Syrien Gipfel in Wien

Bei dem hochrangigen Treffen der wichtigen Außenminister in Wien wurde ein Übereinkommen erzielt. Demnach soll innerhalb von 6 Monaten ein Waffenstillstand zwischen der Assad-Administration und der Opposition erzielt werden – eine Absichtserklärung – mehr nicht.

Es wurde aber verschwiegen, wie man denn mit dem IS und der Al Nusra einen Waffenstillstand verhandeln und vereinbaren kann, wenn man mit diesen Leuten gar nicht verhandelt.

Soweit ich die teilnehmenden Staaten an diesem Treffen einschätze, ist es auch gar nicht geplant, sich mit diesen beiden Terroristen-Gruppen an einen Tisch zu setzen.

Ein Waffenstillstand ist also nur dann möglich, wenn die beiden Terror-Organisation besiegt sind und die Kontrollen über die syrischen Teilgebiete verloren haben. Da müssen sich aber die Staaten der Koalition beeilen und eine große Anzahl Bodentruppen einsetzen. Das ist aber nicht in Sicht.

Daher wird es so bleiben, wie es ist! Was immer sie auch bei dieser Konferenz beschlossen haben.

http://orf.at/stories/2309920/2309921/

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Syrien Gipfel in Wien

3 Gedanken zu “Syrien Gipfel in Wien

  1. Hallo decordobar!
    Du schreibst: „Da müssen sich aber die Staaten der Koalition beeilen und eine große Anzahl Bodentruppen einsetzen.“
    Ich denke, dass das genau der gleiche Fehler wäre, mit dem die USA u,a, bereits im Irak und in Afghanistan gescheitert sind und mit der wir auch bei deutschen Truppen in Mali oder am Horn von Afrika scheitern werden.
    Wir können den Völkern doch nicht unser System überstülpen. Die brauchen etwas ganz anderes; etwas aus sich selbst heraus Wachsendes, Traditionelles. – etwas, das sie verstehen.
    Und wenn das die Stammesfürsten in Afghanistan sind, die sich einen Führer wählen, dann ist es eben ein Diktator. Unter Saddam Hussein, Gaddafi, Assad, Mubarak und wie sie alle hießen, war in den Ländern wenigstens Ruhe. Wenn sie die demokratisch gewählten Moslembrüder in Ägypten an der Macht gelassen hätten, dann währe da das gleiche Chaos und der Flüchtlingsstrom aus Ägypten käme noch dazu.
    Die Lösung für Syrien heißt Assad und Putin hat das erkannt. Schade, dass das nicht auch von den westlichen Demokratien erkannt worden ist. Aber wenn man ein Brett vor dem Kopf hat, dann kann man schlecht da durch blicken.
    Der Malachit.

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    1. hallo Malachit,

      Da hast du wohl recht. Wenn sich niemand in den Syrien-Konflikt eingemischt hätte, wäre der Aufstand von den Assad-Truppen längst niedergeschlagen. Aber so ist es nun mal nicht. Mehrere ausländische Staaten haben sich in den Konflikt eingemischt, Saudi Arabien und die Türkei, andere auch noch. In der Folge haben die Al Nusra und der IS mehr als die Hälfte des syrischen Staatsgebietes unter Kontrolle gebracht. Die Assad-Streitkräfte sind nicht stark genug, um diese beiden Gruppen der Rebellen zu besiegen. So lange das so ist, kann es keinen Frieden geben. Das bedeutet, weitere tausende Tote und zahlreiche Flüchtlinge – so lange dieser Bürgerkrieg andauert.

      Was ist zu tun – um diesen Bürgerkrieg zu beenden?

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