Zeman ätzt

 

Der tschechische Präsident Zeman hat erklärt, eine Geldspende an die Türkei wegen der Finanzierung der Migranten sei Verschwendung.

Der Mann könnte recht haben. Es ist umstritten, ob die Türkei das einhalten wird, was sie vereinbart haben.

Zeman meint, die Türkei könne gar nicht alle 2,5 Millionen Migranten in der Türkei davon abhalten, das Land zu verlassen, die Schlauchboote werden aufgezeigt. Das ist Polemik, wenn die Türkei will, kann die türkische Küstenwache bis zu 90 % der Schlepperboote abfangen, bevor sie die Türkei verlassen. Es ist nicht notwendig, die gesamte Küste zu sperren, es geht nur um die Umgebung der nächsten griechischen Inseln. Es geht vorwiegend um die Festnahme der Menschenschlepper-Mafiosi – und es geht um deren Bestechungsgeld.

Zeman deutet die Rückweisung der Migranten aus Tschechien nach Österreich an. Natürlich würden sie das tun, dafür habe ich Verständnis. Das werden die Österreicher an der Südgrenze auch tun, wenn das erträgliche Ausmaß überschritten ist.

Allerdings sollte Zeman die anderen Grenzen Tschechiens nicht vergessen. Bei gesperrten Grenzen auf der aktuellen Route werden die Migranten auf Bulgarien und Rumänien ausweichen, aber dazwischen ist Ungarn. Ein neuer Zaun ist bald gebaut. Dort entscheidet sich, ob die Route weiter nach Österreich oder über die Slowakei führt.

Es ist nicht absehbar, wie viele Zäune noch gebaut werden.

http://orf.at/stories/2320505/

Natürlich feuert Zeman eine Breitseite gegen Österreich ab. Er ist eben ein Egoist und ein Nationalist, das hat er im Übermaß, wovon unsere Politiker zu wenig haben.

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