der Maulbeerblatt-Tee 2

Mulberry Tea 25

Die Maulbeerbaum-Blätter dienen den Seidenraupen als Futter, welche nichts anderes fressen. Aus diesen Blätter kann man einen Tee zubereiten, der leicht herb schmeckt und an den Schwarzen Tee erinnert, allerdings ist er nicht so bitter, er enthält weniger Gerbsäure.

Dieser Tee ist in Mitteleuropa nicht leicht zu bekommen, in der Apotheke muss er bestellt werden, ist nicht auf Lager. In Thailand und China wird er gerne getrunken, und er wird in der Chinesischen Heilkunst geschätzt.

Es wird diesem Tee folgende Wirkung zugeschrieben:

* Senkt den Blutdruck
* Senkt den Blutzucker
* Unterstützt bei Infektionen der Atemwege, Grippaler Infekt.

Anmerkung meinerseits:
Diabetes Typ 2 und Hoher Blutdruck haben Ursachen. Wenn diese Ursachen weiter bestehen, kann man mit einem heilenden Tee nicht viel erreichen. Ich behaupte nicht, dass der Tee keine Wirkung hat, aber es sind noch Diätmaßnahmen zur Therapie nötig.

Wenn jemand auf Urlaub in Thailand weilt, sollte er die Gelegenheit nutzen und eine 100 Gramm Packung mitnehmen, das kostet nicht viel, um 3 Euro kriegt man zumindest 2 Packungen.

Sonst ist der Maulbeerblatt Tee im Internet-Handel zu bekommen. Auf Amazon haben sie ihn nur gemischt mit anderen Teesorten, dafür im Aufgussbeutel abgepackt.

Bei Alibaba bekommt man den Tee auch, zu einem guten Preis, Mindestmenge 1 Kilo.

Aus Thailand wird dieser Tee von mehreren Herstellern angeboten und wird teilweise auch über Internet versendet.

https://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/maulbeer

Mulberry Tea 26

der Maulbeerblatt-Tee 2

das Frühe Mittelalter war brutal

Wir sind fassungslos, wenn wir die Gräueltaten der IS-Terroristen sehen. Im frühen Mittelalter war es bei uns genau so. Die IS-Terroristen berufen sich auf den Koran – im Wortlaut genau ausgelegt – so wie er vor 1.400 Jahren gemeint war.

Wir haben sehr wenig Informationen aus dem frühen Mittelalter in Form von Dokumenten.

So gibt es von 500 bis ~750 a.D. So gut wie keine Dokumente aus Oberösterreich. Das Land war zwischen Awaren und Bajuwaren umkämpft. Es wird zwar einen Bajuwarischen Grafen gegeben haben, doch ist das in keiner Urkunde erwähnt. Die Awaren haben bei ihren Einfällen in den Zentralraum von Oberösterreich die Bauernhöfe und Herrensitze geplündert und niedergebrannt.

Die ersten bekannten Landesherrn von Oberösterreich waren die Wilhelminer – sie waren die Grafen vom Traungau – deren Stammsitz ist nicht bekannt. Er wird zwischen Linz und Lambach gelegen sein.

Der Graf Engelschalk II war verfehdet mit den Fränkischen Aribonen wegen der Awarischen Mark, dem Land unter der Enns – heute Niederösterreich. Er raubte die Tochter des Arnulf von Kärnten und heiratete sie. Es ist nicht überliefert, aber das sieht nach einer Zwangsverheiratung aus. Nachher flüchtete er zu seinem ehemaligen Kriegsgegner Svatopluk in das Großmährischen Reich.

Die Reichsfürsten verlangten von ihm, dass er wegen seiner „Extratouren“ in Regensburg erscheint. Sie werden ihm freies Geleit zugesichert haben (schätze ich). Die Fürsten haben ihn verurteilt; ihm wurden die Augen ausgestochen.

In der Folge ist das Geschlecht der Wilhelminer in Oberösterreich ausgestorben. Anders gesagt – sind die meisten Wilhelminer nicht im Bett gestorben; sie hatten auch nicht genug Zeit, sich zur Ehefrau zu legen, weil sie pausenlos entweder auf der Jagd oder im Krieg waren.

