das Flair von Pattaya

Sunset Pattaya 2

Wegen der unsicheren politischen Verhältnisse und zunehmender Terror-Gefahr ist es derzeit nicht empfehlenswert, in Thailand einen Urlaub zu verbringen.

Unabhängig davon ist für mich Pattaya immer noch der Ort, der mir am meisten zusagt. Dort gibt es in der dritten Ebene noch Hotels zu einem günstigen Preis – etwa in der Soi Puakao – ein Doppelzimmer für einen Monat um 15.000 Baht.

Dort findet man noch Restaurants, die ein Europäisches Gericht pro Portion um 6 Euro anbieten. Thai Food bekommt man um den halben Preis oder noch billiger, wenn man dort hingeht, wo die Thai Leute essen.

Man kann eine Runde durch die Stadt bis zum Strand und wieder zurück gehen. Das Überqueren der Hauptstraßen ist etwas riskant.

Es ist schade, dass der Bürgermeister den Strand – den Gehweg an der Beach-Road zurückgebaut hat. Ich verstehe schon, dass er das Image von Pattaya drehen will, weil es oft als das größte Puff von Südostasien bezeichnet wird. Die Sitzbänke aus Beton sind alle entfernt, die Kokospalmen sind umgeschnitten und gerodet.

Früher sind dort die Forlang und die Nutten gesessen. Man hat immer einen Bekannten getroffen, mit dem man sich gut unterhalten konnte. Die Frauen waren zu einem Scherz aufgelegt, spätabends hat ein Mädchen ihr T-Shirt hochgezogen und ihre Titties gezeigt, um einen Forlang zum Leichtsinn zu überreden. Das ist alles weg. Die Liegestühle gibt es noch, aber es sind nicht allzuviele Gäste dort. Samstag + Sonntag kommen Leute aus Bangkok, die dort schlemmen und ihre Geldbörse nicht schonen. Da ist ein geiziger Forlang eher unerwünscht.

Natürlich ist Pattaya für einen Badeurlaub nicht so gut geeignet, weil das Meer in der Bucht nicht sauber genug ist. Man kann in das Wasser gehen, aber es ist nicht appetitlich. Die großen Hotels haben einen Pool, der im Preis inbegriffen ist. Aber dort sind manchmal so viele Inder, Pakistani und Araber, dass man sich nicht mehr wohl fühlt.

Nachdem man sich am Strand kaum mehr unterhalten kann, muss man sich in eine Bar setzen. Dort ist es laut, und die Bar-Frauen sind lästig, sie wollen ein Geschäft machen. Gewiss kann man sich auch in ein Restaurant setzen, aber dorthin muss man die „Unterhaltung“ selber mitbringen und Freunde einladen.

Vergleich mit Phuket:

In Phuket ist es überschaubar, Patong Beach ist als Stadt viel kleiner als Pattaya. Die Restaurants sind teuer, die haben europäische Preise, aber man kriegt dort alles, was Gaumenfreuden bereitet.

Die Hotels in der Nähe des Strandes sind auch teuer, ganz hinten bekommt man Zimmer, die gut ausgestattet sind zu einem mäßigen Preis.

Das Wasser ist relativ sauber. Die Liegen am Strand sind auch teuer, der Ablauf ist schlecht organisiert. Auf Phuket gibt es weitere Buchten, wo es ruhiger ist, allerdings ist man vom Stadtleben abgeschnitten und braucht ein Taxi, um dort hin zu gelangen.

Vergleich mit Bangkok:

Das ist eine Großstadt mit zahlreichen Hotels der unterschiedlichen Preisklasse. Es gibt dort auch Vergnügungsviertel, die Pattaya nicht viel nachstehen. Die Kaufhäuser, Kultur-Angebote und Touristen-Attraktionen sind weit verstreut. Man verirrt sich in Bangkok leicht. Zur Rush-Hour ist es selbst für einen Taxifahrer nervtötend, sich durch die verstopften Straßen zu quälen.

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