Abendessen in Thailand – ein Märchen

Vor etwa 15 Jahren waren meine Frau und ich in Phitsanulok im Hotel Amarin Nakorn eingemietet. Eines Abends wollten wir in das Amari Lagoon Hotel, um dort zu essen. Wir fuhren mit dem Taxi dort hin. Meine Frau hatte dort früher als Putzfrau gearbeitet.

Das Amari Lagoon hat eine sehr schöne Gartenanlage mit tropischen Pflanzen und Palmen, Wasserläufe und Teiche sind dort verteilt. Ein Restaurant entfernt vom Hauptgebäude war geöffnet. Gäste standen herum. Auf einer Brücke fragte meine Frau eine ältere Dame, die wie eine Königin aussah (zivil gekleidet 😉 ), wann denn das Restaurant geöffnet wird. Die Dame war von einigen großgewachsenen Männern umgeben und antwortete nicht, sie lachte.

Etwas später wurden wir eingelassen. Die Tische im Umkreis waren mit Thai Früchten überladen. Orangen, Ananas, Durian, Mangosteen und viele andere mehr, jeweils auf einem Tablett dargeboten oder zu einer Pyramide aufgeschlichtet.

In der Mitte des Raumes befand sich eine Tanzfläche, eine Musikkapelle stand dort bereit.

Etwa 40 Gäste nahmen Platz (*), alle waren ältere Herrschaften zwischen 40 und 80 Jahren. Die Musik spielte ältere Tanzmusik, Swing, Blues und Rock. Ein alter Herr, er war sehr schlank und sah aus wie der König, tanzte eifrig mit den Hofdamen Cha-Cha-Cha und Blues.

Wir speisten vorzüglich – ein etwa 5-gängiges Menü – meine Frau hatte bestellt, ich habe das nicht verstanden, aber ich hatte den Eindruck, dass da mehr aufgetischt worden ist, als wir bestellt hatten. Wir konnten das nicht aufessen.

Die illustren Gäste speisten auch, aber sie nahmen kaum etwas von den Früchten, das war mehr Dekoration.

Nach dem ausgiebigen Abendessen bezahlten wir die Rechnung, dann wurden wir vom hoteleigenen Taxi in unser Hotel gratis zurückgebracht, natürlich gaben wir ein gutes Trinkgeld.

*) Wir beide waren die einzigen Gäste, außer den geladenen Gästen, die zusammengehörten, eigentlich war das eine geschlossene Gesellschaft. Die Security-Männer waren jünger 😉

aus alten Zeiten:

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Abendessen in Thailand – ein Märchen

3 Gedanken zu “Abendessen in Thailand – ein Märchen

      1. christahartwig schreibt:

        Mich hatte es so amüsiert, dass er sogar auf einer Thailändischen Banknote mit Fotoapparat abgebildet was (oder noch ist?).

        Gefällt mir

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