Nachher kontrollierten die Baiern-Herzöge selber das Land ob der Enns. Der Sohn des Herzog Tassilo wurde bei der Wildschwein-Jagd in Kremsmünster getötet. Der Tassilo wurde von seinem Schwager Karl dem Großen abgesetzt und in ein Kloster verbannt, angeblich hatte er dem Kaiser den Beistand in einem Krieg verweigert.

Etwas später baute der Konrad – Graf von Formbach am Inn – die Burg Vichtenstein an der Donau. Sein Sohn beteiligte sich am Kreuzzug, der unglücklich verlief und ihm keine Reichtümer einbrachte. Das Geld für den Kreuzzug hatte er sich von Passauer Bischof ausgeliehen. Dafür verpfändete er dem Bischof die Burg. Vorher hatte er aber noch die Kunigunde – Gräfin von Lambach – geheiratet. Der Graf kam vom Kreuzzug zurück, es kam zum Streit mit dem Passauer Bischof. Der Graf hatte wahrscheinlich nicht genug Einnahmen für einen gehobenen Lebensstil, weil die Bauern nicht genug Zehent abgeliefert haben. So überfiel er die Passauer Kaufleute und andere Handelsreisende an der Donau. Er war also ein Raubritter. Der Graf wurde von den Reichsfürsten geächtet, es gab viele Jahre Fehde zwischen Vichtenstein und Passau. Letzten Endes bekam der Bischof doch die Burg.

http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/mittelalter-waren-die-menschen-im-mittelalter-sadisten-a-1155930.html

das Frühe Mittelalter war brutal

Flohkrebse haben einen Schüler am Strand verletzt

In Australien hatte ein Schüler blutende Wunden an beiden Unterschenkeln erlitten. Er stand vorher längere Zeit am Strand im flachen Wasser. Er wurde in eine Klinik gebracht, die Blutung konnte nicht sofort gestillt werden. Es war rätselhaft, von welchen Tieren er gebissen worden ist.

Nun wollen die Experten herausgefunden haben, dass der Schüler von Flohkrebsen = Amphipoden gebissen worden ist. Diese sind 6 mm bis 13 mm groß, sie ernähren sich von Aas und fressen tote Fische und Vögel. Es wurden bisher nicht beobachtet, dass sie auch lebende Tiere und sogar Menschen angreifen.

Die Flohkrebse kommen in allen Meeren vor, sie erfüllen eine wichtige Aufgabe, indem sie tote Tiere beseitigen und so die Infektionsgefahr für weitere Tiere vermindern.

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/raetsel-um-tierchen-attacke-an-australischem-strand-geloest-15553610.html

Die Flohkrebse kommen auch im Süßwasser – in Flüssen und Seen – vor, wo sie von den Fischen gefressen werden.

Vergleich:

Der Antarktische Krill – das sind auch kleine Krebstiere – die für einen Laien ähnlich wie die Flohkrebse aussehen. Aber sie sind wesentlich größer und können eine Länge von mehreren Zentimetern erreichen. Der Krill dient als Nahrung für größere Meerestiere wie Wale.

Flohkrebse haben einen Schüler am Strand verletzt

Neuer Therapieansatz beim Reizdarm-Syndrom

Das Reizdarmsyndrom tritt mit unterschiedlichen Symptomen auf, daher sind unterschiedliche Therapieansätze erforderlich.

Annahme – ein Patient hat häufig Durchfall und Flatulenz. Weiters hat er noch Adipositas vom Bauchtyp, hohen Blutdruck und Diabetes Typ 2

Bei Durchfall und Flatulenz sind meist folgende Erscheinungen damit verbunden:

* Es besteht eine Entzündung des Dünndarmes, sodass die Nährstoffe aus dem Speisebrei ungenügend aufgenommen werden, in den Dickdarm gelangen und dort vergärt werden.
* Es bestehen mehrere Lebensmittel-Unverträglichkeiten bezüglich Zuckerarten und Fetten
* Die Darmflora ist geschädigt.

