FODMAP Zucker und Reizdarmsyndrom

Bauchweh Darminfektion

 

Die Patienten mit Reizdarmsyndrom leiden oft unter Durchfall, Blähungen und Flatulenz, ohne dass es eine wirksame Therapie dafür gibt.

Jetzt gibt es einen neuen Therapie-Ansatz, bei dem die Aufnahme von FODMAP Kohlenhydraten stark vermindert wird. Die Reizdarm-Patienten vertragen diese Kohlenhydrate schlecht. Nur ist das sehr schwierig, weil diese Stoffklasse fast überall drinnen ist.

Was sind FODMAP?

Das sind Einfachzucker, Zuckeralkohole, und kurzkettige Mehrfachzucker. Dazu gehören die Fructose, die Lactose, Sorbit und weitere.

Nachdem der Rübenzucker im Verdauungstrakt ebenfalls zu Fructose und Glucose aufgespalten wird, muss dieser auch vermieden werden. Das ist schwer, weil heute fast alles gezuckert ist.

Welche Nahrungsmittel sind zu vermeiden?

Viele Früchte, Brot, Kohlgemüse, Karfiol, Linsen, Zucker und Cornsirup vom Mais.

Die Ernährungsfachleute wollen herausgefunden haben, dass Brot nur mehr wenig von diesen Kohlenhydraten enthält, wenn man beim „Gehen“ des Hefeteiges 4 Stunden zuwartet. Auf diese Weise werden die Zuckerarten zu Alkohol vergoren, der beim Backvorgang entweicht.

Die meisten Brote beim Bäcker haben nur wenig Zeit zum Gehen – somit ist sehr viel von diesen Zuckern noch vorhanden. Hingegen enthält das Brot aus Dinkel und Emmer nur geringfügig weniger FODMAP.

Anmerkung: In alten Zeiten galt das frische Brot als gesundheitsschädlich, es verursacht Verdauungsstörungen. Wenn das Brot altbacken ist, soll es gut verträglich sein. Das wäre ein Hinweis, dass durch längere Lagerung der Gehalt an diesen Zuckerarten abgebaut wird – nur so eine Idee 😉

http://www.abzonline.de/fokus/aktualisierte-fassung-teige-mit-langen-reifezeiten-sind-gesuender-fortsetzung,7069302297.html

 

Eigene Anmerkung:

Es wird auch darauf ankommen, wie hoch der Gehalt an diesen Zuckeralkoholen in den diversen Lebensmitteln ist, und welche es sind. Der Patient muss ausprobieren, was und wieviel er/sie davon verträgt.

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