die Domination

Diesmal meine ich nicht die sexuelle Variante zwischen DOM und Sub, die oft auch mit Sado-Maso-Praktiken verbunden ist.

Es geht vielmehr darum, wer in den Ehe die Hosen an hat.

Zur Erklärung bringe ich gleich einmal ein Fallbeispiel:

Eine Frau hat es geschafft, einen Mann an sich zu binden. Der ist groß, stark, sieht nicht übel aus, ist im passenden Alter, ist erfolgreich im Beruf. Was will Frau noch mehr? Es ist aber kein Licht ohne Schatten. Der Mann schlägt manchmal über die Stränge, wie er es viele Jahre seines bewegten Lebens schon getan hatte. Manchmal trinkt er einige Bier zu viel. Auch sonst ist sein Benehmen nicht immer korrekt.

Er kennt es eben nicht besser. Hingegen weiß seine Frau genau, wie er sich zu benehmen und zu verhalten hat. So kommandiert sie ständig mit ihm herum. Wenn er ihr nicht folgt, hängt der Haussegen schief und sie sagt: „Du liebst mich nicht!“ Anders gesagt, geht es nur dann einigermaßen gut, wenn er das tut, was sie befiehlt.

In diesem Fall ist sie die Chefin im Haus. Sie ist eine Mistress – die Herrin!

Früher war oft der Mann dominierend in der Ehe, das war noch vor 50 Jahren der Fall. Die Frau war bei den Kindern zu Hause und sie war finanziell von ihm abhängig. Die Männer haben sich allerhand Freiheiten herausgenommen, sind in die Gastwirtschaft gegangen, wann es ihnen beliebt hat. Die Frau musste es ertragen, sie hatte keine andere Wahl.

Die dominierende Frau gab es damals auch schon, das war aber selten der Fall.

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die Domination

2 Gedanken zu “die Domination

  1. howtosurvive1988 schreibt:

    Ich würde diese Frau im Fallbeispiel keinesfalls als „dominierend“ bezeichnen, sondern als UNGLÜCKLICH darüber, dass ihr Mann ein Schläger und Säufer ist.

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    1. Mag sein, dass die Frau unglücklich verheiratet ist. Aber die Frau kann sich nicht den Mann erschaffen, so wie sie ihn gerne hätte. Üblicherweise nimmt sie sich den Besten unter den gegebenen Möglichkeiten. Das will sie sich nicht selber eingestehen. Sie nimmt ihn, weil sie ihn liebt – das ist die subjektive Sicht der Dinge.

      Sie hätte sich auch einen kleineren, schwächeren, verträglicheren Typen nehmen können – einen Softie. Aber anscheinend waren diese Typen nicht gut genug.

      Ein anderes Fallbeispiel:
      Zwei junge Leute heiraten. Beim Ankleiden der Braut sagt ihre Mutter: „Irgendwie habe ich Bedenken, weil der XYZ so ein Halodri ist (unstetig – viele intime Bekanntschaften)!“ Die Braut: „Ach was – den richte ich mir schon!“ Das ist zwar nur eine Absicht, aber es ist die Anmaßung einer Mistress! In der Folge wurde der XYZ auf die sanfte Art erzogen. Sie haben 2 Töchter und sie haben schon zusammen ein Haus gebaut. Ein Halodri ist er nicht mehr – aber alles darf sie nicht wissen, was hinter ihrem Rücken geschieht 😉

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