Entzündungen in Hals, Nase, Stirnhöhlen

Ich meine chronische Entzündungen und nicht eine Allergie. (*)

Neuerdings wird eine Behandlung mit Enterokokken empfohlen. Mir ist nicht klar, ob damit eine Besiedlung der Schleimhäute im HNO-Bereich mit Enterokokken erreicht werden soll, um so andere, schädliche Bakterien zu verdrängen. In der Werbung für dieses Medizinprodukt wurde behauptet, dass die Schleimhäute durch den Kontakt mit den Enterokokken so weit trainiert werden, dass die Entzündung abklingt.

Jedenfalls habe ich in der Internet-Apotheke ein solches Präparat mit Enterokokken bestellt.

Das sind Tropfen in der 50 ml Flasche, eine nahezu klare Suspension mit wenig Geschmack. Es ist schwierig, die Tropfen aus der Flasche herauszubringen, weil diese Flüssigkeit eine hohe Oberflächenspannung aufweist, die das Abtropfen erschwert. Weiters sind die Tropfen sehr groß, sodass bei 3 mal täglich 30 Tropfen das Fläschchen bald leer ist.

Deshalb nehme ich nur mehr 20 Tropfen, die ich in ein Glas mit 1 Esslöffel Wasser tropfen lasse. Das ergibt 1 „mundvoll“ Suspension mit den Keimen. Das belässt man 1 Minute im Mund, spült das herum und gurgelt damit, bevor man diesen Bakterienansatz schluckt. Falls diese Kokken durch den Magen lebend durchkommen, sind sie im Darm auch noch nützlich – eigentlich sind das Darmbakterien, wie der Namen schon aussagt.

Die Einnahme dieser Bakterien-Kultur brachte innerhalb kurzer Zeit eine Besserung meiner Beschwerden im Hals und in der Nase. Das Jucken im Ohr war fast weg. Allerdings kommt es immer noch fallweise zu einer verstopften Nase (ganz oben), die ich mit einem abschwellenden Nasenspray erfolgreich behandle. Ich habe weiterhin Kopfschmerzen und Entzündungen im Bereich der Augen und über den Augen auf der Stirn.

Ich weiß aber nicht, ob diese Kopfschmerzen mit den Entzündungen im HNO-Bereich zusammenhängen. Das könnten andere Ursachen auch sein.

Der Patient hätte gerne, dass er eine „Arzney“ anwendet und diese innerhalb von wenigen Tagen so anschlägt, dass sein Leiden beendet ist. Bei chronischen Leiden wird diese Erwartung meist nicht erfüllt. Da braucht man Geduld und eine „dicke Geldbörse“ Ich weiß nicht, ob die Krankenkasse das zahlt und ob der HNO-Arzt diese Therapie verordnet.

*) Das ist meist mit verstärkter Schleim-Bildung verbunden, wobei der Schleim farblos bis weiß ist.

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