König David und Bathseba

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In den Büchern des Alten Testaments stehen ein kleiner Teil historische Wahrheit, Gesetzestexte, Lyrik und viele Geschichten.

Die Geschichten sind zum Teil erfunden, jedoch wollen die Autoren den Lesern etwas sagen oder zeigen. Die Interpretation dieser Texte gestaltet sich für einen Laien schwierig. Das wird auch bei den Geschichten um König David so sein. Wer Interesse hat, möge das in der Bibel nachlesen. Die Texte gibt es auch gratis im Internet zu finden.

Die Geschichten um König David sind ein Drama, sie gleichen einer Seifenoper in unserer Zeit.

Der König David hatte schon viele Frauen, insgesamt waren es 16 Frauen, davon 10 Nebenfrauen = Sklavinnen. Er hatte also keinen Sex-Notstand, und er hätte im Bedarfsfall jederzeit eine neue Sklavin nehmen können.

Er sah die Bathseba, wie sie sich badete (am Ende ihrer Unreinheit). Sie war die Frau eines Kriegers von König David, der gerade in einem Feldzug abwesend war (er war ein Hethiter). Das brachte den David derart in Fahrt, dass er sie haben wollte. Er ließ sie kommen und hatte Sex mit ihr. Anscheinend wurden damals die Frauen nicht gefragt, ob sie dem zustimmen. Die Bathseba hätte sagen können: „Mein König, ich bin eine verheiratete Frau und darf nach den Gesetzen von Moses keinen Sex mit einem anderen Mann haben, das wäre Ehebruch!“

Die Bathseba wurde schwanger und gebar einen Sohn. Ihr Mann wurde durch eine Hinterlist im Auftrag von König David getötet. Daraufhin nahm sie der König David zur Frau. Der Sohn starb, das war die Strafe Gottes. Die Bathseba bekam einen weiteren Sohn – das war der Salomon.

Insgesamt ging es im Hause David drunter und drüber mit seinen Frauen, Söhnen und Töchtern. Es gab Morde und Vergewaltigung innerhalb der Familie.

Als er schon ziemlich krank war und sein Tod nahte, führten sie ihm noch eine Jungfrau zu – die Abishag. Sie sollte ihn pflegen, ihn mit ihrem Körper wärmen und ihn etwas aufheitern. Aber er erkannte sie nicht. Das heißt – er schaffte es nicht mehr, mit ihr Sex zu haben, so blieb sie Jungfrau.

Graphik – Barbara Griffiths

Insgesamt wird die Geschichte als fortgesetzter Regelverstoß dargestellt, dem die Strafe Gottes folgt. Weiters hält sich der König selber nicht an die Regeln, die im Volke gelten, er steht außerhalb des Gesetzes.

Historisch wahr ist der Krieg der Philister gegen die Israeliten. Daran soll der junge David beteiligt gewesen sein.

Die Tamar wurde von einem Sohn des König David vergewaltigt

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