die Kalmuswurzel

 

Der Kalmus ist eine Teichpflanze und wächst in einem schlammigen Teich am Rand – im Flachwasser.

Der Kalmus gedeiht auch in Mitteleuropa und überdauert den Winter; zuerst muss jemand den Kalmus anpflanzen, ich denke, die Pflanze ist nicht so leicht zu bekommen.

Er hat ein etwa daumendickes Rhizom, das bis zu 1 Meter lang wird.

Diese Wurzel findet Verwendung als Heilmittel. Die Haupt-Anwendung ist bei Verdauungsbeschwerden.

Bei Übelkeit und Appetitlosigkeit nimmt eine erwachsene Person ein Stamperl Kalmus-Schnaps. Man kann Wurzelteile zu einem Tee zubereiten.

Für die Behandlung von Gastritis und Magengeschwüren ist der Kalmus nicht geeignet. Daher möge der Patient, der an chronischen Verdauungsbeschwerden leidet, zu seinem Hausarzt gehen und mit ihm besprechen, dass er sein Leiden mit Kalmus behandeln will.

Der Arzt wird etwa Magengeschwüre ganz anders behandeln – da gibt es eine 3-fach Therapie mit Antibiotika,…

Bei den handelsüblichen Magenbittern und Zubereitungen wird Kalmus nicht mehr verwendet. Es gibt Bedenken wegen Nebenwirkungen und Risiken.

Kalmus-Schnaps selber herstellen:

150 Gramm frische Kalmus-Wurzeln werden klein geschnitten und in 1 Liter Schnaps angesetzt. Den Ansatz lässt man einige Wochen stehen, mehrmals aufschütteln. Es wird abfiltriert und ist fertig zur Verwendung. Man kann auch getrocknete Kalmus-Wurzeln verwenden, die sind leichter zu bekommen. Dann ist die Wirkung etwas milder, weil Bitterstoffe und ätherische Öle beim Trocknen verloren gehen.

Als Schnaps verwendet man Korn oder Wodka, ist beliebig.

Eine Anekdote:

Meine Mutter hatte manchmal von einem Landstreicher Kalmuswurzeln gekauft, aber sie wagte es nicht, diese anzuwenden. Der Mann empfahl ihr die Wurzeln für Mensch und Tier in Form von Kalmus-Schnaps. Eines Tages war ein Kalb sehr krank, verweigerte die Milch, war aufgebläht und hatte Durchfall. Meine Mutter nahm ein Stamperl von diesen Schnaps und leerte diesen in das Maul des Kalbes. Das Kalb musste sofort kräftig rülpsen und wurde innerhalb von wenigen Stunden gesund; andernfalls wäre es verendet. Später haben wir den Kalmus-Schnaps selber auch bei Übelkeit eingenommen. Die Wirkung war gut.

Anmerkung:

Früher wurden Magengeschwüre kaum behandelt, die Krankheit wurde chronisch. Im fortgeschrittenen Alter kann daraus Magenkrebs entstehen. Dabei kam der Kalmus ins Gerede, es wurde ein Zusammenhang als möglich angesehen (vermutet).

http://www.gesunde-hausmittel.de/kalmus

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