Ist das Schicksal eines Menschen von seinem früheren Verhalten oder Fehlverhalten abhängig?

Für diesen Aufsatz muss ich etwas ausholen – es folgt ein längerer „Vorspann“

Um das Verhalten oder Fehlverhalten kümmern sich die Religionen, diese stellen Regeln auf, die eingehalten werden müssen, andernfalls droht die Strafe – wenn diese Regeln gleichzeitig staatliches Recht darstellen und die Priester gleichzeitig Richter sind, bzw. die Richter im Sinne der Religion handeln.

In den meisten Fällen werden aber diese Sünden und auch die Verdienste für das Jenseits gesammelt. In dieser Hinsicht unterscheiden sich der Islam, das Christentum und der Buddhismus nicht so viel voneinander. Das glauben die Leute nicht – aber es ist so!

Quelle – Karl May – frei zitiert:

„Es ist alles im Buch des Lebens verzeichnet. Wenn du in das Reich des Todes eintrittst, musst du die Brücke des Todes überschreiten. Sie ist so schmal wie die Schneide eines Säbels. Wenn nun deine guten Taten überwiegen, wird dich der Erzengel Djibrail an der Hand nehmen und dich über die Brücke des Todes geleiten! Jenseits der Brücke wird das Paradies auf dich warten! Das sind die 99 Jungfrauen (Huri), für besonders eifrige Muslime können es auch 199 sein 😉

Warst du aber ein Sünder, wirst du von der Brücke des Todes in die Djehenna abstürzen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein!“

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Das war eine lange Einleitung – aber ich will auf eine andere Sicht der Dinge hinaus.

Manche Leute behaupten, die schlimmen Taten eines Menschen werden noch zu Lebzeiten an ihm bestraft.

Genauer: Wenn jemand ein Aas, ein Fiesling, ein „Schweinepriester“ gegenüber seinen Familienmitgliedern oder gegenüber den Mitmenschen war, wird er dafür noch im Leben bestraft. Das kann eine schwere Krankheit, ein schlimmes Leiden, früher Tod, Misserfolg im Geschäft, Verlust seines Vermögens bedeuten. Es muss nicht ihn selber betreffen – es kann auch seine nahen Angehörigen treffen.

Die Anhänger dieser Idee sehen das als die ausgleichende Gerechtigkeit – das Schicksal schlägt zu!
Und sie freuen sich, wenn ihre Feinde – die ja alle Fieslinge sind – elend zugrunde gehen.

Wie seht ihr das?

  • Erfolgt die Bestrafung der Sünden in der Hölle?
  • Erfolgt die Bestrafung seiner Untaten noch auf dieser Welt?
  • Haben die Verwünschungen – Flüche – eines Feindes einen Einfluss auf den Lauf der Dinge?
  • Es werden überhaupt keine Sünden bestraft. Das ist im Ermessen des Sünders – er hat keine Konsequenzen zu befürchten.
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