————————————————————-

Bei diesem Therapieansatz werden mehrere Maßnahmen gleichzeitig gesetzt, weil eine Maßnahme allein nicht ausreichend ist, um was zu ändern. So erkennt man deren Wirksamkeit nicht!

1) Eine halbe Stunde vor dem Essen einer Hauptmahlzeit wird eine Kapsel mit Bifidus-Keimen eingenommen. Das dämpft die Entzündung im Dünndarm vorübergehend.

2) Die Mahlzeiten werden so zubereitet, dass alle möglicherweise unverträglichen Lebensmittel nicht enthalten sind. Zuckerarten und tierische Fette vermeiden (kein fettes Fleisch oder Wurst). Gemüse: Wurzelgemüse bevorzugen, Karotten, Kartoffeln, Knollensellerie,… Obst: wenige Stück am Tag

3) Die Darmflora bessert sich langsam, wenn Durchfall und Flatulenz nicht auftreten. Die Punkte 1) und 2) sollten im Verlauf von einigen Wochen eine Besserung bringen, weil die schädlichen Darmbakterien weniger mit unverdauten Komponenten „gefüttert“ werden.

4) Keinen Alkohol während dem Versuch trinken.

——————————————————————

Die Wirksamkeit dieser Therapie erkennt der Patient nach wenigen Tagen, wenn der Durchfall weniger wird und „geformte Stühle“ auftreten. Die Flatulenz müsste auch besser werden. Natürlich ist es nicht mit wenigen Tagen abgetan, es dauert einige Wochen, bis sich ein dauerhafter Erfolg zeigt. Insgesamt müsste auch der Druck im Oberbauch nachlassen, weil die Leber nicht durch die Giftstoffe von den schädlichen Darmbakterien belastet ist.

Diese Bifidus-Kapseln sind mindestens doppelt so teuer, wie die oben gezeigten. Dafür sind sie besonders gut 😉 .. Das wird in der Fernsewerbung gebracht.
Sie enthalten afrikanische Bifidus-Keime von den Massai oder Watussi (Rinderhirten).

Neuer Therapieansatz beim Reizdarm-Syndrom

Meningokokken

Eigentlich wird es Neisseria meningitidis benannt. Sie sind kugelförmig, wobei sie oft paarweise auftreten, das sieht wie eine Kaffeebohne aus. Sie sind fakultativ anaerob und können ohne Luft existieren. Sie gehören zu den Proteobakterien, wie manche andere Krankheitserreger auch.

Etwa 10 % der Mitteleuropäer sind Träger dieser Meningokokken in den oberen Atemwegen, wobei sie nicht davon krank werden. Die Erkrankungen verlaufen trotz Gabe von Antibiotika zu 10 % tödlich. Am Häufigsten werden Säuglinge und Kleinkinder infiziert. Homosexuelle Männer werden ebenfalls öfter infiziert. Das erlaubt den Schluss, dass enger Körperkontakt (Küssen?) eine Infektion erleichtert. Wenn das so ist, müsste es für heterosexuelle Kontakte auch zutreffen. Es wird die Übertragung über Tröpfchen-Infektion erwähnt (Husten).

Beim schweren Verlauf gelangen die Meningokokken in das Gehirn und lösen eine Gehirnhautentzündung aus. Es können Meningokokken über die Blutbahn im ganzen Körper verschleppt werden, das ist eine Sepsis = Blutvergiftung. Beim schweren Verlauf der Infektion endet oft die Krankheit innerhalb eines Tages durch Herz-/Kreislauf Versagen tödlich.
Bei leichtem Verlauf merken die Patienten gar nicht, dass sie eine Infektion mit Meningokokken haben. Das wird als Verkühlung, Grippe empfunden.

In Subsahara-Afrika und in Indien tritt die Meningokokken-Infektion als Epidemie auf.

http://www.reisemed.at/krankheiten/meningokokken-meningitis

———————————————————————

In Österreich ist vorgestern ein Soldat plötzlich gestorben. Etwa 200 Personen aus der betroffenen Kaserne bekommen eine Antibiotika-Therapie – vorbeugend. Die Ärzte schließen nicht aus, dass der Mann infolge einer Meningokokken-Infektion gestorben ist. Es ist aber noch nicht öffentlich bekannt, was er genau hatte.

