Ungarn hat seinen Grenzzaun zu Serbien verstärkt – 28.04.2017

Ungarn meldet die Fertigstellung des doppelten Zaunes – teilweise mit Stacheldraht – an der serbischen Grenze. Zwischen den beiden Zäunen befindet sich eine Straße. Dieser Zaun gilt als schwer überwindbares Hindernis. Wir werden sehen, welche Auswirkungen das in der Praxis hat.

In den ersten Zaun hatte die Schlepper-Mafia mit Zangen und Bolzenschneidern Löcher hineingeschnitten. Da haben sich Möglichkeiten ergeben, dass Migranten hindurchgeschlüpft sind.

So ein Zaun muss auch mit Elektronik abgesichert sein, damit das Wachpersonal alarmiert wird, wenn jemand am Zaun hantiert.

Auf diese Weise übt jedes Land einen gewissen Druck auf sein südliches Nachbarland aus, damit diese auf der Gegenseite nicht zu nachlässig werden. Speziell in Bulgarien und Mazedonien sind die Grenzpolizisten geneigt, ein Trinkgeld von der Mafia zu nehmen und ein Lastauto mit Migranten durchzulassen. Das geht aber nur, wenn die Migranten diese beiden Länder in Richtung Norden wieder verlassen. Wenn das nicht möglich ist, würden sich beiden Länder mit Migranten füllen. Das ist schwierig zu organisieren, es erfordert Diplomatie und Druck. Den balkanesischen Sitten kann man mit Vorschriften nicht beikommen.

http://orf.at/stories/2389257/

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Ungarn hat seinen Grenzzaun zu Serbien verstärkt – 28.04.2017

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