die unheimliche Begegnung – ein Märchen

http://www.restplatzboerse.at/hotel/lifestyle-tropical-beach-resort-puerto-plata-hid-7821/?gclid=CjwKEAiA27G1BRCEopST9M39gykSJADQyqAlf3osf2Putdsr2faoAXn0NXw1fZwuusB9_TmhD6UgUhoCBLnw_wcB

Im Jahr 1996 war ich auf Urlaub zusammen mit meiner damaligen Partnerin in der Dominikanischen Republik. Wir hatten ein Zimmer im Hotel Hacienda Elisabeth, das ist Teil eines großen Hotelkomplexes, der damals vorwiegend in österreichischem Eigentum war (existiert heute in dieser Zusammensetzung nicht mehr).

Dieses Gebäude war etwas abgewohnt von der Haustechnik, weil es schon älter war. Die Hotelgäste bekamen ein Plastik-Armband zur Kennzeichnung, damit sie am All-Inclusive Buffet teilhaben durften. Wir konnten auch in die Restaurants der anderen Hotelgebäude gehen. Das war den Gästen großzügig freigestellt.

An einem Abend saßen wir im Hacienda Tropical Restaurant – das war ein 5-Sterne-Hotel. Meine Freundin ging früher weg, weil sie zu viel Cuba Libre konsumiert hatte. So saß ich ohne Begleitung am Tisch, die anderen Gäste gingen auch. Ein Mann blieb noch zurück. Er war etwas jünger als ich und hatte kein Plastik-Armband.

Irgendwo hatte ich den Mann schon gesehen (aus dem Fernsehen?), aber ich kannte ihn nicht persönlich. So musterte ich ihn genauer. Das behagte ihm gar nicht, er wurde nervös, stand auf und ging

————————————————————————————-

Zu den technischen Problemen:

Die Klimaanlage in unserem Zimmer war extrem laut – glucksende Geräusche. Wir konnten kaum schlafen. So ging ich zur Rezeption um das Problem zu melden. Ich kramte all meine Spanisch Kenntnisse zusammen und sagte zur Dame an der Rezeption: „se duerme muy mal !“ Sie verstand mich erst nicht und sah mich erstaunt an. Sie lachte mich aus, wahrscheinlich hatte ich den Tonfall nicht getroffen. Dann sah ich ihr Namensschild, darauf stand Corazon Gruber (oder so ähnlich 😉 )

Die Frau sprach sehr gut Deutsch, jedenfalls besser als ich Englisch gesprochen habe, sie war mit einem Österreicher verheiratet. So haben wir auf Deutsch weiter verhandelt, und sie gab uns ein anderes Zimmer. Den nächsten Tag hat der Handwerker die Klimaanlage ausgebaut und repariert.

All Inklusive:

Unser neues Zimmer war angenehm. Die All Inklusive Verpflegung war großzügig bemessen, sehr gute Kreolische Küche (cocina criolla) , es hat alles vorzüglich geschmeckt. Tagsüber gab es so viel Bier, wie gewünscht, Nachmittags wurde an der Bar Cuba Libre ausgeschenkt, das ist Cola mit Rum und Eis. Da haben sie den billigen aber hochprozentigen Rum genommen, damit die Gäste früher einen Rausch bekommen 😉

Am Abend gab es sogar Wein aus der 10 Liter Plastikflasche, bis alles leer war.

Der Strand:

Der Strand bestand aus hellbraunem Sand (aufgeschüttet). Etwa 100 Meter draußen war ein Riff, dort brachen sich die Wellen vom Atlantik, die Brecher kamen nahe bis an den Strand herein und haben unvorsichtige, nicht standfeste Gäste umgeworfen, sodass sie jede Menge Salzwasser geschluckt haben.

Die Mafia:

Am Strand waren Händler, die Getränke, Obst, Kleider und billigen Schmuck verkauft hatten. Alle unter Kontrolle der Mafia, ganz schwarze Friseusen (Migranten aus Haiti) haben Rasta-Zöpfe geflochten und extrem hohe Preise verlangt, zuerst haben sie eine Zahl genannt, in Peso angenommen, nachher sagten sie, das sei der Preis in Dollars! Daneben stand der Mafioso, welcher die Forderung mit Nachdruck unterstützt hat, er hatte den Revolver im Hosenbund eingesteckt.

Mafiosi transatlantic 26

——————————————————

Die all-inclusive Angebote in der Dominikanischen Republik sind bestens geeignet und haben ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, wenn jemand am Strand liegen, relaxen und im Restaurant schlemmen möchte.
In Puerto Plata und auf der Halbinsel Samana sind geführte Touren in das Hinterland möglich. Man kann die gleichen Touren mit dem Hoteltaxi im Toyota-Bus um den halben Preis bekommen, aber da hat man keinen deutschsprachigen Guide.
Es ist dringend davon abzuraten, zu Fuß in die Stadt zu gehen, oder einen Mietwagen zu nehmen, um selber Touren zu unternehmen. Es gibt sehr viel Kriminalität, Diebstahl, Raub, Überfälle; bei Verkehrsunfällen wird die Verschuldensfrage nach der Hautfarbe entschieden, ein Weißer hat immer schuld und muss zahlen. Da hilft auch kein Geschenk an die Polizei, die sich sonst gerne bestechen lässt.

Vergleich: das ist viel ärger als in Südostasien! In der Karibik bleibt man am Strand und unternimmt nur geführte Touren – fertig! Wer das missachtet – riskiert und wird abgezockt!

Advertisements
die unheimliche Begegnung – ein Märchen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s