Ergänzung am 08.08.2017

Die Obduktion des Soldaten ergab, dass er keine relevante Bakterien-Infektion hatte. Er ist an Überhitzung des Körpers (= Hitzeschlag?) gestorben.

———————————————————————

Gegen die Neisseria Meningitidis gibt es eine wirksame Impfung. Diese ist sehr zu empfehlen. Allerdings gibt es weltweit mehrere Subtypen. Ich weiß nicht, ob die Imfpung gegen alle Subtypen wirkt. In Europa ist der Typ B vorherrschend, die anderen Varianten kommen vor, sind aber seltener, sie werden aus Afrika und Asien eingeschleppt.

Als Folge einer Sepsis können Infektionen der Haut und der Gliedmaßen auftreten, welche die Amputation von Gliedmaßen erforderlich macht.

Meningokokken

Wärmegewitter – 04.08.2017

Ganz Österreich war südlich des Jetstream, die Luft war heiß und feucht, es war sehr schwül, selbst in Oberösterreich, wo die Temperatur nur wenig über 30 Grad war.

In Bad Radkersburg – Steiermark – an der Grenze zum Burgenland wurden 38 °C gemessen. Am Abend setzten im gesamten Ostalpenraum heftige Gewitter ein, die um 2 Uhr nach Ungarn, Slowakei abgezogen sind. Im Alpenvorland in Oberösterreich gab es keine Gewitter.

http://www.wetter.at/wetter/oesterreich-wetter/Unwetter-Warnung-fuer-weite-Teile-Oesterreichs/293742833

Überschwemmung nach Gewitter und Starkregen in der Steiermark.

Wärmegewitter – 04.08.2017

Österreich – Soldat bei Marsch gestorben

Ein Grundwehrdiener hat an einem 7 Kilometer-Marsch beim Bundesheer teilgenommen. Bereits bei der halben Wegstrecke wurde ihm übel, und er wurde in das Krankenhaus gebracht, wo er bald darauf verstorben ist.

Die Verantwortlichen Offiziere bedauern den Todesfall, sie weisen aber den (nicht ausgesprochenen) Vorwurf zurück, sie hätten die wenig trainierten Soldaten überfordert.

Es wurde noch nicht ausgesagt, woran der junge Soldat gestorben sein könnte. Allerdings werden alle Soldaten, die an der Übung teilgenommen haben, mit einem Breitband-Antibiotikum vorsorglich behandelt. Es wurde angedeutet, dass der Soldat an einer Bakterieninfektion gestorben sein könnte.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Rekrut-starb-nach-Marsch-Justiz-ermittelt;art58,2641448

Vor wenigen Wochen sind in Schweden mehrere Leistungssportler in einem Trainingscamp an Herzversagen gestorben. Sie hatten alle eine Herzmuskel-Infektion mit Chlamydia pneumoniae.
Dieses Bakterium verursacht eine Atypische Lungenentzündung, die meist als mild wahrgenommen wird. Das wird als Grippe, Bronchitis oder Pertussis gedeutet – und so gut wie gar nie nachgewiesen. Wenn diese Lungen-Infektion nicht ausgeheilt wird – kann es zu einer Verschleppung der Keime im Körper kommen, wobei eine Herzmuskel-Infektion folgen kann.

Diese und noch andere Bakterien werden mit dem Auftreten von Herzinfarkt in Zusammenhang gebracht – so etwa Prevotella copri.,…

Wenn das Obduktions-Ergebnis vorliegt, werde ich diesen Aufsatz ergänzen.

Ergänzung am 08.08.2017

Die Obduktion des Soldaten hat ergeben, dass er keine relevante Bakterien-Infektion hatte. Er ist an Überhitzung des Körpers gestorben (=Hitzeschlag?). Es wird weiter untersucht, ob er Vorerkrankungen hatte, die eine Schwäche bei Belastung verursacht haben könnte.

Österreich – Soldat bei Marsch gestorben