem Anschlag.

Bisher gab es eine Reisewarnung für den Süden Tunesien, für die Sahara Gebiete. Dort gab es Entführungen, mit Geiselnahme und Lösegeld-Erpressung.

http://www.welt.de/politik/ausland/article143127077/Deutsche-sterben-bei-Terroranschlag-auf-Touristenhotel.html

Terroranschlag in Tunesien

der Darmkrebs

Anders als beim Lungenkrebs gibt es keine klar erkennbaren Ursachen aber viele Vermutungen, die nicht bewiesen sind.

Es dürfte mit der Überernährung zusammenhängen, welche die Häufigkeit der Krebsfälle allgemein stark erhöht. Der Alkoholkonsum wird auch einen Einfluss haben, (auch eine geringere Menge ohne täglichen Rausch).

Das Rauchfleisch und die Pökelsalze, Nitrat und Nitrit, stehen auch im Verdacht, sind in der Wurst enthalten.

Ein wesentliche Risikofaktor sind die Darmpolypen. Das ist erblich bedingt und daher nicht vermeidbar. Bei der Coloskopie werden die Darmpolypen herausgezwickt (für den Krebsnachweis). Aber sie wachsen wieder nach, der Vorgang muss in einigen Jahren wiederholt werden.

Man sollte meinen, die Evolution würde solche schlechten Gene aussortieren. Aber das ist hier nicht der Fall, weil der Darmkrebs in höherem Alter auftritt und so keinen Einfluss auf die Reproduktion hat (genug Nachkommen trotz Gendefekt).

Chronische Darmentzündungen erhöhen das Risiko für eine Darmkrebs erheblich.

In den 70er Jahren war in vielen Kopfweh-Tabletten als Komponente Dimethylamino-Phenazon enthalten. Da haben Wissenschaftler den Verdacht geäußert, dieser Wirkstoff könnte im Darm durch eine chemische Reaktion zu Nitrosamin umgewandelt werden, was als krebsfördernd gilt.

So wurde dieses Schmerzmittel verboten. In der Folge sind die Darmkrebsfälle nicht zurückgegangen, sondern noch weiter angestiegen. Also – das war nicht die Ursache.

Es gibt noch schädliche Mund-Bakterien, wenn sie tiefer ins Gewebe eindringen, kann dort ein Eiterherd entstehen. Nun wurden diese Bakterien in Gewebe von Darmkrebs gefunden. Das ist aber noch kein Beweis für die Ursache. Es könnte auch sein, dass sich diese Bakterien in das zerstörte Krebsgewebe eingenistet haben. Fusobacterium necrophorum ist damit gemeint.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krebs-und-keime-darmkrebs-durch-mikroben-1.1167801

der Darmkrebs

das Mühlviertler Burgenland

Prandegg 1

Im Mühlviertel soll es mehr Burgen geben als im Burgenland (nicht abgezählt 😉 )

Heute war ich in der Burgruine Prandegg, ein imposantes Bauwerk, teilweise verfallen.

Die Burg wurde um 1250 von einem Ritter Prantner gegründet. Sie befindet sich mitten im Wald auf einem Höhenrücken, der auf beiden Seiten steil abfällt.

Ich verstehe nicht, warum die Ritter diesen einsamen Ort gewählt haben. Dort ist keine Straße zum Absperren, sie war sicher schwer einzunehmen. Gewiss war das Gebiet seit langer Zeit umkämpft, in der Region gab es slawische Siedlungsgebiete. Wahrscheinlich war es ein Stützpunkt für die Ritter, welche die Umgebung und das Aist-Tal kontrollierten. Der Besitz war zuerst geteilt, ein Teil gehörte zum Bistum Regensburg, der andere Teil war landesfürstliches Lehen.

Später waren die Hussiten-Kriege, sie kamen aus Böhmen und plünderten das Mühlviertel bis in die südlichen Gebiete.

Ab 1700 wurde die Burg dem Verfall preisgegeben. Der Herrschaftssitz wurde in das Schloss Bad Zell verlegt.

das Mühlviertler Burgenland