die eheliche Untreue 2

Ein junger Mann – Mischa genannt – kam aus dem slowenischen Gebiet in Kärnten nach Oberösterreich, um in der Industrie gutes Geld zu verdienen. Er war ein südländischer Typ und sah gut aus. Er war intelligent, die Knochenarbeit auf der Schicht konnte er nicht leiden.

In der Stadt suchte er Anschluss, nahm sich eine Freundin, die hatte wieder eine Freundin. So probierte er herum, bis er eine sehr gut aussehende, sehr blonde Bürofrau kennenlernte, und er heiratete sie. Die Frau hatte schon einen kleinen Sohn. Es war nicht die große Liebe, eher ein Statussymbol für ihn, er profitierte von der „Leuchtkraft“ seiner Frau.

Neben der Schichtarbeit war er noch als Taxifahrer tätig. Dabei traf er manche Frauen, die einem schnellen Sex nicht abgeneigt waren, einige Nutten waren mit ihm eng befreundet.

Damals war es sehr modern, die sexuelle Freizügigkeit zu pflegen. Das war die Folgewirkung der 68-er Jahre. In den deutschen Illustrierten war es nachzulesen, dass nur die Rückständigen die Treue genau nehmen. Ich schätze, die Ehefrau hat das gewusst und sich damit abgefunden, dass sie in einer Offenen Beziehung leben.

Die wilden 70-er Jahre – Valie Export (Österreich)

valie-export-35

————————————————————-

Ein Vorarbeiter auf der Schicht zahlte anlässlich seiner Beförderung ein Essen für seine Arbeitskollegen. Alle waren eingeladen; die Masters, die Mitläufer, und der Hofnarr war auch dabei. Der Mischa kam mit seiner blonden Frau. Sie trug einen Wildleder-Rock mit Ritsch-Ratsch-Verschluss. Das sind Druckknöpfe; mit einem kräftigen Ruck steht die Dame in der Unterhose da.

Im Verlauf des Abends waren die Teilnehmer der Feier schon ziemlich betrunken. Einige Männer schmusten mit den „fremden“ Ehefrauen herum. Ein Kollege hatte die Frau des Mischa mit Likör abgefüllt. Sie brauchte etwas frische Luft, so gingen sie ins Gelände.

Als sie wieder zurückkamen, sah der Hofnarr die Spuren von Sexuellen Handlungen auf ihrem Lederrock, und er posaunte es hinaus, damit es jeder in der Gruppe mitgekriegt hat.

Der Mischa war wütend auf seine Frau, sie hatte ihn vor den Kollegen bloßgestellt.

Einige Jahre später wurden die Beiden geschieden. Der Mischa hat nicht draufgezahlt. Er musste für die Ex-Frau und für den Stiefsohn keinen Unterhalt zahlen. Es war kein Besitz da, so ist leicht geschieden.

In der weiteren Folge lebte er als Single à la carte . Viele Jahre später baute er sogar ein Haus für sich alleine. Ob sich das lohnt? Gut – es war sein Geld 😉

Advertisements
die eheliche Untreue 2

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s