der Vulkanausbruch des Toba

 

Vor 73.000 Jahren brach der Vulkan Toba auf der Insel Sumatra aus. Dort kann man heute noch die Caldera sehen. Bei dem Ausbruch wurde ein gigantisches Stück Erdkruste in der Länge von 90 und in der Breite von 27 Kilometer in die Luft gesprengt, ebenso der darunter liegende Magma-Herd. Das gesamte Material verteilte sich als Lava, Bimssteinregen, und die Asche in der Stratospähre über der gesamten Erde. Es muss einen „vulkanischen“ Winter gegeben haben, der mindestens 2 Jahre andauerte.

Damals wurde die Menschheit beinahe ausgerottet. In Afrika überlebten wenige tausend Personen. Diese Zahl ist errechnet – nicht abgezählt. Die Neandertaler überlebten auch, die sind zu einem späteren Zeitpunkt aus einem anderen Grund ausgestorben.

Westlich von Sumatra ist eine Subduktions-Zone bei der sich die Indische Platte unter die Sunda Platte schiebt, östlich davon befindet sich eine Kette von Vulkanen, so auch der Toba, der vor 73.000 Jahren ausgebrochen ist, derzeit ist er ruhig. Das starke Erdbeben, das den Tsunami 2004 ausgelöst hat, war in dieser Region westlich vor Sumatra.

http://walrus.wr.usgs.gov/tsunami/sumatraEQ/images/ionetec_major_faultlg.jpg

Toba Vulkan Subduktion 26

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