was Migranten glauben

Den Ausreisewilligen in den notleidenden Staaten wird viel über Deutschland erzählt – das Land – wo Milch und Honig fließt.

Wenn das zutreffen würde, wäre jeder dumm, der nicht hierher kommt.

In einem Migranten-Heim wurden einige Bewohner befragt.

Was sie alles glauben oder erfahren haben:

  • Eine Familie bekommt ein ganzes Haus für sich allein.
  • Manche glauben, dass sie hier pro Monat 2.000 Euro bekommen
  • Manche Iraker glauben, dass man hier Autos geschenkt bekommt.

http://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-Wenn-Schlepper-Fluechtlingen-Maerchen-erzaehlen-_arid,144890.html?ref=yfp

Eine Anekdote aus alten Zeiten:

Eine hochschwangere Frau aus der Karibik reiste mit dem Flugzeug nach England ein. In einer Klinik hat sie ein Kind geboren. Nachher wurde ihr die Rechnung präsentiert – viele tausend Pfund als Privatpatientin.

Die Frau war sehr verwundert, sie hatte gehört, in England sei jede medizinische Versorgung kostenlos. Sie hatte kein Geld, um die angefallenen Kosten zu bezahlen.

Die Begebenheit wurde öffentlich bekannt. Es haben sich Spender gefunden, welche für die Kosten aufgekommen sind.

Vergleich: bei uns glauben auch viele hier lebenden Ausländer, die medizinische Versorgung sei gratis. Das geht nicht in ihren Sinn, dass sie zuerst einmal sozialversichert sein müssen. Also heißt das – selber arbeiten und in die SV einzahlen. Eine verheiratete Person kann über ihren Ehepartner mitversichert werden (je nach Land gibt es Sonderbestimmungen, wie weit sich der Ehepartner finanziell beteiligen muss).

was Migranten glauben

die EU verständigt sich mit der Türkei

 

Gestern war ein Treffen der Kanzler und Prime-Minister aus der EU in Brüssel, der türkische Prime-Minister Davutoglu war auch dabei.

Das Hauptanliegen der EU-Politiker war ein Übereinkommen mit der Türkei in der Migrations-Frage.

Es wurde folgendes vereinbart:

  • Die Türkei verhindert so weit als möglich den Transport der Migranten mit Hilfe der Schlepper von der türkischen Küste zu den griechischen Inseln.
  • Die Türkei nimmt jene Migranten zurück, deren Asyl-Gesuch von den EU-Staaten abgelehnt wird, sofern sie über die Türkei in die EU eingereist sind. Sie nehmen auch jene zurück, deren Einreise abgelehnt wird, weil sie keine gültigen Dokumente besitzen.
  • Die Türkei bekommt von der EU etwa 3 Mrd Euro für dieses Entgegenkommen im Verlauf von ~2 Jahren. Das Geld fließt dann in Teilbeträgen, in dem Ausmaß, wie die Vereinbarungen eingehalten werden. Es ist noch nicht festgelegt, welches EU-Land wie viel zahlen muss.
  • Es wird für 2016 ein Ende der Visa-Pflicht für türkische Bürger in die EU in Aussicht gestellt (*).
  • Die Beitritts-Verhandlungen der Türkei mit der EU werden beschleunigt fortgeführt.

Anmerkungen:

  • *) Damit ist wohl ein Visum für Tourismus und Geschäftsreisen gemeint, das eine begrenzte Dauer hat. Im Vergleich dazu gewährt Thailand für westliche EU-Bürger eine Einreise für 1 Monat visafrei. Ein Visum bis zu 3 Monaten ist möglich, dann muss diese Person ausreisen. Das berechtigt nicht zur Arbeits-Aufnahme. So etwa wird es für türkische Bürger auch aussehen.
  • Es gibt Vorbehalte gegen die beschleunigte Aufnahme der Türkei in die EU von Frankreich.
  • Es wurde keine Einigkeit erzielt, mehrere hunderttausend Migranten aus der Türkei in die EU aufzunehmen. Die Verteilung der Migranten auf die einzelnen Staaten müsste nach einem Schlüssel erfolgen. Jene Staaten, die bis jetzt nur wenige Migranten aufgenommen haben, weigern sich weiterhin, solche aufzunehmen. Hier wird eine Einigung der EU-Staaten schwierig.

