Fett in der Ernährung 2

Fett ist für den menschlichen Körper wichtig.

  • Als Träger für die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K
  • Für die Zufuhr von essentiellen Fettsäuren
  • Als Energieträger war es früher wichtig, als die Schwerarbeiter (Holzfäller, Bauhandwerker) noch täglich mehr als 3.000 Kalorien verbraucht haben.

Natürlich sollte man heutzutage keine großen Mengen Fett verzehren, weil man insgesamt eine Überernährung vermeiden muss, andernfalls wird man übergewichtig und krank.

Butter:

1 Butterbrot täglich ist gesund. Butter enthält etwas kurzkettige Fettsäuren. Wenn die Kuh Heu oder Gras gefressen hat, ist die Zusammensetzung der Fettsäuren in der Butter noch besser. Meist füttern die Rinderzüchter große Mengen an Getreideschrot, damit die Kühe viel Milch geben. In diesem Fall enthält die Butter mehr Omega-6-Fettsäuren.

Tierische Fette:

Etwas fettes Fleisch schadet nicht. Den Fettrand beim Schweine-Kotelett kann man ruhig essen, braucht man nicht wegschneiden. Etwas Fett im Rindfleisch verbessert den Geschmack. Mit Fett marmoriertes Rindfleisch schmeckt vorzüglich.

Man sollte aber nicht jeden Tag mehrere hundert Gramm fette Wurst essen. Salami ist ein Genussmittel, nicht für den täglichen Verzehr geeignet. Das gleiche gilt für den Bauernspeck (Rauchfleisch). Einen fetten Schweinebraten sollte man nicht so oft essen (Schweinebauch).

Die Bauern haben vor 50 Jahren noch einen sehr fetten Speck gegessen. Sie haben die Schweine mit einem Gewicht von mehr als 150 Kilo geschlachtet. Da ist der Rückenspeck schon 5 cm dick.

Bratfette:

Butterfett ist relativ unbedenklich, es ist temperaturstabil

Kokosfett und Palmfett sind auch temperaturstabil, teilweise aber gehärtet – chemisch behandelt. In diesem Fall könnten Transfette enthalten sein, die gesundheitsschädlich sind. Der Verbraucher sollte auf naturbelassene Produkte achten – Vertrauenssache beim Einkauf.

Speiseöl ist nicht so hoch temperaturbeständig und kann verkracken, wenn es zu hoch erhitzt wird. Das könnte bereits beim Braten in der Pfanne passieren.

Frittieren – hier wird die Fritteuse mit Speiseöl befüllt. Wenn man die passende Temperaturstufe auswählt, wird das Öl den Vorgang schon aushalten. Wir haben oft Pommes in Sonnblumenöl frittiert, sie haben uns gut geschmeckt. Möglicherweise war das bezüglich Gesundheit keine gute Idee.

Sonnenblumenöl ist billig, erzeugt einen guten Geschmack, ist aber von der Zusammensetzung der Fettsäuren ungünstig, es enthält viel Omega-6-Fettsäure und nur 1 % Omega-3-Fettsäure.

Sojaöl = normales Speiseöl ist etwas besser in der Zusammensetzung. Es enthält 6 % Omega-3-Fettsäure aber noch 50 % Omega-6-Fettsäure.

Rapsöl hat eine gute Zusammensetzung der Fettsäuren. Es enthält 7 % Omega-3-Fettsäure und 20 % Omega-6-Fettsäure. Dieses Verhältnis wird als ideal für die Wirkung auf die Blutgefäße angesehen. Weiters enthält es noch 65 % Ölsäure, die indifferent in der Wirkung auf die Blutgefäße angesehen wird.

Leinöl enthält 60 % Omega-3-Fettsäure, ist aber nicht zum Braten geeignet. 1 Esslöffel voll Leinöl pro Tag ist sehr gesund. Entweder auf den Salat geben oder mit Haferflocken vermengen, aufsaugen lassen und mit anderen Zutaten ein Müsli zubereiten. Man kann es auch pur einnehmen, wenn man es verträgt, zweckmäßigerweise isst man eine Scheibe Brot dazu. So ist es bekömmlich.

Olivenöl soll auch sehr gesund sein, es hat eine gänzlich andere Zusammensetzung, viel Omega-9-Fettsäure = Ölsäure (77 %). Über die Wirkung habe ich mich noch nicht ausreichend informiert.

Anmerkung 1:

Ich vertrage die Speiseöle nicht so gut. Mir ist aber nicht klar, warum das so ist (Allergie oder entzündungsfördernde Wirkung der Omega-6-Fettsäure). Manchmal nehme ich eine Fischölkapsel, enthält 1 Gramm Fischöl. Das macht keine Beschwerden, aber ich mag den fischigen Geschmack und Geruch nach dem Verzehr nicht. Vergleich – mit Butter oder Butterfett habe ich keine Beschwerden.

http://www.netdoktor.at/laborwerte/fettloesliche-vitamine-6684726

http://www.leinoel-gesund.de/Lein-Ol/lein-ol.html

http://www.langhaarwiki.de/wiki/Soja%C3%B6l

https://www.test.de/Rapsoel-Mustergueltig-1121113-1121112/

Anmerkung 2:

Fette und Öle sind Naturprodukte, deren Gehalt an den diversen Fettsäuren kann von den Angaben abweichen. Es gibt auch kurzkettige und langkettige Fettsäuren, die hier gar nicht erwähnt sind. Der Laie soll sich davon nicht verwirren lassen. Von den 77 % einfach ungesättigten Fettsäuren im Olivenöl ist ein Großteil Ölsäure, der Rest sind kürzere und längere Fettsäuren.

 

Advertisements
Fett in der Ernährung 2

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s