Richtungsstreit innerhalb der FPÖ

 

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Scheuer fühlt sich angewanzt

Nach meiner Einschätzung ist die FPÖ in erster Linie eine Rechts-Populistische Partei. Sie hat eine Deutsch-Nationale Komponente. Es sind aber nur 5 bis 10 % der (Gesamt-Wähler) in Österreich deutsch-national. Die anderen 25 % der Wähler sind vorwiegend Protestwähler, die eine Rechte Gesinnung haben und deren Hauptanliegen der Stopp der Zuwanderung ist.

Im Gegensatz dazu sind führende Parteien in Ungarn, Russland, Polen und Tschechien National-Konservativ.

Die Linie in der FPÖ gibt der Parteiobmann Strache vor, der die Nähe zu anderen National-Konservativen Parteien in Europa sucht.

Der oberösterreichische FPÖ-Parteiobmann Haimbuchner ist in einer Koalition mit der ÖVP, die noch den Landeshauptmann stellt. Er möchte die FPÖ so positionieren, wie einst Franz Josef Strauß die CSU geführt hat. Das sieht der Haimbuchner als Vorlage.

Es steht aber dem Haimbuchner nicht zu, die FPÖ nach seinem Ermessen zu positionieren.

In den Medien wurde berichtet, dass sich der Haimbuchner an die CSU annähern will, in dem Sinne, dass ein Arbeitsübereinkommen angestrebt wird. Das befürchtet auch der CSU-Generalsekretär Scheuer. Dieser hat den Annäherungsversuch des Haimbuchner zurückgewiesen – er fühlt sich angewanzt.

Diese Gefahr besteht nicht. Damit sich 2 Parteien annähern können, braucht es die beiderseitige Absicht, das ist nicht der Fall. Weiters hat der Strache dem Haimbuchner einen Rüffel erteilt, er sieht das als Angriff auf seine Führungskompetenz.

Der Haimbuchner möchte die Koalition mit der ÖVP fortsetzen, dabei sieht er die Annäherung der FPÖ an die europäischen Rechtsparteien hinderlich. Er hat in dem Richtungsstreit schlechte Karten, weil ein großer Teil der FPÖ Wähler aus der Arbeiterklasse kommt, diese Leute haben keine Affinität zu einer bürgerlichen Partei.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/landespolitik/CSU-Generalsekretaer-Haimbuchner-braucht-sich-bei-uns-nicht-anwanzen;art383,2437995

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