der Spätsommer

Cumulus mediocris

Das Wetter ist nicht normal, das Klima hat sich verändert.

In den 70er Jahren war der Hochsommer Mitte August beendet. Es gab noch Temperaturen von 20 bis 26 Grad, oft war es auch kühler.

Diese Tatsache war im Wissen der Bauern verankert. Sie sagten: „Der (kühle) Wind weht über die Hafer-Stoppelfelder“ (bayrisch – über die Haber Halme).

Unter den damaligen Wetterbedingungen war meist der Hafer erst Mitte August zu ernten. Die Stoppelfelder wurden zuerst mit Stallmist gedüngt. Das Umpflügen ging auch nicht so schnell. Die Traktoren hatten nicht so viel Leistung, das reichte gerade für einen 2-Schar-Pflug.

Im Hochsommer verläuft die Luftmassengrenze zwischen der Warmluft in der Westwind-Zone und der kühlen Luft in der Polarzone weit im Norden. Dazwischen befindet sich der Jetstream, ein Starkwindband in den hohen Luftschichten. Entlang dieses Jetstream ziehen die Tiefdruckgebiete aus dem Atlantik nach Europa herein, bringen Abkühlung und Regen.

Die Lage dieses Jetstream ist von entscheidender Bedeutung. Diesen Sommer bildete sich ein stabiles Hochdruckgebiet über weiten Teilen Europas. An der Westseite dieses Hochdruckgebietes wird heiße, subtropische Luft nach Norden verfrachtet und bringt das heiße, trockene Wetter. Der Jetstream verläuft nördlich daran vorbei. Die Böden sind derart ausgetrocknet, dass die Verdunstung und damit die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig ist und nicht einmal eine (verirrte) Kaltfront zu ergiebigen Gewitterregen führt.

So ein Sommer wie dieses Jahr wird uns noch öfter an der Hitze leiden lassen.

Ergänzung:

In den ersten Septemberwochen kommt noch der Altweibersommer. Dieser Ausdruck ist wortwörtlich zu nehmen. Da sitzen Oma und Opa auf der Sonnenbank vor dem Haus und tanken noch mal tüchtig Vitamin D.

Im Altweibersommer sind noch einmal einige sonnige und warme Tage. Die Bauern hoffen, dass sie noch Heu ernten können, das ist der dritte Schnitt. Meist erfüllt sich die Hoffnung nicht, die Tage sind schon kurz, und die Stunden mit geringer Luftfeuchtigkeit reichen meist für das Trocknen von Heu nicht mehr aus. Dieses Jahr würden die extrem hohen Temperaturen die Heuernte noch ermöglichen, aber wegen der Trockenheit ist kein Gras mehr gewachsen.

der Spätsommer

der Habicht

Der Habicht ist ein mittelgroßer Greifvogel, wobei die Weibchen fast so groß wie die Mäusebussarde sind, die Männchen sind deutlich kleiner. Der Habicht ist nicht so schnell wie ein Wanderfalke, aber sehr wendig, was ihm die Jagd auch im Wald ermöglicht. Die Federn sind auf der Rückseite dunkelgrau auf der Brust hellgrau gebändert.

Sie haben ihr Nest in Wäldern mit altem Baumbestand hoch oben in der Krone.

Sie können auch relativ große Beutetiere jagen, die sie meist am Boden ergreifen (auch in der Luft) und mit den langen Krallen töten. Zum Beuteschema gehören Tauben, Fasane, Krähen. Früher – als die Bauern noch glückliche Hühner hatten – musste hin und wieder eine Henne dran glauben.

Da waren die Bauern sehr zornig und haben den Habicht bei Gelegenheit abgeschossen. Der tote Habicht wurde an eine Stange mit Kreuz aufgenagelt, und sollte vor weiteren Habicht-Angriffen schützen.

Die Bauern in exponierter Lage hatten manchmal eine besondere Hühnerrasse, die Hennen waren flink und ließen sich nicht so leicht fangen.

Die Habichte erbeuten auch kleinere Vögel und betätigen sich als Nesträuber, wobei sie manchmal das ganze Nest mit zum eigenen Horst bringen. Sie schlagen auch Säugetiere, Mäuse, Kaninchen, junge Hasen, seltener erlegen sie Frösche.

