die Lernfähigkeit der Insekten

Die Insekten haben nur eine begrenzte Lernfähigkeit, deren Verhalten ist vielmehr „automatisiert“. Unter bestimmten Umständen läuft ein automatisiertes dafür vorgesehenes Programm ab.

Vergleich mit den Gelsen (Stechmücken, Schnaken,…): Sie suchen den Menschen in der Nacht nach seinem Geruch und nach der Wärmestrahlung, setzen sich auf die Haut und stechen zu, saugen das Blut. Wenn der Mensch zuschlägt und nicht trifft, versteckt sich die Gelse an einem Ort, wo sie nicht leicht zu finden ist. Dieser Vorgang ist auch automatisiert. Das kann durch die Evolution geändert werden. Vorteilhaftes Verhalten wird durch Überleben belohnt, falsches Verhalten wird durch Sterben bestraft. Vor 30 Jahren setzten sich die Gelsen noch an die Zimmerdecke, dort waren sie ganz leicht zu finden und wurden von der klugen Hausfrau mit dem Staubsauger eingesammelt. Dieser Gelsentyp ist mittlerweile ausgestorben. Im Gegensatz dazu haben sich die Gelsen vermehrt, die sich unter dem Bett oder in der Bettwäsche verstecken.

Bei der Stubenfliege läuft ein anderer Algorithmus ab, die sind auch äußerst lästig, flüchten, wenn der Mensch zuschlägt. Es dauert nicht lange, bis sie wieder auf der Haut sitzt, Das ist dann der Fall, wenn die Fliege schon nahe dem Lebensende angekommen ist und die Eiablage unmittelbar bevorsteht.

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