die Türkei verlangt mehr Geld von der EU

 

Im Vorfeld der Verhandlungen der Türkei mit der EU hat der türkische Prime-Minister – Davutoglu – einen höheren Beitrag der EU an die Türkei eingefordert.

Es geht um die Migrationsfrage:

Die Türkei beherbergt derzeit etwa 2 Millionen Syrer und etwa 300.000 Iraker als Flüchtlinge oder als Migranten je nach Definition. So genau weiß man es nicht, die Zahlen werden je nach Erfordernis manipuliert.

Laut Davutoglu hat die Türkei für die Versorgung der Migranten bisher 9 Milliarden Euro aufgewendet. Daher ist ein Beitrag der EU-Staaten für diesen Zweck in der Höhe von 3 Milliarden absolut unzureichend. Die Summe muss deutlich den Erfordernissen angepasst werden.

Es ist absurd: Die Türkei ist noch nicht Mitglied der EU, stellt aber schon hohe Forderungen in Form von Zuwendungen.

Wie ich schon hundert mal angemerkt habe, ist die Migrations-Abwicklung ein Gruppendynamischer Prozess. Und der (Kuh)handel mit der Türkei ist Teil dieses Prozesses.

Ich würde keine Empfehlung für die Entscheidungsträger in der EU abgeben. Sie sollten aber schon wissen, dass sie sich nicht unbedingt auf den Türkei-Deal verlassen können.

Vielmehr sollten sie die Schließung der Grenzen auf der Balkan Route ins Auge fassen, in mehrfacher Ausführung angedacht. Besonders wichtig ist das Abriegeln der Grenze Mazedonien/Griechenland.

Erst wenn sich in Griechenland mehrere hunderttausend Migranten gesammelt haben, werden die Griechen die Küstengewässer zur Türkei wieder derart abriegeln, dass die Schlepper samt Geschleppten nicht mehr auf den griechischen Inseln landen können.

Bis 2014 hatten sie diese Aufgabe zum Missfallen von Amnesty International einigermaßen hingekriegt. Sie haben die vollen Schlepperboote auf das offene Meer hinaus geschleppt, den Motor weggenommen, den Migranten die Handys abgenommen. Nachher hat die türkische Küstenwache diese Leute eingesammelt.

Als weitere Variante haben die Griechen – die Migranten samt Schlepper ergriffen und auf eine unbewohnte Insel gebracht. Auch dort haben die Türken die Personen abgeholt.

Es sei noch angemerkt – das ist aber eine Unterstellung – dass die Mafia in Griechenland und in der Türkei hohe Schmiergelder zahlt, damit die „Einflussreichen“ Personen wegschauen!

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-ahmet-davutoglu-will-mehr-fluechtlingshilfe-von-der-eu-a-1073287.html

Orientalische Schlitzohrigkeit – sehr verbreitet im östlichen Mittelmeerraum – gerne benutzt zur Umverteilung von Besitztümern und Vermögenswerten.

Nur eine Idee: die EU-Granden sollten überlegen, den Deal mit der Türkei aufzukündigen (wird ohnehin nicht funktionieren). Diese 3 Milliarden sollten sie in Küstenwache-Boote und in einige stabile Grenzzäune samt Personal investieren.

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