Der Habicht kommt in weiten Teilen Europas vor, wenn ausreichend alter Baumbestand vorhanden ist. In manchen Gebieten wurde er vor 100 Jahren ausgerottet, weil er die Taubenzüchter schädigte und auch jagdbare Tiere erlegte.

Der Bestand ist nicht sehr hoch und war in letzter Zeit zunehmend, in Deutschland etwa 15.000 Brutpaare, in Österreich 2.500.

der Habicht

Brand in Fabrik für Plastik-Recycling

In Wildon, Steiermark, Österreich kam es zu einem Brand in einer Fabrik – Ecoplast, einem Lager für die Verwertung von Plastik-Abfällen. Die Ursache des Brandes ist unklar. Die 6 Mitarbeiter der Firma konnten sich retten.

Es waren 41 Feuerwehren mit 500 Mann bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Mit Wasser alleine konnten sie den Brand nicht löschen. Sie löschten mit Schaum – das war erfolgreich – aber es war langwierig, dauerte viele Stunden (und dauert noch an). Mehrere Feuerwehrmänner erlitten Verletzungen. Die Feuerwehrmänner trugen schweren Atemschutz, das ist wegen dem Gewicht eine zusätzliche Belastung.

Eine schwarze Rauchsäule stieg empor. Die Behörden spielten das Problem herunter und erklärten, das sei nicht gesundheitsschädlich. Jeder Informierte weiß, dass bei einem Brand von Plastik viel Ruß und Aromaten entstehen, die krebserregend sind.

Auf dem Bild des Wetter-Sateliten war die Rauch-Ausbreitung deutlich zu sehen. Das betroffene Gebiet reichte mindestens 50 Kilometer nordöstlich und umfasste eine Fläche die mehrfach so groß wie der Neusiedler-See ist.

http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/chronik/4809298/Wildon_Brand-aus-erst-in-zwei-bis-drei-Tagen

Brand in Fabrik für Plastik-Recycling

Verdächtiger für den Bombenanschlag in Bangkok festgenommen

Heute wurde in Bangkok ein 28 jähriger Türke festgenommen. Er steht im Verdacht, an dem Bombenanschlag in Bangkok am 17.08.2015 teilgenommen zu haben.

In seiner Wohnung wurde Material zum Bau von Bomben gefunden. Ebenso waren zahlreiche Pässe dort aufbewahrt. Das ist außergewöhnlich, für welchen Zweck ist unbekannt.

Letzte Woche wurde nach dem Anschlag ein Bild aus der Überwachungskamera gezeigt, das soll der Täter sein, der die Bombe in einem Rucksack dort deponiert hat. Es ist noch nicht sicher, ob der festgenommene Mann identisch mit dem Mann auf dem Überwachungs-Video ist.

Es ist noch zu früh, irgendwelche Zusammenhänge zwischen Ausländern und dem Anschlag herzustellen. Der Verdacht gegen politische Gegner und Separatisten im Süden ist ausgeräumt – es scheint zumindest so.

Verdächtiger für den Bombenanschlag in Bangkok festgenommen

Fluchthelfer

Bisher war mein Informationsstand folgender. Wenn in Österreich illegale Personen von der Polizei aufgegriffen werden, kommen sie nach Aufnahme der Personaldaten in ein österreichisches Flüchtlingslager. Das ist nicht (mehr) in allen Fällen so.

Gestern wurden mehr als 20 Afghanen von einem Schlepper in Oberösterreich ausgesetzt. Sie irrten herum und versteckten sich im Auwald. Anrainer verständigten die Polizei. Die Polizisten kamen und brachten die Immigranten zur Polizei-Station Marchtrenk. Nachdem die Leute erklärt hatten, sie wollen in Österreich kein Asyl und wollen nach Deutschland weiterreisen, brachten die Polizisten die Migranten (nach Weisung aus Linz) auf den Bahnhof nach Marchtrenk, mit dem Auftrag, im Zug nach Ungarn zurückzureisen.

Einige Österreicher haben den Vorfall beobachtet, den Flüchtlingen etwas zum Essen gebracht und ihnen ein Bahn-Ticket nach München gekauft. Dorthin sind sie am Abend mit dem Zug weitergereist.

Das Verhalten der Polizei wird von manchen Leuten kritisch betrachtet. Die Polizisten rechtfertigen sich damit, sie hätten keinen Bus mehr zur Verfügung gehabt, um die Afghanen an die ungarische Grenze zurückzubringen.

