der Hustensaft

Der Hustensaft

Die Grippezeit naht, eine gute Gelegenheit, um über den Hustensaft nachzudenken. Häufig löst ein grippaler Infekt Halsschmerzen aus, der Rachen ist gerötet und tut sehr weh. Das fühlt sich an, wie „eine Lage Sandpapier“ im Hals. Meist kommt noch eine verstopfte Nase und ein schmerzhafter Husten hinzu.

Da braucht der Patient dringend eine lindernde Arznei, um dieses Übel zu lindern. Das ist der Hustensaft.

Varianten von Hustensäften:

Ein bekannter Hersteller verkauft einen Hustensaft um einen mäßigen Preis, der Wirkstoff ist synthetisch hergestellt (im chemischen Reaktor) und ist daher billig zugänglich. Dazu kommt noch eine Art Zucker und ein Verdickungsmittel, damit dieser Hustensaft nach dem Schlucken noch lang im Hals kleben bleibt, wo er seine Wirkung entfaltet.

Ein österreichischer Hersteller verkauft einen Hustensaft aus pflanzlichen Drogen/Extrakten, diese sind teuer, daher kostet dieser Hustensaft doppelt so viel, wie der eingangs erwähnte. Die Wirkung ist mehrfach gegeben, sowohl Hustenreiz-dämpfend als auch schleimlösend. Dieser ist mein Favorit im Bedarfsfall. Wichtig ist, oft am Tag einen Teelöffel davon zu nehmen. Den Leuten schmeckt dieser Hustensaft so gut, dass sie gleich einen Esslöffel davon nehmen, sodass die Flasche bald leer ist. Das steigert die Wirkung nicht.

Da gibt es noch die Hustensäfte der Kräuter-Hexen und Bio-Tanten.

Die kann man selber herstellen, davor würde ich aber dringend warnen.

Variante 1: In ein großes Marmeladeglas mit Deckel werden Spitzwegerich-Blätter eingebracht, hineingestopft, sodass nur wenig Platz bleibt. Der Rest wird mit Zucker aufgefüllt, mit dem Deckel verschlossen und im Garten vergraben. Nach 6 Wochen holt man das Glas heraus. Neben den Pflanzenresten befindet sich darin ein Sirup. Dieser wird mit einem Sieb abgetrennt. Das ist der Spitzwegerich-Saft. In dem Glas läuft ein Fermentierungsprozess, so wie im Futtersilo der Bauern, wo die Silage für die Kühe entsteht. Daher ist dieser Hustensaft eine Bakterien-Bombe.

Variante 2: Der Rettich-Saft. Man nehme einen großen schwarzen Rettich und mache mit geeignetem Werkzeug/Messer ein Loch hinein. Das Loch wird mit Kandiszucker aufgefüllt. Im Verlauf von einem Tag bildet sich ein Sirup, das ist der Rettich-Saft. Der Vorgang wird wiederholt, bis der Rettich verbraucht ist.

In der Apotheke gibt es noch den Brust-Tee. Der hat auch eine lindernde Wirkung bei diesen Beschwerden.

Anmerkung 1: Man darf nicht erwarten, dass sich durch den Hustensaft die Dauer der Grippe verkürzt. Diese dauert üblicherweise mit Medikamenten eine Woche, ohne Medikamente 7 Tage 😉 Die ersten 3 Tage des grippalen Infektes hat man starke Schmerzen. Diese bekämpft man zweckmäßigerweise mit 3 bis 4 Stück Paracetamol oder mit Novalgin-Tropfen. Der Patient möge sich über die Risiken und Nebenwirkungen in der Apotheke informieren.

Inhaltsstoffe von Tussimont-Hustensaft: Thymianfluidextrakt 10,0g, Senegawurzelfluidextrakt 3,0g, Bitterorangenfluidextrakt 5,0g und Begleitstoffe (Zucker,..)

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