der Mann von Loschbour

 

Das war der erste Luxemburger 😉 Er hatte vor 8.000 Jahren in dem Gebiet gelebt und war ein Jäger und Sammler. Er hatte auch blaue Augen und braune/schwarze Haare, über seine dunkle Hautfarbe wird nichts ausgesagt. Vor 80 Jahren wurde sein Skelett gefunden, aus einem Backenzahn konnte sie die Y-DNA und das gesamte Genom bestimmen. Es besteht eine genetische Verwandtschaft zum Mann von La Braña.

Aber er hat die Y-DNA I2a und die mt-DNA U5. Somit ist er ein „echter“ Alteuropäer. Seine Vorfahren lebten schon vor der letzten Eiszeit in Europa.


 

Die Humangenetik

In dieses Diagramm sind jeweils 2 Werte aus der DNA als Koordinaten eingetragen. Die Werte stammen einerseits von Skeletten der Jäger und Sammler in Westeuropa, Skandinavien und Nord-Eurasien, sowie von Skeletten der Ackerbauern aus der Jungsteinzeit. Andererseits sind viele Daten der heute lebenden Menschen eingetragen.

Das ergibt ein Bild – eine Art Landkarte – welche die geographische Verteilung der Menschen und deren DNA abbildet. Daraus kann man die Verwandtschaftsverhältnisse der Völker aus dem Genom der Menschen ableiten.

In diesem Diagramm ist der Mann von Loschbour ganz links unten eingezeichnet, das ist ganz im Südwesten und entspricht der Abstammung von der Iberischen Halbinsel – heute Spanien.

Es fehlen in diesem Diagramm die Original-Indogermanen. Wahrscheinlich haben sie keine geeigneten Skelette für DNA-Bestimmung gefunden. Die Feuerbestattung war häufig.

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der Mann von Loschbour

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