Damit dieses Abkommen umgesetzt werden kann, sind noch weitere politische Entscheidungen erforderlich; Abstimmungen im Parlament in den beteiligten Staaten.

Insgesamt ist dieses Abkommen eine Fortsetzung der im Oktober getroffenen Vereinbarungen, etwas genauer formuliert.

www.spiegel.de/politik/ausland/einigung-mit-der-eu-in-fluechtlingskrise-die-tuerkei-kann-zufrieden-sein-a-1065140.html

die EU verständigt sich mit der Türkei

800 Gewehre für Belgien

 

Der italienische Zoll hat in Triest 800 Gewehre gefunden und beschlagnahmt. Die Gewehre kamen aus der Türkei und waren für einen unbekannten Empfänger in Belgien bestimmt. Der Transport war nicht angemeldet.

Der Großteil waren Pumpguns – Schrotflinten als Vorderschaft Repetierer – Kaliber 12 .

Solche Gewehre werden für die Jagd, im Schießsport (Tontauben) und für die Selbstverteidigung benutzt.

In Österreich sind Gewehre mit dieser Bauart für Normalbürger verboten, weil es vor Jahrzehnten viele Straftaten damit gegeben hat (Überfälle und Raub).

Es besteht der Verdacht, dass diese Gewehre für IS-Terroristen bestimmt sind. Das wäre ungewöhnlich, weil diese normalerweise Sturmgewehre und Pistolen benutzen (Halb- und Vollautomaten). Natürlich kann man auch mit Schrotflinten einen Terroranschlag verüben.

http://www.mmnews.de/index.php/politik/59295-waffen-isis-t

So ein Gewehr Winchester SXP Cal. 12 ist nicht teuer, wird um etwa 400 Euro gehandelt (in Ländern wo das erlaubt ist).

800 Gewehre für Belgien

weniger Migranten auf der Balkan-Route

http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-mazedonien-baut-stabilen-grenzzaun-a-1065020.html

In Österreich sind in den letzten Tagen wenig Migranten aus Slowenien eingereist. An einem Tag waren die Zelte in Spielfeld leer.

Das hängt damit zusammen, dass Slowenien einen Zaun errichtet und Migranten aus gewissen Ländern und mit nicht ausreichenden Dokumenten nicht mehr einreisen lässt.

Auch Kroatien und Serbien haben ähnliche Maßnahmen ergriffen.

Mazedonien hat damit begonnen, ebenfalls einen Zaun zu errichten. Sie lassen nur mehr solche Migranten ein, die aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan kommen. Die anderen werden abgewiesen. Jenseits der Grenze stauen sich bereits 1.000 Migranten aus anderen Ländern.

Dramatische Szenen spielen sich ab. Die Leute versuchen, den Nato-Draht-Zaun zu durchbrechen. Sie werfen Steine auf die Polizisten. Einige befinden sich im Hungerstreik.

Es wird für die mazedonischen Sicherheitskräfte schwer, dem Ansturm standzuhalten. Eigentlich sollten sie von den EU-Staaten eine Unterstützung in Form von Geld, Material und Personal bekommen, weil diese davon profitieren.

Eine Migrantin: „Wir warten schon eine Woche, wir werden sterben, es gibt nichts zu essen, es ist kalt! Wir sind auch Menschen!“

Warum sind diese Leute dorthin gekommen? In Pakistan ist es warm genug!

Griechenland protestiert über die teilweise Absperrung der mazedonischen Grenze. Nur alle schnell nach Deutschland – dann ist in Griechenland alles in bester Ordnung! Die armen und notleidenden Menschen haben schließlich einen Anspruch darauf.

Derzeit herrscht im östlichen Mittelmeer stürmische See. Da wagen nur wenige Schlepper im Schlauchboot die Überfahrt zu den griechischen Inseln. Es hängt auch von den türkischen Behörden ab, ob sich größere Schiffe mit Migranten nach Griechenland ablegen lassen.

