der Wespenbussard

Der Wespenbussard ist ebenso groß oder größer, als der Mäusebussard, aber er ernährt sich vorwiegend von der Brut der Erdwespen, die er ausgräbt und zu seinen Jungtieren in den Horst trägt. Er fängt aber auch Kleintiere wie Frösche und ist ein Nesträuber (frisst Jungvögel). Manchmal verzehrt er auch Beeren und anderes Obst.

Die Nester hat er auf hohen Bäumen meist tief im Wald. Der Wespenbussard ist ein Zugvogel, der im Herbst in die tropischen Regionen Afrikas fliegt. Er kommt erst im Mai aus Afrika zurück, weil es im Frühling noch keine Beute für ihn gibt. Die Aufzucht der Jungvögel erfolgt im Sommer, wenn es schon viele Wespen gibt. Der Rückflug nach Afrika erfolgt Anfang September, Jungvögel fliegen etwas später und finden den Weg alleine. Die 1-jährigen Wespenbussarde bleiben im Winterquartier in Afrika und fliegen erst im Alter von 2 Jahren in das Brutgebiet nach Europa zurück.

Der Wespenbussard hat ein dichtes Federkleid, das ihn vor den Wespenstichen schützt. Seine Krallen sind kräftig und gut geeignet für das Ausgraben der Wespennester.

Dieser Greifvogel ist in Europa eher selten. In Deutschland gibt es etwa 5.000 Brutpaare, in Österreich 1.500. Es muss aber wesentlich mehr Vögel in Europa und Zentralasien geben, weil auf den Wanderrouten über Spanien und Israel mehrere hundertausend Exemplare gezählt worden sind.

Anders gesehen passen die Ergebnisse der Zählungen nicht zusammen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wespenbussard

der Wespenbussard