keltischer Goldschatz in Traun gefunden

 

http://media0.faz.net/ppmedia/video/206612469/1.496284/article_multimedia_overview/keltischer-goldschatz-gefunden.jpg

Symbolbild FAZ

http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/archaeologische-sensation-goldschatz-lag-unter-acker/203.401.518

 

Bei archäologischen Ausgrabungen in der Nähe der Bundesheer-Kaserne Hörsching wurden 44 keltische Goldmünzen gefunden. Die Münzen stammen aus der späten Eisenzeit – 200 bis 100 Jahre vor der Zeitwende – und wurden von den Boiern (sie siedelten in Tschechien) geprägt. Die Goldmünzen haben kein Prägebild, nur einen Buckel – als Muschelstatere benannt. Der Wert beträgt etwa 50.000 Euro.

Das Gelände umfasst etwa 15 Hektar und steht unter Denkmalschutz. Dort war einmal eine keltische Siedlung, offensichtlich ein Handelszentrum. Zahlreiche Hobbyarchäologen suchen dort (illegal) mit Metallspürgeräten nach Sammlerobjekten. So gesehen ist es ein Glücksfall, dass sie den Goldschatz nicht entdeckt haben. Es werden dort Waffen und Gebrauchsgegenstände aus Eisen verborgen sein, die von den Sammlern geplündert werden. Man spricht auch von Raubgrabungen.

In Oberösterreich gibt es weitere keltische Siedlungen, die durch landwirtschaftliche Tätigkeit oder durch Bautätigkeit zerstört worden sind. Die Kelten hatten auch Siedlungen auf den Höhenrücken in der Umgebung vom Flachland, eine Art von Befestigungsanlagen, durch Palisaden gesichert.

Ein solches Opidum befindet sich auf dem Kürnberg in der Nähe von Linz, dort ist heute Wald. Die Hobbyarchäologen haben dort schon alles umgegraben und vieles zerstört. Die offiziellen Archäologen im staatlichen Auftrag haben einfach nicht genug Geld, alle diese Fundorte professionell auszugraben. Wenn sie im Ausland graben, ist das Geld dafür da.

In der Bronzezeit wurden hochrangige Persönlichkeiten in einem Hügelgrab aufwändig bestattet, wobei wertvolle Grabbeigaben hinzugefügt worden sind. Meist wurden diese Hügelgräber von späteren Einwohnern geplündert, sodass heutige Archäologen dort nichts mehr finden, bzw. wurden diese Gräber eingeebnet und sind heute nicht mehr erkennbar. Daran erinnern noch Hausnamen, wie Schatzberger oder Goldberger.

http://ooe.orf.at/news/stories/2779197/

hier noch ein Link zu den Kelten in Oberösterreich:

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/serien/wir-oberoesterreicher/Die-Kelten-als-Kulturtraeger;art11547,523372

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keltischer Goldschatz in Traun gefunden

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