das Hantavirus

Das Hantavirus verursacht eine grippeähnliche Erkrankung, in schweren Fällen kann eine Nierenschädigung eintreten. Diese Krankheit ist in Deutschland eher selten – aber meldepflichtig – es sind mehrere hundert bis zu tausend gemeldete Fälle pro Jahr.

Das Hantavirus wird vorwiegend von der Rötelmaus übertragen. Das ist eine Wühlmaus, die im Wald lebt. Die Übertragung des Virus erfolgt über den Kot der Mäuse, der Staub wird eingeatmet.
Deshalb sind Waldarbeiter, Spaziergänger und Pilzesammler häufiger betroffen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde nicht beobachtet.

Die regionale Verteilung der Krankheit in Deutschland ist sehr unterschiedlich. Besonders betroffen sind Waldgebiete mit Buchen-Beständen (Bayrischer Wald, Schwäbische Alb, Deutsche Mittelgebirge). In einem Jahr mit Buchenmast liegen viele Bucheckern auf dem Boden, welche den Rötelmäusen als Nahrung dienen. Im nächsten Jahr vermehren sie sich stark, und die Krankheitsfälle nehmen zu.

Es gibt keine Impfung gegen das Virus. Man sollte sich auch nicht von Waldspaziergängen abhalten lassen 😉 Die Hausmaus ist nach derzeitigen Erkenntnissen nicht Überträger dieser Krankheit.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hantavirus-hierzulande-nur-selten-toedlich-a-1060116.html

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