schwere Ausschreitungen in Hamburg

Anlässlich des G20 Gipfels in Hamburg wurden Demonstrationen angekündigt. Die Polizei ist darauf konzentriert, das abgesperrte Gelände mit den Staatsgästen zu schützen. So haben sie nur eine begrenzte Zahl weiterer Polizei-Einheiten für den Rest von Hamburg zur Verfügung.

Es sind viele tausend Demonstranten auf der Straße. Zum überwiegenden Teil ist das ein friedlicher Protest. Leute in jedem Alter bis zu Rentnern haben protestiert. Manche Leute waren auch nur neugierig und haben das Geschehen beobachtet.

Ich habe in einem Video eine große Gruppe Südbalkan-Abkömmlinge gesehen. Sie trugen die Kommunistische Flagge und dazu passende Transparente. Man kann an deren Aussehen nicht sicher sein, wo die Leute herkommen, meiner Einschätzung waren das Roma, Serben und Albaner.

Gestern gab es schwere Ausschreitungen von schwarz gekleideten Männern, die Steine auf die Polizisten warfen. Sie waren vermummt, haben Autos und Müllcontainer angezündet. Sie haben Bankomaten zerschlagen, Türen und Auslagen zu Geschäften eingeschlagen. Der Mob hat die Gelegenheit genützt und die Geschäfte geplündert. Das waren die Autonomen oder der Schwarze Block, die schon oft mit derartigen Angriffen auf die Staatsmacht und die Zivilgesellschaft aufgefallen sind.

https://deutsch.rt.com/kurzclips/53795-hamburgs-schanzenviertel-wird-zum-schlachtfeld/

https://www.facebook.com/hashtag/santifa_shoppingtour?source=feed_text&story_id=1497100516994825&pnref=story

Das ist die Antifa Shopping Tour

Der Staat sollte genügend Sicherheitskräfte einsetzen, um die Randalierer festzunehmen. Auch wenn der Staat das Militär einsetzt und gepanzerte Fahrzeuge bereitstellt, können die Ausschreitungen nicht ganz verhindert werden. Die Fahrzeuge kommen nicht durch, weil die Straßen voll von X-Tausenden „friedliebenden“ Demonstranten sind. Es sind also weitere organsiatorische Maßnahmen notwendig, damit der Staat die Kontrolle über das Geschehen nicht verliert.

Es könnte eine Ausgangssperre für bestimmte Tageszeiten und bestimmte Straßenzüge verhängt werden, ebenso ein Versammlungsverbot für diese Zonen. Weiters braucht es noch Gesetze und Verordnungen, die ein Nicht-Befolgen dieser Anordnungen unter empfindliche Strafen stellt. Weiters müssten noch provisorische Gefängnisse errichtet werden, um die Radaubrüder festhalten zu können.

Fazit: Das ist ein weiterer Beweis für die Ohnmächtigkeit des Staates in der derzeitigen Verfassung.

Ergänzung am 9.07.2017

In der Zukunft sollten derartige Konferenzen nicht mehr in einer Großstadt veranstaltet werden. Eine Kleinstadt ist besser geeignet; dort kann ein generelles Versammlungsverbot verhängt und auch durchgesetzt werden. Bei einer Umfrage haben aber ~70 % der Befragten erklärt, sie wollen daran festhalten, derartige Ereignisse in einer Großstadt durchzuführen, dort ist das passende „Ambiente“ – Jetzt erst recht!

Ergänzung am 14.07.2017

SPON hat ein sehr aufschlussreiches Video gedreht. Der Reporter ist mit dem Schwarzen Block mitgegangen. Er sagte, manche Polizisten hätten Bammel gehabt, da reinzugehen. Das wundert mich nicht, wenn der Deutsche Staat seine Polizisten freigibt, dass die Antifanten Steine auf sie werfen können, ohne dafür bestraft zu werden (weil die Täter nicht gefunden werden, sie verstecken sich nachher in der Anonoymität).

http://www.spiegel.de/video/g20-hamburg-demonstrationen-polizei-schwarzer-block-video-1782649.html

Anmerkung meinerseits: Der Hamburger Bürgermeister hat sich bei den Hamburgern entschuldigt, bei den Polizisten hat er sich nicht entschuldigt, dass er sie den Antifanten preisgegeben hat.

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schwere Ausschreitungen in Hamburg

Ein Gedanke zu “schwere Ausschreitungen in Hamburg

  1. Anwendung von Gewalt durch Demonstranten:

    Den Aussagen von Links oder Anarchistisch orientierten Foristen konnte ich entnehmen, dass sie die Anwendung von Gewalt als probates Mittel sehen, „berechtigte“ politische Anliegen durchzusetzen.

    Als Beispiel wurde angeführt, durch den Widerstand der Demonstranten sei der Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage verhindert worden.

    Gewalt ist nicht gleich Gewalt. Es ist ein Unterschied, ob sich Grüne Aktivisten an Baufahrzeuge ketten oder ob Autonome – Autos in Brand stecken.

    —————————————————————————————————-

    Den Politikern ist vorzuwerfen, dass sie gewalttätige Demonstrationen und Sabotage billigend in Kauf genommen haben. Die Täter konnten nicht ausgeforscht werden, somit blieben diese Strafbaren Handlungen ohne Konsequenz für die ausführenden Personen.

    Ich unterstelle den verantwortlichen Politikern, dass sie manche Ansichten aus dem ersten Absatz teilen. Anscheinend ist das Teil des politischen Lebens, da kann mer nix machen, wenn „die Jugend“ = „Außerparlamentarische Opposition“ ihrem Unmut freien Lauf lässt.

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