Sobini – oder doch keine ?

 

 

Die Thai Frauen, die in Mitteleuropa verheiratet sind, waren etwa zur Hälfte als Prostituierte in Pattaya oder einem anderen Urlaubsort beschäftigt, bevor sie einen Europäer geheiratet haben und mit ihm nach Mitteleuropa gezogen sind.

Hier treffen einander die Thai-Frauen zwecks Zeitvertreib, Unterhaltung, Kultur und Religion.

Ihr Verhältnis zueinander ist aber ambivalent. Oberflächlich gesehen sind sie nett und freundlich, laden einander auf eine Party ein, geben einander gute Ratschläge, wie man den Mann richtig „unterbuttert“. Andererseits sind sie feindselig zueinander, sind neidisch, weil die andere Frau einen besseren Mann hat, mehr Besitz hat, keine Schulden hat,…

Es ist auch ein Thema, ob eine Thai-Frau einst Sobini war, oder doch keine. Die meisten Frauen geben im Freundeskreis zu, dass sie einmal der Prostitution nachgegangen sind. Wenn eine Neue dazu kommt, finden sie es ätzend, wenn sich diese nicht als Sobini outet und sich deshalb „besser“ vorkommt.

Im Nachhinein stellt sich heraus, dass sich diese Person sehr wohl bei ihrer Tante im Pattaya aufgehalten hat, welche dort eine Bar besitzt. Sie war dort nicht gewöhnliche Bar-Frau. Aber wenn sie einen gut aussehenden Forlang traf, hat sie sich auf ein „Techtelmechtel“ mit ihm eingelassen. So hatte sie ihren späteren Mann kennengelernt und ihn später geheiratet. Die Ehe hielt nur etwa 10 Jahre, weil ihr gutaussehender Mann die Abwechslung liebte (Promiskuität).

Es kommt auch vor, dass sich eine Hotelmanagerin mit einem Forlang einlässt, weil ihr Thai-Lebensgefährte eine andere Prinzessin geschwängert hatte. Diese Frau sieht sich nicht als Nutte. Ihre Kontrahenten behaupten aber, sie hätte in ihrem Leben bloß einen Vorteil für sich ausgenützt. Die anderen Thai Frauen würden mit der Prostitution auch nur ihren Vorteil wahrnehmen.

Ein weiterer Streitpunkt ist der Rassismus. Die Lao und die Kambodschaner sind einander nicht grün. Nun sagt eine Thai Frau in Österreich, sie mag die Kambodschaner nicht.

  เขมร ใจ ดำ

Das kommt bei einer Frau aus Burilam – die ethnische Kambodschanerin ist – nicht gut an. Fortan sind diese Frauen verfeindet.

Es gibt nur wenige Prozent Thai, die Kambodschanisch als Muttersprache haben, aber dem genetischen Hintergrund nach – Phänotyp – gibt es genau so viele Kambodschaner wie Lao.

Advertisements
Sobini – oder doch keine ?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s