Schleppertransport in Wien aufgedeckt

http://oekastatic.orf.at/static/images/site/oeka/20160310/p11103-foto.5452404.jpg

Foto: LPD Wien

In Wien wurde ein Klein-LKW (Kastenwagen?) bei einer Verkehrskontrolle angehalten. Im Laderaum saßen 15 Marokkaner im Alter von 17 bis 35 Jahren (nach eigenen Angaben). Der Lenker war ein Tunesier mit Wohnsitz in Wien. Die Marokkaner suchten in Österreich um Asyl an. Die Reiseroute des Schleppers ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis so ein Fall aufgedeckt wird. Nachdem die Hauptstrecke der Balkan-Route geschlossen ist, weichen manche Migranten auf andere Wege aus.

Es wird Zeit, dass alle Fahrzeuge auf der Einreise über die Autobahn aus Ungarn genau kontrolliert werden. Das wird viele Polizisten erfordern und einen Rückstau in Ungarn auslösen.

Momentan hat sich die Grenzsicherung in Österreich komfortabel eingerichtet, indem sie nur den Übergang Spielfeld kontrollieren – dort kommt derzeit niemand. Also gibt es kaum Belastungen durch einen Rückstau an irgendeiner Grenze – das kommt noch.

Es erinnert an die Situation bis zum August 2015.

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Ein weiterer Fall:

An einem Rastplatz an der Autobahn nahe Passau wurden vor 3 Tagen 16 Migranten aufgegriffen, die offensichtlich vorher von Österreich kommend nach Deutschland eingeschleust worden sind.

Noch ein Fall:

Zwei Algerier wollten 2 weitere Algerier bei Esternberg nach Passau einschleusen. Die geschleppten hatten je einen gefälschten Belgischen Personalausweis. Die Schlepper waren in Belgien wohnhaft. Die geschleppten Männer stellten einen Asylantrag in Österreich.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Rollt-jetzt-eine-neue-Schlepperwelle-an;art70,2173838

Ergänzung am 12.03.2016 um 15:00:

Heute wurden in Braunau zwei Schlepper aus Ungarn aufgegriffen, sie hatten 8 Erwachsene und 1 Baby aus dem Iran geschleppt. Die Route verlief über Ungarn. Der Zaun an der serbischen Grenze sei an einigen Stellen aufgeschnitten, dort kämen die Migranten nach Ungarn. Die Iraner wurden nach Linz gebracht, sie stellten vorläufig keinen Asylantrag in Österreich. Die Iraner hatten keinerlei Reisedokumente.

http://ooe.orf.at/news/stories/2762507/

 

 

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