Lohndumping in Österreich

Arbeitskräfte vorwiegend aus Osteuropa werden auf Baustellen in Österreich eingesetzt.

In Österreich gilt der Kollektivvertrag, nach dem den Arbeitern ein Mindestlohn gezahlt werden muss, die Dauer der erlaubten Arbeitszeit pro Tag ist begrenzt. Dazu kommen noch die Steuern und Sozialabgaben.

Diese ausländischen Arbeitskräfte sind aber bei einer ausländischen Firma beschäftigt und bekommen oft nur ein Drittel des Lohnes eines regulär in Österreich angemeldeten Arbeiters. Das ist nach den österreichischen Gesetzen nicht zulässig, aber nur schwer zu beweisen.

In der Folge verlieren die Österreichischen Bauunternehmer Aufträge, deren Arbeiter werden entlassen, wenn die Firma keine Arbeit für sie hat.

Es gab schon Betrug mit unterschiedlichen Dienstverträgen in Deutsch und Slowakisch,…. Die deutsch geschriebenen Dienstverträge waren regel-konform aber sie wurden nicht angewendet.

Es wurden von österreichischen Bau-Unternehmen Subaufträge an slowakische Unternehmen vergeben, welche die österreichischen Regeln eben nicht einhalten. Das erinnert an die Bautätigkeit in Griechenland. Dort werden fast alle Bauarbeiten an Sub-Unternehmer und weiter an Sub-Sub-Unternehmer vergeben. Kein Grieche rührt dort einen Finger, und die Ukrainer,… arbeiten um 3 Euro die Stunde. Die Organisatoren derartiger Geschäfte verdienen daran noch immer ein „Schönes Geld“. Der Staat bekommt fast nichts an Steuern und Sozialabgaben.

Österreich ist Klein-Griechenland !

Von einem Informanten in Norddeutschland weiß ich, dass es dort auf dem Bau ebenso abläuft.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5206958/Arbeitsmarkt_Lohndumping-durch-Osteuropaeer-nimmt-zu

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Lohndumping in Österreich

Ein Gedanke zu “Lohndumping in Österreich

  1. Aus Norddeutschland wurde berichtet, dass Bauarbeiter aus Südosteuropa als Selbständige dort bei den Baufirmen beschäftigt sind. Damit sie die Vorgaben für Deutschland nicht unterschreiten, bekommen sie die reguläre Bezahlung. Es wird aber von ihnen verlangt, dass sie den eigenen Werkzeug mitbringen. Nachdem sie diesen nicht mitgebracht haben, wird ihnen das erforderliche Werkzeug vermietet. Sie bezahlen für eine primitive Unterkunft eine hohe Summe. Letzten Endes bleiben ihnen für die Arbeit am Bau nur wenige hundert Euro pro Monat.

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