Das Video in dem oben angegebenen Link dauert knapp 2 Minuten und ist sehr aufschlussreich

weniger Migranten auf der Balkan-Route

Durchblutungsstörungen

Das äußert sich in kalten Händen und Füßen, ungesundem und fahlem Aussehen, blasser Gesichtsfarbe, schlechter Kondition = schwache körperliche Leistungsfähigkeit, zu hohem Blutdruck, Impotenz, Herzprobleme, Demenz.

Natürlich kann man diese Symptome auch mit anderen Leiden in Zusammenhang bringen.

Mögliche Ursachen für Durchblutungsstörungen:

* Körperliche Trägheit – im Büro oder vor dem Fernseher sitzen,
* zu wenig Bewegung.
* Rauchen
* Diabetes
* Arteriosklerose = Arterienverkalkung (veraltet)
* Ernährungsfehler

Was kann man dagegen tun?

* mehrmals in der Woche eine Runde gehen, gilt besonders für Rentner
* Rauchen aufhören
* Diabetes konsequent behandeln und Ernährung anpassen
* Arteriosklerose vermeiden – das ist der schwierigste Teil bei den Maßnahmen

Bei dieser Krankheit lagert sich in den Arterien ein Belag aus Fett, Kalzium und Cholesterin,… ab, sodass sich der Querschnitt der Arterien verengt und der Blut-Durchfluss behindert wird = arterieller Plaque. Das kann man durch geeignete Ernährung beeinflussen:

* Überernährung und damit Übergewicht vermeiden,
* Zuckerkonsum stark einschränken
* Tierische Fette in mäßigen Mengen verzehren (fette Wurst vermeiden)
* Ausreichend mehrfach ungesättigte Fettsäuren aufnehmen
* besonders Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Fischöl)
* Vitamine und Mineralstoffe ausreichend konsumieren
* besonders Vitamin D, Vitamin K, Eisen und Magnesium

Arteriosklerose und Diabetes zu behandeln, ist Aufgabe des Arztes, der wird die nötigen Medikamente verschreiben und dem Patienten gute Ratschläge geben ;). Die könnten ähnlich sein, wie oben angegeben.

Bei Herzproblemen und Verdacht auf Arteriosklerose wird der Arzt einen Mann fragen: „Sind Sie impotent?“ Trifft das zu, ist das ein starker Hinweis auf einen schlechten Zustand der Arterien (Plaque)und mangelnde Dehnungsfähigkeit der Blutgefäße. Für einen Mann der in dieser Hinsicht immer „stark“ war, ist das ein Alarmzeichen; er sollte den Arzt aufsuchen.

* Einnahme von L-Arginin. Das ist eine Aminosäure, die ein junger Mensch ausreichend im Blut hat. Eine ältere Person kann einen Mangel daran haben. Aus dieser Aminosäure spaltet sich Stickoxid = NO ab, welches die Dehnung der Blutgefäße ermöglicht. Deswegen nehmen Bodybuilder mehrere Gramm davon täglich ein, damit die Adern (diesmal sind es die Venen) stark hervortreten.
* Gefäßerweiternde Teesorten trinken – Pfefferminz-Tee, Melisse. Das hilft aber nur bei banalen Beschwerden (kalte Füße, Frösteln,…).
* Kneipp-Kuren = Anwendung von kaltem und warmem Wasser, Bäder.

Es gibt Lebensmittel, welche die Durchblutung deutlich verbessern:

  • Bitterschokolade (dunkle Schokolade – hoher Kakaoanteil)
  • Zimt, Nelken und andere exotische Gewürze

Fazit: Ein schwieriges Unterfangen, diese Krankheit zu behandeln. Aber es lohnt sich und ermöglicht ein hohes Alter bei guter Lebensqualität und regem Verstand (frei von Demenz).

Die einfachen Maßnahmen helfen nur dann, wenn die feinen Arterien nicht verstopft sind (nicht bei Arteriosklerose).