Wer noch mehr Details und die unterschiedlichen Versionen der Darstellung erfahren möchte, kann das in dem folgendem Link der OÖN nachlesen.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Fluechtlinge-wollten-nach-Bayern-Polizei-brachte-sie-zum-Bahnhof;art4,1956084

Fluchthelfer

Schlepper-Terminal in Budapest

Wie aus einem Kurier-Bericht hervorgeht, sammeln sich viele Migranten in der Nähe des Ostbahnhofes, bzw. der U-Bahn in Budapest. Dort sitzen sie auf dem Boden herum. Die Agenten der Schlepper gehen geschäftig herum, das Handy am Ohr. Niemand wird von der Polizei behelligt. Das ist sozusagen eine Art exterritoriales Gebiet.

Dort wird verhandelt, ein Preis ausgemacht und ein Fahrzeug organisiert. Ungarische Taxifahrer bieten eine bequeme, ungefährliche aber teure Variante im Taxi (nach Österreich), sie nehmen dafür 450 Euro pro Person.

Es ist mir nicht bekannt, wieviel die Flüchtlinge für einen Transport im Kastenwagen zahlen müssen. Das ist eine lebensgefährliche Angelegenheit, wie man gestern gesehen hat.

http://kurier.at/politik/inland/fluechtlinge-in-ungarn-budapest-kapituliert-vor-den-schleppern/146.623.995

Gestern wurde an der Ostautobahn im Burgenland ein Kastenwagen mit 71 toten Flüchtlingen entdeckt, die Leute dürften in dem Kühllaster erstickt sein.

Daher sollte diese Praxis der Schlepper-Banden unverzüglich beendet werden. Das ist nur möglich, wenn die Grenze abgeriegelt wird. Jedes Auto oder Lastauto wird kontrolliert, Personen ohne Einreiseberechtigung müssen zurückgewiesen werden.

Die Politiker wissen das auch, aber sie schrecken vor dieser Maßnahme zurück, weil sie die Konsequenzen fürchten.

Bis jetzt stellen sie sich auf den egoistischen Standpunkt und wollen Schaden bzw. Kosten vom eigenen Land abwenden. Das kann man ihnen nicht verübeln, dafür wurden sie gewählt. Maßnahmen wollen sie keine ergreifen, irgend ein anderes Land oder die EU möge etwas dagegen tun.

Ergänzung am 28.08.2015 um 19:00:

Im ORF wurde ein österreichischer Polizeioffizier befragt, was er von einer  Sperre der Genze hält. Er hat diese Möglichkeit nicht direkt bewertet. Allerdings hält er es für möglich, dass es jenseits der Grenze zu einer großen Ansammlung von Personen kommt und diese Menschenmenge spontan die Grenze stürmt.

Schlepper-Terminal in Budapest

Ashley Madison Portal ist ein Betrug

Dieses Seitensprung-Portal wurde gehackt, und die Namen von vielen Mitgliedern wurden veröffentlicht.

Da wurden erstaunliche Verhältnisse bekannt. So gab es etwa 20 Millionen Profile männlicher User, dem gegenüber standen nur etwa 10.000 weibliche User, wobei die meisten davon Fake-Accounts waren. So sollen nur 1.492 Frauen die Kontaktanfragen gelesen haben.

Die Fake-Accounts wurden großteils im Auftrag der Firma Ashley Madison angelegt und hatten eine email-Adresse von Ashley Madison.

Es war also nahezu unmöglich für die paarungswilligen Männer eine Frau für ein Treffen – über dieses Portal – zu finden.

Das war nur eine Abzocke, sonst gar nichts.

http://www.heise.de/security/meldung/Seitensprung-Portal-Ashley-Madison-Millionen-Maenner-fast-keine-Frauen-2792710.html?wt_mc=rss.security.beitrag.atom

Ein Vergleich: die email-Angebote der professionellen Sex-Dienstleister versprechen auch allerhand Betätigungsmöglichkeiten. Das geht von Massage mit Happy-End, zum Parkplatz-Sex, Milf und Hausfrauen-Angebote, Hobbynutten für 30 Euro. Sogar seriöse Partner-Angebote hat der gleiche Absender im Programm.

Hier weiß jeder Mann, dass er für einen persönlichen Kontakt einen angemessenen Betrag zahlt. Wenn er glaubt, das sei gratis, zahlt er später mehr.

Ashley Madison Portal ist ein Betrug