Brasilien – Unglück mit Schlamm-Lawine

In der Region Minas Gerais brachen 2 Schlammteiche eines Eisenerz-Bergwerkes.

Der Schlamm verschüttete das nächstgelegene Dorf, zerstörte die Häuser, wobei viele Bewohner getötet wurden.

Der gelbbraune Schlamm gelangte in den Fluss und wurde bis in den Atlantik geschwemmt. Sogar dort kann man im Mündungsbereich noch die Gelbfärbung erkennen.

Nach den Meldungen sind im Schlamm höhere Anteile von giftigen Schwermetallen enthalten. Man kann nur hoffen, dass der Hauptanteil in unlöslicher Form (als Mineral-Schlamm) vorliegt, sodass die Metall-Ionen nicht in gelöster Form in das Grundwasser kommen (zumindest keine größeren Mengen).

Das geförderte Erz enthält noch Anteile von unerwünschten Mineralen. Diese werden in einen Reinigungsschritt etwa durch Flotation abgetrennt. Dabei fällt ein Schlamm an, der in einem Schlammteich gesammelt wird. So ein Schlammteich ist immer eine potentielle Gefahr für die Umwelt und für den Fluss in der Nähe. Derartige Umwelt-Katastrophen gab es schon in Rumänien, Ungarn, USA und auch anderswo.

http://orf.at/stories/2310946/2310957/

https://i.ytimg.com/vi/-ce4UikC2aI/maxresdefault.jpg

http://ichef.bbci.co.uk/news/1024/cpsprodpb/3D87/production/_86815751_86815750.jpg

http://www.spiegel.de/fotostrecke/dammbruch-in-brasilien-toedliche-wolken-fotostrecke-132249.html

 

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