Klaus Kinski ist an den Folgen der Arteriosklerose gestorben – Herzinfarkt! Seine Adern waren zu 80 % mit Plaque „verlegt“.

http://www.schwaebische.de/home_artikel,-_arid,1783872.html

Durchblutungsstörungen

das Jahr ohne Sommer – 1816

Der Winter 1815-1816 war der kälteste in den Aufzeichnungen. Es gab in Mitteleuropa noch bis zum Juli Schneefälle.

In der Folge kam es zu einer Missernte und zur Hungersnot. Viele Menschen in Europa sind verhungert. Der Hafer wurde so knapp, dass viel Pferde geschlachtet werden mussten. Manche Menschen wanderten aus, es gab soziale Unruhen.

Ursache für diese Klima-Katastrophe war ein Vulkanausbruch im April 1815 in Indonesien. Der Vulkan Tambora brach so intensiv aus, dass er mehr als 1000 Meter von seiner Höhe eingebüßt hat. Das war der stärkste Vulkanausbruch seit es Aufzeichnungen gibt.

Es gab Bimsstein-Regen, Pyroklastische Ströme und mehrfach einen Tsunami. Der Knall der Explosion wurde in 2.000 Kilometern Entfernung noch gehört. Die Asche-Wolke breitete sich im Umkreis von 600 Kilometer aus, sodass es am Tag so finster wie in der Nacht war.

Als unmittelbare Folge des Vulkanausbruches und der Tsunamis wurden mehr als 100.000 Menschen getötet.

http://derstandard.at/2000026562735/Wie-ein-Vulkanausbruch-die-Welt-in-die-Krise-stuerzte

Es wurde sehr viel Staub in die Stratosphäre geschleudert. Von dort wurde er über die ganze Welt verteilt. Das verminderte die Sonneneinstrahlung in den folgenden Jahren so stark, dass es eine „Kleine Eiszeit“ gegeben hat, Missernten waren die Folge. Die Todesfälle in Folge der Hungersnot sind nicht abschätzbar.

Die Sonnenuntergänge zeigten in diesen Jahren die prächtigen Farben des Biedermeier. Das war keine Übertreibung des Künstlers – das war wirklich so.

zum Vergleich der Ausbruch des Calbuco in Chile 2015
Calbuco 1

So greift die Natur selber dramatisch in das Klima ein, wobei der Mensch überhaupt keinen Einfluss hat.

das Jahr ohne Sommer – 1816

Pektin

Roter Boskoop 1

Pektin ist ein komplexes Kohlenhydrat, das in vielen Pflanzen enthalten ist.

Pektin ist ein löslicher Ballaststoff, weil es vom Dünndarm nicht aufgenommen wird. Es wird im Dickdarm von den Darmbakterien zersetzt, dient diesen als Nahrung. In diesem Sinne ist es auch ein Praebiotikum – ist gesund.

Im Apfel ist viel Pektin enthalten, auch in Johannisbeeren, Preiselbeeren,…

Andere Früchte und Gemüsepflanzen enthalten nur wenig Pektin

Die gesundheitsfördernde Wirkung vom Genuss eines Apfels ist seit alten Zeiten bekannt. Da gibt es den Spruch auf englisch:

Eat an apple a day – keeps the doctor away!

Deshalb sollte man einen Apfel essen, am Nachmittag noch einen. Aber man sollte nicht ein Kilo Äpfel auf einmal essen (alles Übermaß ist schädlich).

Anmerkung 1:

Äpfel enthalten vor der Reife sehr viel Pektin. Allerdings sollte man keine unreifen Äpfel essen, die enthalten gesundheitsschädliche Stoffe (etwa Glyoxylsäure,…).

Anmerkung 2:

Pektin ist in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln als Geliermittel, Bindemittel und Verdickungsmittel enthalten.

Pektin hat die Lebensmittel-Kennung E440

Marmelade oder Konfitüre enthalten viel Pektin. 1 Marmelade-Brot ist gesund. Man solle aber wegen dem hohen Zuckeranteil nicht zu viel davon essen.

Pektin wird industriell aus den Zuckerrüben-Schnitzeln und aus dem Pressrückstand von der Apfelsaft-Erzeugung gewonnen.

http://www.netzwissen.com/ernaehrung/pektin.php

Pektin